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Samstag, 15. Juni 2019

Eaglemoss Sonderausgabe Nr.16: V'Ger

 

Einleitung

Als die NASA im frühen einundzwanzigsten Jahrhundert die Raumsonde VOYAGER VI ins Weltall schickte um das Sonnensystem zu erforschen, hätte wohl niemand gedacht, dass die Sonde dreihundert Jahre später für eine handfeste Krise sorgen würde. Am Rande des Sonnensystems gerät die Sonde nämlich in ein schwarzes Loch und die NASA verliert den Kontakt zu ihr, wodurch diese davon ausgeht, dass der Forschungssattelit zerstört wurde. So endeten die Einträge in den Unterlagen der Behörde. Womit aber niemand gerechnet hat ist die Tatsache, dass die Sonde die Reise durch das schwarze Loch überstanden hat und irgendwo im tiefen Weltraum wieder herausgekommen ist. Dort gerät sie in Anziehungskraft eines Planeten und stürzt auf diesen ab. Dieser fremde Ort wird unglaublicherweise von lebenden Maschinen bewohnt. Sie bergen die beschädigte Sonde und entdecken die friedliche Programmierung, die schlicht Lerne alles erlernbare! Und sende deine Daten zu deinem Schöpfer. lautet. Die Maschinenbewohner erkennen in der primitiven Technologie einen artverwandten Bruder und beschließen zu helfen, dessen Mission zu erfüllen. Sie reparieren und geben der Sonde ein Bewusstsein. Der Name V'Ger kommt zustande, da von dem Namensschild der VOYAGER VI nur noch V…GER zu lesen gewesen ist, als die Maschinenwesen die Überreste gefunden haben. Um die Sonde bauen sie ein gigantisches Raumschiff und schicken es wieder auf den Weg zurück zur Erde. Auf dieser Reise katalogisiert V'Ger hunderte von Sternensystemen, sammelt alles mögliche an Daten und setzt sich als oberstes Ziel seinen Schöpfer zu finden um diesen die Daten zu übermitteln.
Im Jahr 2273 erreicht V'Ger die Grenze zwischen dem Alpha- und Beta-Quadranten und durchquert den klingonischen Raum, was das Imperium natürlich als Angriff bzw. Invasion wertet. Daraufhin werden drei Kreuzer der K't'inga-Klasse entsandt, um den Eindringling abzufangen. Als Teil seiner Verteidigung versteckt sich V'Ger in einer gigantischen Energiewolke unbekannter Zusammensetzung und als die drei Kreuzer diese erreichen, eröffnen sie mit Photonentorpedos das Feuer. Ein tödlicher Fehler, denn V'Ger antwortet mit einer Art Energieentladung, die die drei klingonischen Kreuzer mit nur je einem Treffer desintegriert. 
Der Föderationsaussenposten Epsilon IX hat diesen Vorfall mitbekommen und teilt dem Sternenflottenkommando mit, dass diese Energiewolke mit direktem Kurs auf die Erde unterwegs ist. Dort trommelt Admiral Kirk seine alte Crew wieder zusammen und mit der modernisierten U.S.S. Enterprise macht diese sich auf, die Wolke abzufangen. Als die Enterprise auf das unbekannte 'Ding' trifft, ist es Kirks langjähriger Erfahrung zu verdanken, dass sein Schiff nicht als Bedrohung klassifiziert wird und das Sternenflottenschiff fliegt schließlich in die Wolke hinein. Dort entdeckt die Crew das gigantische Raumschiff, neben dem die Enterprise nicht mal mehr als Winzling bezeichnet werden kann. Als das Raumschiff ins Innere gelangt und nach einer Reise durch dieses schließlich das Zentrum erreicht, ist das Staunen groß. Dort befinden sich die Reste der ursprünglichen Sonde und um die Situation noch komplizierter zu machen, hat V'Ger inzwischen die Erde erreicht und droht damit alles biologische Leben auf dem Planeten zu vernichten. V'Ger, der nur künstliches Leben kennt, erkennt die "Kohlenstoffeinheiten" nicht als Lebensformen an und denkt, dass diese dafür verantwortlich sind, das sich der Schöpfer nicht zeigt. Commander Willard Decker ist es schließlich, der sich mit der Sonde vereint und ihr so zu einer neuen Existenzform verhilft. V'Ger erkennt schließlich, dass die Menschheit ihn geschaffen hat und durch die Vereinigung mit Decker löst sich die gesamte Kontruktion auf und lässt die Enterprise im Orbit der so geretteten Erde zurück.

Versteckt in einer Wolke reist V'Ger durch das Weltall.

Die Enterprise trifft auf die Energiewolke.

V'Gers Heck auf dem Bildschirm der Enterprise.

Die alte VOYAGER VI-Sonde im Zentrum des Raumchiffes. (Alle Bilder: Memory Alpha)

Das Modell

Dieses besteht größtenteils aus Kunststoff. Bis auf das Heck, denn das besteht aus Metall mit weiteren aufgesetzten Details, die wiederum aus Kunststoff gefertigt wurden. Apropos Details, wandert man mit dem Auge über das Modell, fallen die vielen Strukturen und Muster auf, die die Oberfläche zieren und man versucht dann auch den Weg nachzuverfolgen, den die Enterprise über diesen Giganten genommen hat. Dabei betrachtet man natürlich zuerst das Heck, wo in der Mitte dieser gelbe Knubbel doch tatsächlich ein bedrucktes Klarteil ist. Schaut man weiter, kommt man schließlich am Bug an, wo sich der "Schlund" befindet, an dem das Sternenflottenschiff ins Innere gezogen wurde. Das einzige, was noch gefehlt hätte wären Klarteile in den Flossen, die die Energie, die dort fließt, dargestellt hätten. Aber für solche Einsätze wären diese wohl zu dünn und hätten nicht gepasst.

Die Detaillierung ist gut gelungen.

Dieser Abschnitt des Modells besteht fast nur aus Metall.

Das Heck mit dem gelben Klarteil.

Der Bug mit V'Gers "Schlund".

Die Enterprise über dem Heck von V'Ger. (Bild: selbstgemacht)

Die selbe Stelle auf dem Modell.

Die Halterung

Diese besteht diesmal aus einer kleinen Mulde mit zwei Klammern, an denen das Heck eingelegt wird. Da ja dieses aus Metall besteht, ruht das ganze Gewicht auf der Halterung, wodurch das Modell perfekt ausbalanciert aufgestellt werden kann.




 

 

Begleitheft

Wir erfahren, dass gleich zwei Designer und Künstler für das Raumschiff V'Ger verantworlich wahren. Syd Mead entwarf das Äußere, wobei ihm schon von Anfang an vorschwebte, etwas Gigantisches zu entwerfen. V'Ger sollte der Crew der Enterprise Angst und Ehrfurcht einflößen, sobald das Schiff auf dem Bildschirm erschien. Das Innere wurde hingegen von Robert McCall erdacht, der als Maler dazu unzählige Gemälde anfertigte, die so gut und detailliert waren, das manche sogar im Film verwendet wurden.


 

 

Spezifikationen

 

 

 

Daten zum Modell

 

Länge x Breite: ca. 220 mm x 82 mm
Höhe mit Stand: ca 132 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

Ein schönes, detailliertes Modell.


Mittwoch, 12. Juni 2019

Eaglemoss Nr.111: Captain Protons Raketenschiff

 

Einleitung

Während ihrer langen Heimreise durch den Delta-Quadranten, ist die Crew der U.S.S. Voyager NCC-74656 oft Wochen oder gar monatelang auf ihrem Raumschiff völlig unter sich, außer sie entdecken und besuchen eine fremde Welt. Da der Voyager-Crew natürlich keinen Zugriff auf neue Unterhaltungsmedien (wie etwa neuen Programmen für das Holodeck) hat, entwickeln einige kreative Leute, wie etwa Lieutenant Tom Paris eigene holografische Abenteuer. Tom ist ein Fan der Erde des 20. Jahrhunderts und als Hommage an alte Science-Fiction-Romane und Spielfilme der 1930er Jahre kreiert er "Die Abenteuer von Captain Proton". Tom spielt darin natürlich den titelgebenden Helden, der - wie soll es auch anders sein - einen ewigen Gegenspieler hat und zwar den bösen, größenwahnsinnigen Dr. Chaotica. Dessen Lebenssinn besteht darin das Universum zu erobern und natürlich steht die Erde auf Platz eins der zu unterjochenden Planeten. Nur Dank des unermesslichen und stetts heldenhaften Einsatzes von Captain Proton, der immer wieder Chaoticas Pläne durchkreuzt, leistet die Erde erfolgreichen Widerstand gegen den irren Doktor und seine galaktischen Armee des Bösen.
Aber was wäre ein waschechter Held und Abenteurer ohne sein zuverlässiges Gefährt, das ihn auf allen Abenteuern treu begleitet? Zu diesem Zweck entwarf Tom Paris ein Raumschiff, das glatt aus einem Jules Verne-Roman stammen könnte. Im Prinzip ist es eine fliegende Rakete mit Flügeln, Bullaugen und einer Nasenspitze, die den Destrukto-Strahl, die Waffe des Schiffes, beherbergt. Das Schiff konnte auf Planeten landen und hatte zum Betreten und Verlassen je eine schottartige Tür an den Seiten. Das Innere himgegen war recht geräumig und enthielt zwei längliche Konsolen, die als Bedienelemente Hebel, Knöpfe, Ventile und Anzeigen mit Zahlenscheiben und Zeigern verwendete. Da es kein frontales Fenster gab, musste für einen Blick voraus eine Art Periskop verwendet werden. Für die Kommunikation gab es an Bord einen Telegrafenapparat, der eingehende Nachrichten auf einen Papierstreifen druckte. Tom und sein Freund Harry Kim verbrachten unzählige freie Stunden auf dem Holodeck und spielten verschiedene Kapitel des Programms durch, bis es im Jahr 2375 zu einem ernsten Vorfall kam, der einige Fehlfunktionen auf der Voyager verursachte, wodurch es im laufenden Programm sogar zu einem Krieg zwischen Außerirdischen und den Hologrammen kam. Nach Beendigung der Krise hatte Tom die Lust und das Interesse an seinem Programm verloren und beschloß es nicht mehr zu verwenden oder hat es sogar gelöscht.

Der Beginn eines Abenteuers auf dem Holodeck.

Der tollkühne Held und sein Raketenschiff. (Bilder: Memory Alpha)


Das Modell 

Es bringt einen als Sammler in der Tat zum Schmunzeln, wenn man das Modell von Eaglemoss in den Händen hält und betrachtet. Es ist sogar das erste Mal, dass man die Möglichkeit hat ein Modell dieses ganz speziellen Schiffes zu erwerben und man muss Eaglemoss dafür loben, dass sie mit ihrer Miniatur eine nahezu perfekte Kopie erstellt haben. Alle Details sind vorhanden, wie z.B. die so klassische Schiffsform, die an das Zeitalter der alten Science-Fiction-Filme erinnert. Man erkennt die Bullaugen, die beiden Einstiegsluken und sogar die Nietenreihen, die die kleinen Flügel zusammenhalten. Auch das Symbol am Bug, dessen Bedeutung leider nie geklärt wurde, ist vorbildgerecht aufgedruckt worden. 
Zu kritisieren ist lediglich die Trennlinie, denn das Modell besteht aus zwei Teilen, was besonders am Bug nicht zu übersehen ist. Nach all den Jahren und schon über einhundert erschienenen Modellen von Eaglemoss weiß man aber, dass das immer wiederkehrende Makel sind und man sich als Sammler mittlerweile an solche Abstriche gewöhnt hat. Den Gesamteindruck, dass das Modell des Raketenschiffes einfach nur wunderschön und gut gelungen ist, kann man über diesen Punkt ruhig getrost hinweg sehen. Zumindest sehe ich das so😉.

Die Trennlinie am Bug.

Die Detaillierung des Modells ist rundum gelungen.

Der Raketenantrieb ist recht schlicht gehalten, aber in der Serie war er ja auch nie richtig zu sehen.
 

Die Halterung

Die Flossen des Schiffes werden in zwei dezente Klammern geschoben, womit man das Modell repräsentativ aufstellen kann.


Begleitheft

Charmant ist die Idee, das Heft - genau wie "Die Abenteuer von Captain Proton" - in schwarz-weiß zu drucken. Selbstverständlich bilden einige farbliche Abbildungen eine Ausnahme, wenn diese die eigens für die Holodeck-Abenteuer erstellten Requisiten zeigen. Das Heft beschäftigt sich ausführlich mit der Entstehung der Idee eine Science-Fiction-Serie in eine Science-Fiction-Serie zu integrieren. Es werden Dinge vorgestellt, wie zum Beispiel die Strahlenwaffen, Sets und Kostüme und wie wichtig es den Produzenten war, das alles im Still der Dreißiger Jahre gehalten wurde.

 

Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

Länge x Breite: ca. 119 mm x 50 mm
Höhe mit Stand: ca. 78 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

Einfach nur Klasse, dass Eaglemoss das Raketenschiff, das ja eigentlich nur auf dem Holodeck auftauchte, in die Sammlung aufgenommen hat. Wer die Episoden mit Captain Proton auch so unterhaltsam fand, der sollte sich diese gut gelungene Miniatur des Raumschiffes eines waschechten Helden auf keinen Fall entgehen lassen.




Samstag, 8. Juni 2019

Eaglemoss Shuttle Nr.6: VIP-Shuttle NAR-25820

 

Einleitung

Das VIP-Shuttle ist ein Personentransporter der Sternenflotte, der dazu ausgelegt ist Würdenträger bequem auf kurzen oder mittleren Strecken zu befördern. Das Shuttle verfügt an den Seiten über zwei große Türen, die einen bequemen Ein- und Ausstieg ermöglichen. Am Bug befindet sich ein dreigeteiltes Fenster, das den Piloten eine gute Sicht erlaubt. Auch die Passagierkabine hat an beiden Seiten vier längliche Fenster, die den Insassen einen schönen Blick ins Weltall oder auf Planeten und Einrichtungen ermöglicht, die ihr Shuttle anfliegt. Am Heck befindet sich ein gelb glühender Impulsantrieb und auf der Unterseite hat das Shuttle zwei kleine Warpgondeln, die das Schiff auf bis zu Warp fünf beschleunigen lassen.
Im Jahr 2293 nutzen die Offiziere der U.S.S. Enterprise NCC-1701-A ein Shuttle mit dem Rufzeichen SD-103 und der Registrierung NAR-25820 um vom Sternenflottenhauptquartier zu ihrem Schiff, das im Raumdock liegt, zu reisen. Weitere 78 Jahre später verwendet die Sternenflotte diesen Typ immer noch, denn einige Shuttles dieser Bauart sind auf der U.S.S. Farragut NCC-60597 stationiert und helfen dabei die Überlebenden der auf Veridian III abgestürzten U.S.S. Enterprise NCC-1701-D zu evakuieren.

Die SD-103 auf dem Weg zum Raumdock. (Bild: Memory Alpha)

Das Modell

Das nun vorliegende Modell des VIP-Shuttles ist gut gelungen und verfügt auch über ein Klarteil an seiner Rückseite, um den Impulsantrieb darzustellen. Auch die Bedruckung wurde vorbildgerecht umgesetzt, angefangen mit den roten Zierstreifen, dem Sternenflottenlogo und der Registriernummer. Selbst die leicht dezent gehaltenen Oberflächendetails der Vorlage wurden bedacht und auf der Unterseite erkennt man die Gondeln, die den Warpantrieb darstellen.
Zu kritisieren sind lediglich die Fenster. Waren die bei allen anderen Shuttles immer in schwarz dargestellt, was durchaus passend war, so werden diese bei diesem Modell in grau präsentiert.  



Das Modell ist wirklich gut gelungen. Lediglich die Wahl der Farbe für die Fenster passt nicht so richtig.

Auch die Bedruckung ist sehr gut gelungen.

Der Impulsantrieb hat ein gelbes Klarteil bekommen.

Auf der Unterseite wurde auch der Warpantrieb detailliert nachgebildet.

Die Halterung

Das typische Tischlein für Shuttlemodelle.


Begleitheftchen

Dass das Schiff nur einen sehr kurzen Auftritt in Star Trek hatte, zeigt sich auch im Begleitheftchen. Dieses besteht aus nur sechs Seiten, ein paar Bildern und dem üblichen Okudagram.
Das war's dann aber schon.
 

 

Daten zum Modell

 

Länge x Breite: ca. 90 mm x 50 mm
Höhe mit Stand: ca. 41 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

 Eine gelungene Miniatur eines selten zu sehenden Shuttles.




Mittwoch, 5. Juni 2019

Eaglemoss Nr.110: Die Springfield-Klasse

 

Einleitung

Die Springfield-Klasse ist eine weitere Kreation von Ed Miarecki, die er für das Trümmerfeld von Wolf 359 etworfen hat. Und dabei handelt es sich um ein Raumschiff, dem man ebenfalls wirklich gerne noch weitere Auftritte in Star Trek gegönnt hätte. Das Schiff, das gegen die Borg kämpfte, bekam den Namen U.S.S. Chekov, der aber nicht auf den berühmten Navigator Pavel Chekov basiert. Der Name stammt von russischen Schriftsteller Anton Tschechow, dessen Nachnahme in der englischen Schreibweise Chekhov lautet und so sollte das Modell eigentlich auch beschriftet werden. Doch dabei hat Miarecki das h vergessen und es blieb beim Namen. Wie für Schiffe der TNG-Ära üblich, hat auch dieser Schiffstyp eine ovale Untertasse und die Bauart der Warpgondeln fanden schon bei der Cheyenne-Klasse Verwendung. Zwischen den elegant geschwungenen Gondelpylonen befindet sich ein Aufbau, der den Shuttlehangar beherbergt und darauf ist ein Modul angebracht, das eventuell eine Sensorschüssel sein könnte. Kurios ist die Position der Antriebssektion, den wie bei der Oberth-Klasse befindet diese sich auch hier in einem separaten Modul, das an zwei Auslegern an der Unterseite der Untertassensektion montiert wurde und auch den Hauptdeflektor beherbergt.

Das Wrack der U.S.S. Chekov. (Bild: Memory Alpha)

 CGI-Bild der Springfield-Klasse. (Bild: Memory Beta)

Das Modell

Und da haben wir Nummer drei der Wolf 359-Reihe von Eaglemoss, die sich der Sammler in die Vitrine stellen kann. Das Modell wurde sehr gut bedruckt. Ein dezentes Aztec-Muster, Piktogramme, Name und Registrierungsnummern sowie die vielen Fensterreihen sind vorhanden, aber da fängt leider auch schon der erste Kritikpunkt an. Warum zum Tribble nochmal mussten die bei diesem Modell in hellblauer Farbe aufgedruckt werden? Gefällt mir gar nicht, Eaglemoss, bitte nicht noch mal sowas👎.
Es gibt auch Fenstermulden, die mal wieder mit versetzten Drucken versehen wurden. Leider ist auch die Deflektorscheibe wieder sehr karg ausgefallen und auch die Impulsantriebe hätten etwas Farbe vertragen können. Schlimmer wäre nur noch geworden, wenn die Warpgondeln keine Klarteile bekommen hätten, was sie aber zum Glück - in blau und rot - erhalten haben. Trotz aller Kritikpunkte ist auch dieses Modell etwas Besonderes, denn es gab so eines zuvor noch nicht als erwerbbares Modell für dem Massenmarkt.

Blaue Fenster? och nö... schwarz und weiß sieht doch besser aus.

Die Gondeln haben rote und blaue Klarteile.

Am Heck erkennt man auch das Tor des Shuttlehangars.

Auf der Unterseite befindet sich die sehr einfach gehaltene Deflektorscheibe.

Der Impulsantrieb hat keine Farbe abbekommen. Schade.

Die Halterung


 

Begleitheft

Dieses bietet zwei sehr unterhaltsame Artikel. Der erste beschäftigt sich mit Raumschiffen, die einen so kurzen Auftritt hatten, das manche sofort wieder vergessen wurden. Oder wer erinnert sich noch an den Frachter Norkova, der Whorfin-Klasse, oder den "Frankenstein-Schiffen" die für DS9 gebaut wurden? Der Artikel listet all diese Schiffe auf. Der letzte ist eine Art Inteview mit dem Designer Rick Sternbach, der seit 1986 unzählige Requisiten für TNG entworfen hat.  Aus seinem kreativen Kopf stammt z.B. der Handphaser, der Trikorder, das PADD, einige Kulissen und auch Raumschiffe, wie die Vor'cha-Klasse. Sternbach arbeitete auch an den darauf folgenden Serien und entwarf vierzehn Jahre lang die Gegenstände, die unsere Helden in ihren Abenteuern benutzten.



 

Spezifikationen

 

 

Daten zum Modell

 

L x B: ca. 124 mm x 94 mm
Höhe mit Stand: ca. 60 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

Das Modell der U.S.S. Chekov NCC-57302 hat, wie bei Eaglemoss üblich, einige Kritikpunkte. Aber sie ist natürlich ein Pflichtkauf für Fans der Sternenflotte.