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Mittwoch, 16. Oktober 2019

Eaglemoss Nr.118: U.S.S. Firebrand NCC-68723

Einleitung

Die U.S.S. Firebrand NCC-68723 ist eine leichte Fregatte der Freedom-Klasse, die für kurze Forschungsmissionen und auch für Erkundungs- und Begleitschutzaufgaben konstruiert wurde. Diese Klasse scheint in den 2340ern in Dienst gestellt worden zu sein, denn sie spiegelt das Desingkonzept dieser Epoche wieder. So besteht die Freedom-Klasse aus einer ovalen Untertassensektion, die den Shuttlehangar und an der Rückseite die Impulstriebwerke beherbergt. An einem Verbindungshals wurde nur eine einzelne Warpgondel montiert und unter dieser befindet sich in einem kleinen Modul die Deflektorscheibe. Bewaffnet ist diese Klasse mit acht Phaserbänken und einem Photonentorpedokatapult, das zwei Projektile gleichzeitig oder in kurzer Folge abfeuern kann. Unterhalb der Untertasse verfügt diese Klasse über eine röhrenförmige Struktur, die eine Antenne für  eine spezielle Sensorenanordnung ist.
 Die Firebrand schließt sich 2367 einer Flotte an, die Admiral J.P. Hanson im Sternensystem Wolf 359 versammelt. Die vierzig Schiffe starke Flotte stellt sich einem Borg-Kubus entgegen, der sich auf dem Weg zur Erde befindet. In der folgenden Schlacht gegen den Kubus werden neununddreißig Sternenflottenschiffe vernichtet, darunter auch die Firebrand, dessen ausgebranntes Wrack danach durch das Weltall treibt.


CGI-Grafik der U.S.S.Firebrand (Bild: pinterest.com).
Die Reste des Schiffes bei Wolf 359 (Bild: Memory Alpha).

Das Modell

Auf dieses habe ich mich gefreut, denn ich erinnere mich noch daran wie die Firebrand damals in der Sammelreihe "Die offiziellen Star Trek Fakten und Infos" zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Das einfache aber doch sehr elegante Design des Raumschiffes gefiel mir einfach.
Von daher ist es sehr erfreulich, dass Eaglemoss die Firebrand in ihre Sammlung aufgenommen hat und dass das Ergebnis auch als sehr gut bezeichnet werden kann. Die Schiffsform wurde vorbildgerecht nachgebildet und auch die Bemalung sowie Bedruckung ist detailliert ausgefallen. Das Schiff verfügt über ein Aztec-Muster, sauber aufgedruckte Fensterreihen und eine zweifarbige Registrierung. Die Wapgondel hat hübsche Klarteile in blau und rot erhalten, aber es gibt natürlich auch einige Kritikpunkte. So sind die Impulsantriebe nicht bemalt worden, das Torpedokatapult hätte etwas detaillierte ausfallen können und von der Deflektorscheibe befindet sich zwar das Modul unterhalb der Warpgondel, aber es gibt hier keinerlei Farbe, die die Deflektorscheibe auch nur andeutet.

Eine gute Bedruckung hier...

...und auch hier.

Auch die Unterseite ist gut gestaltet, bis auf die unschöne Trennlinie.

Hätte der Deflektor nicht wenigstens ein bisschen Farbe bekommen können?👎

Die Halterung


 

Begleitheft

Das Spannendste in diesem Heft sind zwar die beiden Artikel, in denen Ronald D. Moore und Michael Piller über ihre Zeit bei der Produktion von TNG berichten, aber einen Bericht, wie die U.S.S. Firebrand entstanden ist sucht man vergeblich. Sehr schade, wenn nicht sogar etwas traurig, dass Eaglemoss beim Erstellen der Ausgabe sich diesbezüglich keine Mühe gemacht hat, den Schöpfer dieses hübschen Raumschiffes zu interviewen. Das Modell wurde damals vom Modellbauer Gregory "Greg" Jein extra für die "Friedhofszene" gebaut und der Detailreichtum seines Modells zeigte, wie leidenschaftlich Jein seinem Handwerk nachging. Als Ausgangsbasis verwendete er eine Warpgondel, die von einem der nicht mehr benötigten Studiomodelle der Enterprise-D stammte und darauf klebte er ein Torpedokatapult eines Constitution-Klasse Modells. Den Hals und die Untertasse fertigte er extra an und versah das Modell noch mit etlichen Details. Im Heft wird die Röhre auf der Untertassenunterseite als Phaserkanone bezeichnet, aber dies ist schlichtweg falsch, denn es handelt sich tatsächlich um eine Antenne für die hochsensible Sensorausstattung. 
Da ja leider ein zerstörtes Schiff benötigt wurde, ging es dem eigentlich schönen Modell an den Kragen und die Untertasse wurde mit massiven Zerstörungen versehen. In der Episode "Angriffsziel Erde" taucht das Modell der Firebrand für nur ganze zwei Sekunden auf dem Fernsehschirm auf, was im Anbetracht der Mühe die sich Greg Jein mit dem Modell gemacht hat sehr schade ist und leider waren bis heute diese wenigen Sekunden das einzige Mal, das ein Raumschiff der Freedom-Klasse zu sehen war.


Eine unbekannte Schönheit, die das Originalmodell der Firebrand präsentiert (Bild: ex-astris-scienta.org)

Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

Länge x Breite: ca. 120 mm x 72 mm
Höhe mit Stand: ca. 83 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019



Bewertung und Fazit

Ich habe mir schon als Kind diese Raumschiff als Modell gewünscht und es ist einfach nur toll, dass ich sie mir nun in die Vitrine stellen kann. Eine gelungene Umsetzung, zwar mit einigen typischen Kritikpunkten, aber dennoch eine klare Empfehlung.


Sonntag, 13. Oktober 2019

Eaglemoss Discovery Nr.16: The Festoon

 

Einleitung

Zivile Raumschiffe sind eher selten in Star Trek zu sehen und über das Leben von Menschen, die sich nicht als Bürger der Föderation sehen gibt es auch nur seltene Einblicke. Einen kurzen bietet die Episode "T-Mudd²" aus "Star Trek - Discovery". Hier versucht der Schurke Harcourt Fenton Mudd die U.S.S. Discovery NCC-1031 zu übernehmen, um sie an die Klingonen zu verkaufen. Natürlich wird Mudd von der Crew des Sternenflottenschiffes überlistet, aber anstatt den Gauner zu verhaften, wird sein Aufenthalt an Baron Grimes übermittelt, der mit Mudd noch ein sprichwörtliches Hühnchen zu rupfen hat. Der Baron ist das beste Beispiel für einen Menschen, der nicht innerhalb der Föderation lebt und als Waffenhändler über ein enormes Vermögen verfügt. Als stereotyper Geschäftsmann hat auch der Baron seine eigene protzige Yacht, ein riesiges Raumschiff, das fast so groß ist wie ein Schiff der Crossfield-Klasse und auf den Namen The Festoon getauft wurde. Und wie könnte man seinen Reichtum am besten zur Schau stellen als mit übertriebenen Verzierungen? So verfügt das Schiff über eine goldene Galionsfigur, die einen Löwen darzustellen scheint. Am Bug erkennt man eine wabenförmige Deflektorscheibe und an der Unterseite sind die elegant geschwungenen Warpgondeln montiert. Ob dieses Schiff über eine Bewaffnung verfügt ist nicht bekannt, aber als Besitz eines Waffenhändlers ist dies sehr nahelegend. 
Baron Grimes will Mudd in die Finger bekommen, da seine Tochter Stella sich total in den Schurken verliebt und Mudd sich beim Baron eine Menge Geld geliehen hat, um für sich und Stella einen Mond zu kaufen. Doch in Wahrheit hatte Mudd sich das Geld geschnappt und ist damit geflohen. Und nicht nur wegen des Geldes, sondern weil der Baron darauf besteht, das Mudd seine Tochter heiratet. Dieser ist aber von der leicht naiven und herrischen jungen Frau genervt und denkt gar nicht ans Heiraten. Von daher ist Harry Mudd wenig bis gar nicht davon begeistert, als The Festoon neben der Discovery längseits geht, der Baron und seine Tochter rüberbeamen und Mudd quasi dazu zwingen mit auf das Schiff des Barons zu kommen.


Die Yacht The Festoon neben der U.S.S. Discovery. (Bild: Memory Alpha)


Das Modell

Der Designer der Schiffes hat ein interessantes Raumschiff entworfen, das Eaglemoss eigentlich sehr gut als Modell umgesetzt hat. Dieses gibt die Formen und Strukturen akurat wieder und auch die Gallionsfigur wurde nicht vergessen. Am Rumpf wurde auch der schlichte Schiffsname vorbildgerecht in einfacher Schrift aufgedruckt und der gute Eindruck wird nur mal wieder bei der Darstellung des Antriebes getrübt. Auch die Warpgondeln sind detailliert ausgefallen und verfügen sogar über Klarteile die aber nicht gelb sind, sondern durchsichtig und mit gelber Farbe übermalt wurden.

Der schlichte Schiffsname wurde nicht vergessen.

Dies gilt auch für die Galionsfigur.

Es sind Klarteile in den Gondeln verbaut, allerdings wurden diese bemalt.

Die Halterung




Begleitheft

Das Heftchen zeigt, wie üblich, in einem inhaltlich überschaubaren Bericht wie das Schiff entworfen wurde. Die The Festoon ist ein gutes Beispiel, wie weit die Computertechnik in den letzten Jahrzehnten fortgeschritten ist und das es kein Problem mehr darstellt, ein Raumschiff auf den Bildschirm zu bringen, das nur einen einzigen Auftritt bekommen soll. Früher hätte man aus Kostengründen eher darauf verzichtet und hätte so ein Schiff nur im Dialog erwähnt. Die Luxusyacht wurde von Ryan Dening entworfen, der zur Inspiration nur einen Hafen für solche Bonzenkisten besuchen musste. Ursprünglich plante Dening sein Raumschiff noch pompöser zu gestalten, was seine Skizzen im Heft zeigen, aber davon wich er wieder ab.




Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

Länge x Breite: ca. 180 mm x 107 mm
Höhe mit Stand: ca. 128 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

Baron Grimes Yacht gehört mit Sicherheit zu den skurilsten Raumschiffen des neuen Star Trek-Universums und auch das Modell ist ein kleiner Blickfang in der Vitrine.




Mittwoch, 9. Oktober 2019

Eaglemoss Nr.117: Ferengi-Piratenschiff

 

Einleitung

Im 22. Jahrhundert ist das Volk der profitgierigen Ferengi noch nicht so stark in der Galaxie präsent, wie es in zweihundert Jahren der Fall sein wird. Einige Vertreter dieser Spezies wagen sich aber weit in den ihnen unbekannten Weltraum hinaus, weil diese als Piraten ihr Geld verdienen. Zu diesen Gruppierungen gehört auch Ulis, seine Bande und das ihm gehörende Raumschiff, das an einen Käfer erinnert. Bei diesem Schiff scheint es sich um einen Frachter zu handeln, da sein Inneres fast nur aus Lager und Frachträumen zu bestehen scheint. Das kleine Raumschiff scheint auch über keinerlei Waffen zu verfügen und falls doch, scheinen diese keine Bedrohung für größere Schiffe darzustellen. Das hält die Piratenbande allerdings nicht davon ab, große Schiffe zu überfallen. Im Jahr 2151 gerät die Enterprise NX-01 in den Fokus von Ulis und um das Schiff zu kapern, lässt sich dieser eine List einfallen. Er deponiert ein Gerät auf der Oberfläche eines Mondes in einem Sternensystem, das die Enterprise gerade erforscht und in ihrer Neugier nimmt die Crew das Gerät mit auf ihr Schiff, wo es im Maschinenraum untersucht werden soll. Dort aktiviert es sich plötzlich und setzt ein extrem starkes Betäubungsgas frei, das sich durch die Lüftung über das ganze Schiff verteilt und jedes Besatzungsmitglied ins Reich der Träume schickt. 
Der kleine Frachter dockt daraufhin an dem NX-Klasse Schiff an und die vier Ferengi fangen an, alles was als wertvoll erscheint und nicht niet- und nagelfest ist auf ihr Schiff zu packen. Doch Ulis ist zu gierig und weckt Captain Archer auf, da er von ihm wissen will, ob die Enterprise über einen Tresor mit weiteren Wertgegenständen verfügt. Alles Gutzureden hilft nicht, denn Ulis will die Enterprise erst wieder verlassen, wenn er diesen Tresor gefunden hat und schließlich nutzt Archer die Gier der Ferengi gegen sie. In einem geeigneten Moment weckt er T'Pol auf und zusammen mit dem der Betäubung entgangenen Commander Tucker organisiert sie eine Phasenpistole und versteckt sich in einem Wartungstunnel. Tucker führt währenddessen die vier Piraten in die Falle, wo sie erfolgreich außer Gefecht gesetzt werden. Nachdem die Enterprise-Crew ihre Sachen wieder zurückbekommen hat, lässt man das Schiff abfliegen, mit der Warnung sich nie wieder einem Erdenschiff zu nähern. 


Der kleine Frachter, angedockt an der Enterprise. (Bild: Memory Alpha)
Da die Crew sich im Reich der Träume befindet, können die Piraten in Ruhe das Schiff erkunden. (Bilder: Memory Alpha)

Das Modell

Wohl weniger spektakulär als andere Modelle, so zeigt doch dieses alle Details des Computermodells. Die erhabenen Rumpfplattierungen sind zu erkennen, die auf der Oberseite angesetzten Warpgondeln und am Bug hat man auch diesen roten Streifen nicht vergessen, der wahrscheinlich die Deflektorscheibe des Schiffes darstellen soll. An beiden Seiten des Schiffes wurden auch die Luftschleusen detailliert nachgebildet und wenn man das Modell umdreht, erkennt man auch hoer, dass sämtliche Details von Eaglemoss bedacht wurden. Einziger Kritikpunkt ist der Antrieb am Heck und wenn auch dieser vorbildgerecht nachgebildet wurde, wäre es dort ungleich besser gewesen, gelbe Klarteile zu verwenden.
Das Model wurde vorbildgerecht gestaltet.

Das Gleiche gilt auch für die Luftschleusen an den Seiten.

Auch die Unterseite wurde vorbildgerecht wiedergegeben.

Zwar sehr detailliert, aber Klarteile für den Antrieb währen nicht verkehrt gewesen.

Die Halterung


 

Begleitheft

Etwas dünn die Lektüre, den nach der üblichen Einleitung folgt auf nur zwei Seiten die kurze Entstehungsgeschichte des Raumschiffes, das auch aus der Feder des Designers John Eaves stammt. Man erfährt, dass der kreative Zeichner nur drei Entwürfe brauchte, um das Schiff zu konzipieren. Auf den restlichen sechs Seiten erzählen die vier Schauspieler, die die Ferengi in "Raumpiraten" gespielt haben, von ihrer Rolle und welchen Spaß sie seinerzeit damit hatten.

Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

Länge x Breite: ca. 105 mm x 60 mm
Höhe mit Stand: ca. 91 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

Das Modell ist sehr gut umgesetzt worden. Alle Details wurden bedacht, aber nach wie vor finde ich, dass dem Antrieb gelbe Klarteile besser gestanden hätten. Eaglemoss macht es sich manchmal echt zu einfach.


Sonntag, 29. September 2019

Eaglemoss Bonus-Edition Nr.14: assimilierte U.S.S. Voyager

Einleitung

Zu Beginn des Jahres 2374 und auf einer schon dreijährigen Heimreise, erreicht die U.S.S. Voyager einen Teil des Delta-Quadranten, den sie lieber vermieden hätten. Eine Sonde, die die Crew vorausgeschickt hatte, sendet plötzlich keine Daten mehr und die Analyse der zuletzt empfangenen versetzt den Reisenden einen Schock. Die Sonde wurde von den Borg abgefangen, assimiliert und der vor dem Föderationsschiff liegende Weltraum ist somit eindeutig das Territorium des Kollektives. Wie groß dieses ist, lässt sich nicht einmal erahnen, aber schon die ersten 10 Lichtjahre sind alles assimilierte Planetensysteme. Millionen von Drohnen und tausende von Borg-Schiffen. Die Moral der Crew erreicht fast einen resignierenden Tiefpunkt, den wie soll man da nur durchkommen? Es wird auch schon der Gedanke angesprochen, umzukehren und einen Planeten zum Besiedeln auszusuchen.
Doch weitere Untersuchungen offenbaren einen Teil des Borg-Raums, der erstaunlicherweise frei von Aktivitäten ist und eine einigermassen sichere Passage ermöglichen würde. Die Crew benennt diese Lücke als "Nordwest-Passage" und entschließt sich, das Risiko einzugehen den Borg-Raum zu durchfliegen. Doch auf dem Weg zur Passage wird die Voyager von fünfzehn Borg-Kuben eingeholt und die Angst wächst, das nun doch das Ende naht. Doch zur Überraschung aller ignorieren die Borg das kleine Sternenflottenschiff, denn die kybernetischen Wesen haben ganz andere Probleme. Als wenig später die Voyager auf die Überreste dieser Borgflotte stößt und in der Nordwest-Passage einen Feind entdeckt, wird klar, dass die Borg eine Spezies bekämpfen, die aus ihrer Dimension in die unsere eindringen. Doch so einfach ist das alles nicht: Die Fremden, von den Borg als Spezies 8472 bezeichnet, wurden von den Borg angegriffen, als diese einen Weg in deren Dimension fanden. Das rächt sich nun, da Spezies 8472 den Borg überlegen ist und auch das biologische Leben unseres Universums abstoßend findet und vernichten will. Um der Bedrohung Herr zu werden, verbündet sich die Voyager mit dem Kollektiv und willig ein, diesem dabei zu helfen Spezies 8472 abzuwehren - im Austausch für eine sichere Passage durch den Borg-Raum. Quasi als Verbindungsoffizier kommt eine Drohne namens Seven of Nine auf die Voyager, die das Schiff in die Dimension des Gegners bringt. Dort entwickelt die Crew eine Waffe aus Borg-Nanosonden und das Schiff wird für den Kampf mit Borg-Technologie ausgestattet. Das Schiff beginnt in Borg-Grün zu leuchten und zusätzliche Torpedoabschussvorrichtungen, eine Hüllenverstärkung und Schildmodifikationen werden als Teil dieser Assimilation des halben Schiffes aktiv. Diese bewahrt die Voyager vor der Zerstörung, als Spezies 8472 das Schiff angreift und nur dank neuer Photonentorpedos mit modifizierten Nanosonden können die agressiven Aliens besiegt werden. Nachdem diese sich aus unserer Galaxie zurückziehen, fordert Captain Janeway die Einhaltung der Abmachung einer sicheren Passage von Seven of Nine, doch diese versucht stattdessen die Voyager endgültig zu übernehmen, was zum Glück verhindert werden kann. 
Nachdem die Krise beigelegt wurde, beginnen die Reparaturen an dem Schiff und es wird nach ersten Schätzungen über zwei Wochen brauchen, um die Borgtechnologie zu entfernen. Allerdings wird nicht alles wieder in seinen Ursprungszustand zurückgewandelt, denn ein positiver Aspekt dieser Assimilierung ist zum Beispiel, dass die Energiesysteme auf Deck 8 mit den Borgmodifikationen besser funktionieren. 


Die assimilierte U.S.S. Voyager. (Bild: Memory Alpha)


Das Modell

Auch die Voyager scheint es Eaglemoss irgendwie angetan zu haben. Nachdem in Ausgabe 9 das Schiff regulär erschienen ist, gab es in Ausgabe 48 eine gepanzerte Version und auch ein Modell im XL-Format ist erhältlich. Nun gibt es die Voyager in der "borgifizierten" Fassung und es lohnt sich, auch hier einen kritischen Blick auf dieses Modell zu werfen.
Die Borg-Komponenten auf der Hülle wurden leider nicht sehr detailliert nachgebildet, denn sie bestehen nur aus schwarzen Linien und an einigen Stellen wird zwar das so typische grüne leuchten dargestellt, was aber nur schwer von der tristen Darstellung ablenkt. Etwas detailliertere, maschinenartigere Komponenten währen hier definitiv nicht verkehrt gewesen. So sind auch die Fenster wieder eine Katastrophe, von denen nur ein paar aufgedruckt wurden und was sofort ins Auge sticht, ist die große Lücke am Heck, die sich rund um den Shuttelhangar zieht. Hier wurde das Modell nicht sauber verarbeitet . Weitere Beispiele für derartige Nachlässigkeiten sind auch folgende Punkte: die Registriernummer auf der Oberseite ist nicht in schwarz-rot aufgedruckt, sondern in schwarz-weiß. Wie konnte es denn zu so einem Fehler kommen, der bei den bisherigen Versionen nicht aufgetreten ist? Und warum haben die Bussardkollektoren an den Warpgondeln keine rote Farbe abbekommen? Na immerhin werden die Warpfeldgitter mit blauen Klarteilen dargestellt.

Die Borg-Technik auf der Hülle wirkt irgendwie langweilig dargestellt.

Am Heck befindet sich eine unschöne Trennlinie.

Keine rote Farbe für die Bussardkollektoren, aber immerhin gibt's blaue Klarteile.

Die Deflektorscheibe wird genauso dargestellt wie bei den älteren Modellen.

Die Halterung

Hier verwendet Eaglemoss die, die für die XL-Variante verwendet wurde, nur eine Nummer kleiner.

Begleitheft

Das Heft widmet sich fast hauptsächlich mit der Entstehung von Spezies 8472 für die Doppelfolge "Skorpion", mit der die dritte Staffel endete und die vierte eingeläutet wurde. Ausführlich wird berichtet, welche Schritte nötig waren, um die ersten, hochdetaillierten CGI-Aliens, der Star Trek-Geschichte zum Leben zu erwecken.

Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

Länge x Breite: ca. 132 mm x 52 mm
Höhe mit Stand: ca. 82 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

Eine weitere interessante Variante der U.S.S. Voyager, die aber an einer zu einfachen Darstellung kränkelt.