Mittwoch, 14. Februar 2018

Turons Senf zur fünfzehnten Folge Discovery


Spoilerwarnung.

Dieser Artikel enthält massive Spoiler zum Inhalt der fünfzehnten Discovery-Folge "Nimm meine Hand" und sollte nur gelesen werden, wenn man die Episode und sämtliche vorangegangenen bereits gesehen hat.


I. Einleitung.
Star Trek ist endlich wieder dahin zurückgekehrt, wo es hin gehört: Auf den Fernsehschirm.
So oder so ähnlich konnte man es im Vorfeld allenthalben lesen, denn nach den umstrittenen Kinofilmen unter J.J. Abrams sehnten nicht wenige Fans die Zeiten herbei, als Star Trek noch das Fernsehen revolutionierte.
Und die Vorzeichen stehen gut:
Der Neuanfang bei einem Streaming-Dienst erinnert an den Syndication-Vertrieb von TNG.
Discovery orientiert sich an den Standards moderner TV-Serien.
Ein Mix aus neuen und alten Produzenten scheint eine gewisse Ausgewogenheit zu garantieren.
Ein abschließendes Urteil kann man aber erst nach der letzten Folge fällen – die just dieser Tage bei Netflix anlief…


II. Story.
Auf dem Weg zum Heimatplaneten der Klingonen schwant Burnham schreckliches:
Hinter der Übernahme des Captains-Stuhls durch die Spiegeluniversums-Entsprechung von Philippa Georgiou steckt mehr als nur eine simple Kartierungsmission für einen präventiven Militärschlag. Georgiou ist willens, die Drecksarbeit für die angsterfüllten Sternenflottenkommandeure zu erledigen und durch einen Genozid an den Klingonen das Kräfteverhältnis im Beta-Quadranten dauerhaft zugunsten der Sternenflotte zu verändern.
In den zerklüfteten Vulkanschloten auf Qo'noS kommt es so zu Showdown zwischen einer Michael Burnham, die ihren Glauben an die Prinzipien der Sternenflotte zurückgefunden hat und einer Imperatorin, die keinerlei Skrupel hat, ganze Zivilisationen für ihre Auslegung von Stärke auszulöschen…


III. Lobenswerte Aspekte.

Kanonfutter.
Meine Güte, da hat es aber jemand gut gemeint.
So viele Premieren!
Die erste Landung eines Föderationsschiffes innerhalb der klingonischen Heimatwelt!
Die erste Urinalszene der Franchise!
Und die erste Andeutung eines absolut nicht jugendfreien Dreiers!
Aber es gibt noch mehr!
Die klingonische Sprache erhält auf den letzten paar Metern noch einmal eine ordentliche Vokabel-Transfusion, das TOS-Urgestein Clint Howard (Balok) bekommt einen kleineren Gastauftritt und der Serie wird eine quantitativ nie erlebte Fülle an Kanon-Referenzen zuteil:


Molor, Betazoiden, Mintaka III, Ceti-Alpha-Aale, Tranya, Trills, klingonische Transportereffekte, Paris, das andorianische Symbol, die dreieckigen Sternenflottenverdienstabzeichen, eine Kameraeinstellung, die eindeutig an den Star-Trek-Pilotfilm "Der Käfig" anspielte, ein TOS-Abspann und noch einiges mehr.
Bei aller Freude hinterlässt dieser wahre Goldregen an Bauchpinseleien für den wissenden Alt-Fan aber auch einen gewissen bitteren Beigeschmack.
Warum etwa hat man den Kanon, der ohnehin in den letzten paar Episoden massiv überspannt wurde, innerhalb der letzten sechs oder sieben Folgen am langen Arm verhungern lassen?
Gerade im Hinblick auf die letzte Szene von "Nimm meine Hand", in der die Discovery der heiligen Kuh der Trekkies (der buchstabenlosen USS Enterprise) vor die Nase gesetzt wird, kommt ein wenig der Verdacht reinen Fanservices auf.
Dabei ist die Situation nicht unspannend: Sarek und Burnham stehen dem Schiff gegenüber, auf dem ihr Anverwandter seinen Dienst verrichtet. Das riecht förmlich nach Konflikt, Abenteuer und griechischer Tragödie!
Aber Discovery hat den Zuschauer bislang ein paar Mal zu oft mit vermeintlichen Cliffhangern gefoppt und es darf immerhin als schwierig gewertet werden, ob es den Produzenten am Ende glückt, angemessene Schauspieler zu verpflichten (oder zu bezahlen), denen es gelingen kann, die großen Fußstapfen von Star-Trek-Legenden wie Pike, Spock oder Nummer Eins auszufüllen.
Der Ball liegt jedoch immerhin in der Hälfte der Discovery-Verantwortlichen. Es dürfte spannend werden zu sehen, was aus der Vorlage am Ende tatsächlich herausspringt…


Charaktermomente.
Es war abzusehen, dass die letzte Folge einen starken Fokus auf Burnham aufweisen würde.
Sonequa Martin-Green nutzt ihre Omnipräsenz für mehrere Ausrufezeichen, indem sie zum Beispiel eine Lernkurve Burnhams aufzeigt, die Biografie ihrer Figur erweitert, und vor allem die Föderation davor bewahrt, ihre Unschuld zu verlieren.
Insbesondere dieser Kampf um die Prinzipien der Föderation, der zwischen Genie (die Unterredung mit Admiral Cornwell an Bord der Discovery) und Pathos (Burnhams Rede auf der Erde) gratwandelt, wird zum großen Teil erfolgreich auf ihren Schultern ausgetragen. Am Ende gelingt es ihr größtenteils, eine denkwürdige Performance zu liefern, vor allem, wenn sie mit anderen Schauspielern im Dialog tritt: So reißt sie vor allem mit, wenn sie zusammen mit Sylvia Tilly, Admiral Cornwall, Sarek, Amanda Grayson oder L'Rell vor der Kamera steht. Selbst ihr Austausch mit Ash Tyler hat längst nicht mehr den Fremdschämfaktor wie in der vorherigen Folge.


Kurz hinter ihr rangiert fraglos Sylvia Tilly, deren Rolle zwar viel Menschlichkeit und Wärme transportiert, aber im gleichen Atemzug auch immer wieder als Ventil für mehr oder weniger komödiantische Einlagen herhalten muss.
Viel zu wenig Raum erhalten wichtige Personen wie Sarek, Amanda Grayson, Saru, Paul Stamets oder Cornwell, bei deren Auftritten kaum Zählbares herausspringt. Sicherlich bieten sie Unterhaltung auf hohen Niveau, aber bei der Dominanz, die Burnham einnimmt, bleibt ihnen kaum noch nennenswerte Momente übrig, um eigenständige Duftnoten zu hinterlassen. Das zeigt sich auf tragische Weise am besten wohl an Saru, dem nach seinen außergewöhnlichen Leistungen die Captainswürde verwehrt bleibt, nur um mit einer billigen Blechmedaille abgespeist zu werden, die angeblich nie zuvor einem Kelpianer an die Brust geheftet wurde.


Immerhin gelingt es Shazad Latif als Ash Tyler wieder in ruhigeres Fahrtwasser zu gelangen und seine zerrissene Figur mit einer stillen Erhabenheit auszufüllen, die zwar im Kontrast zu seinen vorherigen Auftritten steht, aber immerhin als Selbstreifungsprozess gewertet werden kann. Schade eigentlich, dass dieser nunmehr spannende Charakter auf Qo'noS verbleiben musste.
Selbst L'Rell waren einige Momente im Licht vergönnt. Allerdings ergaben sich aus ihren Auftritten mehrere Unstimmigkeiten, auf die wir später noch einmal genauer eingehen werden.
Die große Enttäuschung hingegen war in meinen Augen die Imperatorin Philippa Georgiou. Auch wenn sie viel von Essen redet, hat sie doch deutlich an Biss eingebüßt und ist zu einem flachen Charakter ohne nennenswerte Szenen mutiert. Von der vielschichtigen, skrupellosen und unausrechenbaren Frau, die sie vor allem im Spiegeluniversum gewesen ist, bleibt in "Nimm meine Hand" jedenfalls nicht mehr viel übrig.


Moralität.
Das große Staffelfinale spielt gleich mit mehreren Themen.
Zum Beispiel mit der Liebe zum Feind, die sich an Burnhams Beziehungen zu Georgiou oder Tyler zeigt.
Oder dem großen Thema der unterschiedlichen Wahrnehmung von Identitäten, dem sich Burnham genauso stellen muss wie L’Rell, Killy-Tilly oder eben Ash Tyler. Allerdings wird dieses Motiv mit dem überhasteten Abschied Tylers gegen Ende der Folge ein wenig ad Absurdum geführt, denn ich hatte doch arge Schwierigkeiten, jenen Ash Tyler bei den Klingonen Asyl finden zu sehen, der sich zuvor so verzweifelt an Michael Burnham  und sein Menschsein geklammert hat.
Aus diesem Grund deklariere ich an dieser Stelle ein anderes, viel offensichtlicheres Thema zum zentralen Aspekt der Folge, das zwar wenig subtil daherkommt, aber von essentieller Bedeutung für die Philisophie Star Treks ist:
Die Weigerung der vereinten Discovery-Crew, die Sternenflottenprinzipien für die Aussicht auf dauerhaften Frieden über Bord zu werfen, markiert nach langer Hungerphase einen passenden Tusch zum Ausklang der ersten Staffel, der nicht nur eherne Traditionslinien neu beschwört, sondern auch als hoffnungsvolles Versprechen an die zweite Staffel gewertet werden dürfte.



IV. Kritikwürdige Aspekte.

Stilbruch.
Friede! Freude! Und Eierkuchen!
Zumindest eine Menge Essen und Anspielungen darum.
Nach dem rasanten Tempo, dass vor allem die letzten paar Folgen vorgelegt haben, kann man dem heißersehnten Finale vor allem eines zubilligen:
Es war lahm.
Die Erzählgeschwindigkeit war ein absoluter Bruch mit vorangegangenen Episoden. Traurigerweise hätte eine Raumschlacht, eine Verfolgungsjagd per Shuttle oder wenigstens ein Feuergefecht "Nimm meine Hand" gut getan!
Stattdessen muss Georgiou (aus welchem Grund auch immer) schon ihre kooperativen Bettgefährten vermöbeln, um die einzig nennenswerte Kampfszene der gesamten Episode zu fabrizieren (das Vermöbeln einer gefesselten Gefangenen mag ich nicht ernsthaft ins Feld führen wollen). Ein wirkliches Bedrohungsgefühl will nach den emotionalen Achterbahnfahrten der zurückliegenden Wochen nicht mehr so recht aufkommen.
"Nimm meine Hand" fällt so im Vergleich völlig aus dem Rahmen. Statt einer cleveren Entwicklung, die den Zuschauer Schlag auf Schlag trifft und in seinen Bann zieht, werden wir mit einer recht hanebüchenen Alternativ-Lösung vertröstet, die wohl niemanden ernsthaft vom Hocker gehauen haben dürfte.


Zudem verliert die Serie ihren Mut. Nachdem sie sich im Vorfeld nicht scheute, Charaktere wie Georgiou, Culber, Lorca oder Landry ohne mit der Wimper zu zucken auszuradieren, wird sie am Ende erstaunlich handzahm und entlässt zum Abschied plötzlich alle Beteiligten, ohne den sonst üblichen Blutzoll zu erheben. Dieser Widerspruch einer Serie, die sich zu Beginn damit rühmte, Star Trek mit "Game of Thrones" zu kreuzen, lässt am Ende eher an die Glaubwürdigkeit von Wahlversprechen denken, als an jenes moderne Fernsehen, das hier ursprünglich geboten werden sollte.
Nun könnte man natürlich ins Feld führen, dass nur eine Staffel geplant gewesen sei. Aber im Hinblick darauf, dass mit L'Rell, Ash Tyler und der Spiegeluniversums-Variante von Philippa Georgiou gleich drei zentrale Charaktere darauf lauern dürften, in potentiell kommenden Staffeln wieder aus dem Alt-Figuren-Container gekramt zu werden, wirkt das eher wie ein Rückfall in längst vergessen geglaubte Fernsehmuster.


Kanonbrüche und Logiklöcher.
Manche Widersprüche sind so alt wie Star Trek selbst.
Zum Beispiel das rote Klingonenblut, das bei Lichte besehen eigentlich nur im sechsten Kinofilm eine andere Farbe erhielt, um eine günstigere Altersfreigabe zu erreichen.
Ich will auch gar nicht darauf herumreiten, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass man sich auf Qo'noS ausgerechnet Ceti-Alpha-Aale frittieren lassen kann.
Mich stören jene Fehler, die verhindern, dass man die Serie ernstnehmen kann.
Nachdem wir bereits in der letzten Rezension festhalten konnten, dass Berichte vom vermeintlichen Ableben der Föderation arg übertrieben waren, stellt sich auch dieses Mal die Frage, wie zum Teufel die Klingonen bitteschön kurz davor stehen können, gleich die gesamte Föderation auszulöschen?


Gerade der Blick auf die klingonische Armada aus sieben popeligen Schiffen (!) ließ doch arge Zweifel darüber aufkommen, dass dies der gefürchtete Sammelangriff der Klingonen gegen die Heimatplanet der Menschen sein sollte. Dass das gar in irgendeiner Form einen Völkermord in angedachter Größenordnung rechtfertigen mag, bleibt in Anbetracht der bislang erwähnten Tatsachen doch recht bemüht.
Zudem hätte es eine einfachere Möglichkeit gegeben, Georgiou nach Qo'noS zu schicken: 
Bei der Vorstellung der Sporen-Apparatur in "Lakaien und Könige" hat Lorca Burnham nämlich gezeigt, dass man sich mithilfe des Myzel-Netzwerkes problemlos auf verschiedene Welten wie Amerind, die Sternenbasis 11 oder Janus VI begeben kann. Die ganze Discovery zu schicken war ein unnötiges Risiko – insbesondere wenn man vom Wert des Schiffes für die Erdverteidigung und von der Verzichtbarkeit Georgious ausgeht.
Ansonsten gab es noch die ein oder andere kleinere Unstimmigkeit, von denen ich vor allem eine erwähnen will:
Sylvia Tilly bringt tatsächlich die Zeit auf, sich vor der Landung auf der klingonischen Heimatwelt die Haare zu glätten.
War dies ein rein praktischer Vorgang?
Waren das Sternenflottenregularien?
Oder hat sie sich der unsichere Fähnrich tatsächlich die Kritik der Imperatorin so sehr zu Herzen genommen? 


Ungelöste Rätsel.
Zwar ist die erste Staffel Discovery vorbei, aber das bedeuten keineswegs, dass sie die vielen Fragen, die sie in ihrer kurzen Ausstrahlungshistorie aufgeworfen hat, auch beantwortet hätte.
So wissen wir zwar, dass der Sporenantrieb ein Irrweg sein muss, weil er in den chronologisch folgenden Ären der Originalserie, dem nächsten Jahrhundert oder Voyager (wo dieses Stück Technologie äußerst praktisch gewesen wäre) mit keiner Silbe mehr erwähnt wird.
Doch wer sich dahingehend klare Verhältnisse gewünscht hat, dürfte enttäuscht worden sein.
Auch für das abweichende Äußere der Klingonen wurde nicht einmal ansatzweise eine Erklärung gegeben.
Oder der völlig abweichenden Raumschiff-Optik.
Oder den Uniformen, die laut "Der Käfig" völlig anders aussehen müssten.
Hätte der Sieg über die Klingonen nicht einen idealen Zeitpunkt geboten, die Sternenflotte mit optimistischeren Uniformfarben auszustatten?
Und was ist mit den schwarzen Sternenflottenabzeichen, die wir zu Beginn an Bord der Discovery gesehen haben? Waren sie nur ein roter Hering, um die Zuschauer vorsätzlich in die Irre zu führen?
Dabei ist das alles nur die Spitze des Eisbergs.
Wir wissen weder, warum denn nun Tyler und Voq so aufwändig zusammengemixt wurden, was mit dem originalen Lorca geschah oder ob Sarus Heimatplanet Mitglied der Föderation ist.
Discovery hinterlässt mehr Fragen als Antworten und es darf bezweifelt werden, dass sich an diesem Zustand etwas ändert, wenn die zweite Staffel ausgestrahlt werden wird.


Abramstrek im Seriengewand.
Vielleicht bin ich ja der einzige, der am Ende an den ersten Abrams-Kinofilm "Star Trek" (2009) denken musste. Aber die wilde Flut an Beförderungen, Auszeichnungen und Wieder-Indienststellungen hat mich doch sehr an die letzten paar Minuten jenes Werkes erinnert. Auch dort steht Kirk auf Erden vor einer jubelnden Menge, empfängt sowohl seine Absolution, als auch seine Beförderung, nur um von einem an der Originalserie orientierten Abspann abgelöst zu werden.
Wie die Abrams-Interpretation auch verneint Discovery viele liebgewonnenen Star-Trek-Traditionen zugunsten einer eigenen Design-Sprache. Nicht nur, dass man den Klingonen in "Nimm meine Hand" die Rückkehr zu ihrem traditionellen Aussehen verwehrte – die Orioner erfuhren eine ähnliche optische Neuausrichtung (immerhin blieben sie von roten Haaren verschont).
Hinzu kommt, dass selbst die an sich aus dem Original-Universum entliehene USS Enterprise nicht nur zu Soundeffekten durch das geräuschlose All schwebt, die aus den Abrams-Filmen entliehen sind, sondern auch von den scheinbar unverzichtbaren Lensflares umschwirrt wird.
Eine weitere Parallele scheint zu sein, dass die Produzenten den ein oder anderen zentralen Grundgedanken Star Treks scheinbar nicht verstanden haben:
Die Machtübernahme eines klingonischen Kanzlers auf eine so unehrenhafte, im Prinzip auf reine Erpressung basierende Weise bildet so ziemlich das Gegenteil des klingonischen Ehrbegriffs. So sehr sie auch als Nemesis und Gegenentwurf zur Föderation dienen können, sind sie mitnichten eine plumpe, stumpfsinnige und wilde Rasse, die lediglich "auf Stärke reagiert". Die Akzeptanz der ungleich vielschichtigeren klingonischen Kultur und die gelebte Toleranz, die damit auf Seiten der weiterentwickelten Menschheit einhergeht, vermisse ich für meinen Geschmack zu häufig.



V. Übersetzung.
Es ist nicht immer einfach, die englische Sprache verlustfrei ins Deutsche zu übertragen (wie man etwa am Titel der Folge sehen kann).
So sind auch die Anspielungen um Sarus Zähigkeit im englischen Original ("tough") ungleich cleverer.
Doch abgesehen vom einer oder anderen Mal, zu dem ich Duzen und Siezen etwas fragwürdig angewendet fand, tut die deutsche Übersetzung ihr Möglichstes, um dem hiesigen Zuschauer die Dialoge zugänglich zu machen.
Das mag sich wenig anhören, aber es ist ein Privileg, dass man im Zweifelsfall auch mal die Tonspur wechseln kann, wenn man nur Bahnhof versteht.


VI. Fazit.
Das große Discovery-Finale will eine Brücke schlagen: Es führt Burnham und die Crew der Discovery wieder zurück in den Schoß der Sternenflotte, lässt die Ideale und Werte der Föderation hochleben und füttert den Zuschauer mit vielen schmackhaften Kanon-Happen, die in einer Sichtung der altehrwürdigen Enterprise gipfeln.
Aber der große Schlussakkord klingt schief, denn er bildet in puncto Handlung, Erzähltempo und auch Erzählrahmen einen zu krassen Bruch mit den vorherigen Episoden. Er vermag es nicht, ein Ausrufezeichen zu setzen, dass der ein oder anderen vorherigen Episode gleichkommen würde. Stattdessen gibt es sich am Ende als Statement für eine Star-Trek-Lesart zu erkennen, die nicht ganz zu Unrecht auf Ablehnung bei vielen Fans stößt.

Bewertung.
Finale ohne Würze.






VII. Schluss.
Es ist Discovery zugute zu halten, dass die Serie ein eigenes Profil gesucht und gefunden hat.
Aber nicht immer hat sie es verstanden, die Stärken Star Treks auf dem Fernsehbildschirm auszuschöpfen. Statt einen eigenen Weg zu suchen, hat sie bislang vor allem versucht, den Richtungsvorgaben J.J. Abrams' zu genügen und dem umstrittenen Motto "Not Your Father’s Star Trek" zu genügen.
Aber es ist abzusehen, dass das allein nicht ausreichen wird. Die erste Staffel hat ohne Frage eine Menge Aufmerksamkeit auf sich ziehen können und vermocht, dass Star-Trek-Fans jeglicher Coleur zusammenfinden, um darüber zu reden, zu streiten oder zu schimpfen.
Für den (Neu-)Start war das tatsächlich mehr, als man erwarten konnte.
Doch mit dem Auftauchen der USS Enterprise wird sich Discovery in Zukunft beweisen müssen:
Die Produzenten haben einen Geist beschworen, hinter dem mehr steckt als eine actiongetriebene Raumschlacht-Science-Fiction. Von nun an wird man sich nicht mehr hinter schießwütigen Spiegeluniversumsflüchtlingen verstecken können, sondern muss eine Geschichte liefern, die gleichzeitig höheren inhaltlichen Maßstäben genügt, als auch neue Zuschauerschichten bei der Stange hält. 
Ob die Serie das schafft und sich dann wirklich an seinen Vorgängern messen lassen kann, wird sich daher wohl erst im nächsten Jahr zeigen….


Denkwürdige Zitate.

"Was ist los; haben Sie Angst, Nummer Eins? Da wo ich herkomme, gibt es ein Sprichwort: Verängstigter Kelpianer bedeutet zäher Kelpianer. Sind sie zäh geworden, seitdem wir zusammen auf der Shenzhou gedient haben, Mr. Saru?"
Philippa Georgiou (aus dem Spiegeluniversum)

"Sie? Wie das? Unser Gebieter hat ihr Herz durchbohrt! Haus T’Kuvma hat sich an ihrem Fleisch gelabt!"
"Sie reden von der anderen Philippa Georgiou."
"Wie auch immer; Ihnen fehlt es jedenfalls an Würze…"
L’Rell und Georgiou

"Das ist ein Palstek. Der geht nicht auf und rutscht nicht weg. Den hab ich als Kind gelernt. Er hat mich zu dem gemacht, was ich bin. Er verbindet mich mit meiner Vergangenheit."
Ash Tyler

"Es konnte ja auch nicht Euer ganzes Universum langweilig sein…"
Georgiou im orionischen Strip-Club

"Oh Scheiße, das ist gar keine Drohne!"
Sylvia Tilly

"Durchaus. Aber eine Frage bleibt: Wieso haben Sie die Mission klammheimlich in die Hände eines Terraners gelegt? Weil wir so niemals vorgehen würden."
"Das wird sich bald ändern. Wir können uns den Luxus von Prinzipien nicht leisten."
"Sie sind alles, was wir noch haben, Admiral! Vor einem Jahr dachte ich auch noch, dass unser Überleben wichtiger war, als unsere Prinzipien. Ich habe mich geirrt. Ist heute wieder eine Meuterei nötig um zweifelsfrei zu beweisen, wer wir sind?"
Michael Burnham und Admiral Cornwell



Kommentare:

  1. Auch wenn die letzten Sekunden des Finales fast für Gänsehaut gesorgt haben, war ich von der Folge insgesamt ziemlich enttäuscht. Es war wirklich sehr lahm im Vergleich zu der hohen Schlagzahl der vorangegangenen Folgen.

    Diese gesamte erste Staffel steht für mich für unlogische Charaktere, fragwürdige Entscheidungen, überhastete Story-Verläufe, Kanon-Brüche und unbeantwortete Fragen (welche wohl auch nie beantwortet werden).
    Allerdings steht die Staffel in meinen Augen auch für spannende Momente, herausragende Effekte, eine moderne Erzählweise und Potential.

    Nicht alles war schlecht, im Gegenteil. Aber so manche Dinge haben mich schon enorm gestört und das Finale war fast schon zum Gähnen langweilig, gekrönt von einer viel zu pathetischen Rede Burnhams kurz vor Schluss.

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  2. ich fand die folge klasse. ein angenehm unaufgeregter abschluß, der trotzdem nicht langweilig daher kommt. clint howard war eine tolle überraschung, wie das lange gewünschte fahrrad unterm weihnachtsbaum, mit dem man nicht mehr gerechnet hatte. für mich hatte die folge nur 2 probleme: zum einen die vorgängerfolge, auf der sie basiert. zum zweiten die szene mit der enterprise. hier hat man die ultimative chance zur versöhnung mit den urfans verpaßt. anstatt der ikone ihren unverfälschten auftritt zu gewähren, kommt da eine einfallslose fälschung daher und grinst dem urfan ins gesicht: "in ya face. ist mir doch egal, was du sehen willst, star trek gehört jetzt uns."

    ich fand die abrahmstrek enterprise großartig. für mich hat da jemand die einzige echte ncc1701 genommen und ein 60er jahre musclecar draus gemacht, was in die zeit der urserie paßt. für mich fühlte sich das einfach nach einer hommage an (im gegensatz zu den billigen innenräume). bei dieser enterprise hatte ich kurz ne gänseheut, als das ncc17 auf dem display auftauchte. die enttäuschung war um so größer als einem dieser mischmaschhybride präsentiert wurde.

    ein wort noch zu game of thrones. warum ist diese schlechte serie eigentlich die neue referenz? als edard stark geköpft wurde, dachte ich noch: interessant. bei der roten hochzeit dachte ich nur noch: denen fällt nichts mehr ein. und wenn ich mir jetzt eine folge ansehe und irgendeiner macht etwas bedeutendes denke ich nur: wen interessierts, der kann in fünf minuten schon willkürlich gekillt werden.

    und das gefühl stellt sich mehr und mehr auch bei discovery ein. tolle brücken mitglieder, wie die rothaarige oder der roboterkopf sehe ich eigentlich nur noch als redshirts an. da lobe ich mir wedge von star wars, der es bis ins finale von die rückkehr der jediritter geschafft hat.

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    1. Discovery hat ein sehr technisches und industrielles Schiffsdesign, das obendrein ziemlich modern wirkt. Wie sollte da die klasse Enterprise mit ihren rundgelutschten Formen und den nicht vorhandenen Texturen und Details ins Gesamtbild passen?

      Ich fand die Discovery-Version der Enterprise sehr gelungen. Sie hat ins Bild gepasst und ich habe den Machern abgekauft, dass sie neben einer Discovery und Konsorten durchaus koexistieren kann, ohne dass sie deplatziert wirkt. Im Gegenteil: Man könnte sogar wirklich fast meinen, dass sie moderner ist, als die bisher gesehenen Schiffe.

      Im Gegensatz zu der JJ-Trek Enterprise mit ihren überdimensionierten, bulligen Gondeln, die wirkt wie ein zu groß geratenes Spielzeug, ist die Disco-Enterprise viel näher am Original dran. Klar, dass die Macher an manchen Stellen halt mit der Zeit gehen mussten. Aber dennoch sehr gelungen meiner Meinung nach.

      Auch in den Foren und Facebookgruppen waren die Meinungen deutlich positiver als die Meinungen zur JJ-Trek-Enterprise.

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    2. Tja, so sind sie, die Treckies...man kann es ihnen nicht recht machen. Und bevor ihr aufschreit, ich schließe mich da mit ein! Mich streifte auch ein Hauch von Rührung, als die Buchstaben NCC-17.. auftauchten, und ja, die Untertasse mit den dicken Gondeln ist immer wieder ein schöner Anblick - ich behaupte mal, auch ein zeitloser. Sie ist und bleibt der Superstar im Trekversum, so! Wir hatten nach dem Schauen der Folge tatsächlich eine angeregte Diskussion, ich gestehe, ich war von den TOS-Anspielungen etwas geblendet. Jedenfalls fiel mein Fazit etwas euphorischer als das von Turon und Rok aus. Mit etwas Abstand tritt aber auch bei mir etwas Ernüchterung ein, irgendwie verpufften doch tatsächlich einige spannende Handlungsstränge. Aber hey, wir haben ja noch (hoffentlich) 6 Staffeln, und die letzten 3 ST Serien sind doch auch erst mit Staffel 4 wirklich stark geworden. (hier kann jetzt jeder seine favorisierte Serie einsetzen) :) Und wie heißt es schon im Text einer berühmten Potsdamer Lokalband: "Das alles ist doch nur zur Unterhaltung gemacht, was kann ich dafür, wenn ihr daraus ein Drama macht!" In diesem Sinne, auf Staffel 2...ich freu mich schon drauf, wirklich!

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  3. Für mich leider die mit Abstand schlechteste Episode der Serie, welche für mich auch die gesamte Staffel deutlich nach unten zieht. Fast sämtliche Haupthandlungsstränge erweisen sich letztlich als nicht mehr als heiße Luft. Insbesondere der Klingonen-Konflikt wurde meines Erachtens nie richtig greifbar und mit der letzten Folge unspektakulär auf simpelste Art und Weise ad acta gelegt. Dabei nimmt sich DISCO teilweise absurd viel Zeit für Nichtigkeiten (Aufenthalt auf Kronos), geht aber beim Vertiefen des eigentlichen Konfliktes am Ende die Puste aus.

    Und um zum überstürzten Friede-Freude-Eierkuchen-Ende zu gelangen, benötigt man leider eine Genozid-fördernde Admiralität und schädigt dabei auch noch massiv den Charakter von Sarek, der dies wohl mitzuverantworten hat. Aber das ist ja alles nicht so schlimm, wie man am sich selbst die Schulter klopfenden Ende sieht. Da nützt auch das Auftauchen der schön umgesetzten Enterprise nichts mehr.

    Bei der ganzen Chose gehen gelungene Charaktere wie Stamets und Saru nahezu komplett unter und Tilly darf als zugedröhnter Comic-Relief herhalten.

    Schon Lorca hat man nach seiner Offenbarung unwürdig abgesägt und er wurde von einer interessanten, zwielichtigen Figur zu einer eindimensionalen Witzfigur degradiert, die im eigenen Universum nichts gebacken kriegt, aber vorher das gesamte Prime-Universum an der Nase herumführt. Auch die Tyler-Voq-L'Rell-Geschichte macht mit der viel zu extremen Operation, im Vergleich zum damit Erreichten, nur wenig bis gar keinen Sinn.

    Das ist alles sehr schade, denn bis zu Episode 12 war ich der Überzeugung, dass die Autoren hier etwas Spannendes und Faszinierendes in petto haben. Ich mochte den ganzen Aufbau der einzelnen Handlungsstränge wirklich sehr, aber das was am Ende dabei rumkommt, ist äußerst dürftig. Es war letztlich auch etwas unglücklich, dass man nicht alle Episoden auf einmal angeboten hat. So wurde über Wochen und Monate eine Erwartungshaltung aufgebaut, welche die Serie für mich leider nicht befriedigend lösen konnte.

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  4. "Discovery hat ein sehr technisches und industrielles Schiffsdesign, das obendrein ziemlich modern wirkt."

    äh, nö! tatsächlich wirkt die discovery wie ein raumschiff aus einem 60er jahre scififilm, aber ganz bestimmt nicht modern.

    "Wie sollte da die klasse Enterprise mit ihren rundgelutschten Formen und den nicht vorhandenen Texturen und Details ins Gesamtbild passen?"

    sehr gut, da muß man nur die aussenhaut ein wenig auffrischen. es geht ja nicht darum, das urmodel einzubauen, sondern sich an der urform zu orientieren.

    "Im Gegensatz zu der JJ-Trek Enterprise mit ihren überdimensionierten, bulligen Gondeln, die wirkt wie ein zu groß geratenes Spielzeug, ist die Disco-Enterprise viel näher am Original dran."

    deswegen bezeichnet man abrahms filme ja auch als reboot.
    wenn man sich allerdings objektiv mit der abrahmsprise beschäftigt, kann man schon zu dem schluß kommen, daß da ein durchdachtes design drin steckt.

    "Klar, dass die Macher an manchen Stellen halt mit der Zeit gehen mussten. Aber dennoch sehr gelungen meiner Meinung nach."

    und in wie fern ist ein design das sich an der urenterprise orientiert nicht zeitgemmäß? warum sollte ein design, das nur das design des ersten kinofilms variiert zeitgemäßer sein?

    "Auch in den Foren und Facebookgruppen waren die Meinungen deutlich positiver als die Meinungen zur JJ-Trek-Enterprise."

    ich brauche keine foren und facebookgruppen, um mir eine eigene meinung zu bilden. versuch es mal.ist spannend.

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    1. Warum denn so viel Aggression? :-(

      Ich habe darauf verwiesen, dass MEINER MEINUNG NACH das Design gelungen ist. Sogar Gründe habe ich aufgeführt.

      Auch ich beziehe meine Meinung ganz sicher nicht aus Foren und Facebook-Gruppen. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass bei vielen anderen Fans das Design gut ankam.

      Wenn in Foren und Facebook-Gruppen alle eine andere Meinung hätten als ich, würde ich dennoch bei meiner Meinung bleiben, keine Sorge. Ich finde es jedoch generell spannend, mich auch mit der Meinung anderer auseinander zu setzen, auszutauschen und über den Tellerrand zu schauen. Versuch das mal, das ist auch spannend. ;-)

      Es ist wie bei vielen Dingen wohl auch eine Geschmacksfrage, was gefällt und was nicht. Jedem das Seine...
      Aber das aggressive rumpoltern, wenn jemand eine andere Meinung hat, ist doch nicht nötig. Die Welt ist derzeit schon rauh genug. :-\

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    2. alos erstmal grundlegend, du hast nicht deine meinung geäussert, du hast auf meinen kommentar geantwortet. dabei hast du aggressive formulierungen benutzt wie: "rundgelutschten Formen", "überdimensionierten, bulligen Gondeln, die wirkt wie ein zu groß geratenes Spielzeug", "Auch in den Foren und Facebookgruppen waren die Meinungen deutlich positiver als die Meinungen zur JJ-Trek-Enterprise."

      unverschämterweise unterstellst du mir dann bei meinem zweiten kommentar aggressives rumpoltern. es wird aber nicht einfach dadurch zum aggressiven rumpoltern, wenn jemand deine aussagen hinterfragt.

      "Ich finde es jedoch generell spannend, mich auch mit der Meinung anderer auseinander zu setzen,"

      du scheinst aber probleme damit zu haben, wenn sich andere mit deiner meinung auseinander setzen.

      "und über den Tellerrand zu schauen"

      wer über den tellerand schaut, sieht gerade mal den küchentisch. vielen menschen scheint das zu reichen. ich orientiere mich da lieber an meinen horizont und versuche den zu erweitern.

      also, faß dir mit dem rumpoltern an die eigene nase, ICH hab nämlich normalerweise keine probleme mit den leuten hier. was aber auch nicht bedeutet, daß ich mir alles gefallen lassen muß.

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    3. Ich habe natürlich kein Problem damit, wenn man sich mit meiner Meinung auseinander setzt. Im Gegenteil, davon leben ja die spannendsten Diskussionen.
      Leider bist du jedoch von der sachlichen Ebene mit deinem "ich brauche keine foren und facebookgruppen, um mir eine eigene meinung zu bilden. versuch es mal.ist spannend." auf die persönliche Ebene umgestiegen. Das war unnötig, auch ich wollte und muss mir nicht alles gefallen lassen.

      Ich war jedoch der Meinung, dass ich in meiner ersten Antwort zu keiner Zeit persönlich geworden bin, sondern lediglich meine persönliche Kritik zum Objekt unser aller Begierde geäußert habe.
      Generell liegt es mir stets fern, andere persönlich anzugreifen. Vor allem bei Diskussionen rund um eine Sache.

      Solltest du dich jedoch durch irgendwelche Aussagen angegriffen gefühlt haben, möchte ich mich gerne bei dir entschuldigen.

      Und um dir ne kleine Friedenspfeife zu reichn:
      Auch ich habe zuhause ein paar verschieden große Modelle der Enterprise aus dem JJ-Trek-Verse in der Vitrine stehen. Unter anderem ein sehr großes, selbst zusammengebautes von Revell. Und sobald die Refit-Version von Eaglemoss rauskommt, werde ich mir auch diese ganz sicher zulegen. Denn auch wenn es für mich persönlich noch schönere Schiffe gibt, gehört sie BEI WEITEM nicht zu den hässlichsten. ;-)

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    4. "Ich habe natürlich kein Problem damit, wenn man sich mit meiner Meinung auseinander setzt."

      das sehe ich anders, du hast sehr wohl probleme damit, wenn man sich mit deiner meinung auseinandersetzt. sonst würdest du dir nicht irgendwelche facebookgruppen und forenmeinungen als unterstützungsargument dazuholen.

      "Leider bist du jedoch von der sachlichen Ebene mit deinem "ich brauche keine foren und facebookgruppen, um mir eine eigene meinung zu bilden. versuch es mal.ist spannend." auf die persönliche Ebene umgestiegen."

      nö, bin ich nicht. du wolltest dich angegriffen fühlen und hast das deshalb als angriff verstanden. ich wollte nur deine foren und facebookgruppen aus der diskussion raushalten, weil sie bei der frage, wem welche schiffe besser gefallen gar keine bedeutung haben.

      "Das war unnötig, auch ich wollte und muss mir nicht alles gefallen lassen."

      nö, das war nicht unnötig, es war viel mehr ein versuch dir einblick in deine eingefahrenen diskussionsmechaniken zu geben. aber anstatt drüber nachzudenken, hast du einfach ein weiteres mal deinem automatismus die leitung überlassen und dich angegriffen gefühlt.

      "Ich war jedoch der Meinung, dass ich in meiner ersten Antwort zu keiner Zeit persönlich geworden bin, sondern lediglich meine persönliche Kritik zum Objekt unser aller Begierde geäußert habe."

      dann hättest du deinen kommentar nicht als antwort auf meinen kommentar verfassen dürfen, sondern als eigenständigen kommentar. da deine aussagen thematisch auf meine aussagen bezug nehmen, gehe ich davon aus, daß es sich nicht um einen irrtum handelt.

      "Generell liegt es mir stets fern, andere persönlich anzugreifen. Vor allem bei Diskussionen rund um eine Sache."

      dann solltest du zukünftig formulierungen wie die tellerrandnummer lassen. das bedeutet nämlich immer und ausschließlich, daß du deinem gegenüber einen beschränkten horizont unterstellst und das ist weit entfernt von "mir liegt es fern..."

      "Solltest du dich jedoch durch irgendwelche Aussagen angegriffen gefühlt haben, möchte ich mich gerne bei dir entschuldigen."

      die zeit kannst du dir sparen. ich kenne dich nicht und ich schätze, daß wir uns im leben nicht kennen lernen werden. von daher ist es für mich nicht von bedeutung, ob du mich angreifen wolltest oder nicht. ich analysiere aussagen und stelle fakten richtig, wenn ich das für notwendig halte. das ist ne persönliche schwäche, aber nach meinem empfinden nicht unbedingt ne schlechte.

      "Und um dir ne kleine Friedenspfeife zu reichn..."

      eine friedenspfeife ist nicht von nöten, hätte ich krieg mit dir, würde das ganz anders aussehen.

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  5. So Ihr Lieben, jetzt mal ganz entspannt zurücklehnen und tief durchatmen. Und dann mal versuchen, den Text des anderen zu respektieren. Das coole an Star Trek ist doch gerade die Vielfalt, nicht schwarz- weiß sondern bunt. Von Eurem Standpunkt aus hat jeder sicher für sich total plausible Argumente. Ihr sagt auch beide, dass ihr andere Meinungen gelten lasst , wenn sie denn dann auch die eigenen Meinungen sind und kein bloßes Nachgequatsche der Standpunkte irgendwelcher sozialer Medien/ Netze. Ich halte aus meinen bisherigen Erfahrungen mit Euren Kommentaren Euch beide für sehr kluge und sozial-kompetente Menschen. Also versucht es doch mal mit etwas Gelassenheit. Und wenn Ihr jetzt denkt, jaja, der olle KolBasa immer mit seinem Sozialarbeitergefasel, tut mir leid, ich kann nicht anders. Ich mag einfach nicht immer regulierend eingreifen, wir sind alle erwachsen und Fans eines der großartigsten Phänomens unserer Zeit, das sollte doch verbinden. Wie heißt doch gleich nochmal diese vulkanische Philosophie „Infinite Diversity in Infinite Combinations“ Auf der Zunge zergehen lassen und sich dann bitte wieder konstruktiv zu Wort melde.... ;)

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  6. Ich hab hier mal noch ein Bild Update für die Vorschau aktuell gibt es auf BigBadToyStore schon Bilder des 13.Sondermodell´s wie auch von den Ausgaben 123 & 124, hier hab ich mal die Links dazu:

    https://aa1a5178aef33568e9c4-a77ea51e8d8892c1eb8348eb6b3663f6.ssl.cf5.rackcdn.com/p/full/f6882ad7-4ccb-48d3-908b-8b1cd9569dbe.jpg

    https://aa1a5178aef33568e9c4-a77ea51e8d8892c1eb8348eb6b3663f6.ssl.cf5.rackcdn.com/p/full/90fe6c91-2464-4cd7-8a2a-d8ad7848e62a.jpg

    https://aa1a5178aef33568e9c4-a77ea51e8d8892c1eb8348eb6b3663f6.ssl.cf5.rackcdn.com/p/full/2b4f9fc9-43fe-4dd4-b90b-b9ea7b602558.jpg

    Schönes Wochenende!!! ;-)

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  7. Die beiden Discovery-Showrunner Gretchen Berg und Aaron Harberts wurden von CBS gefeuert! Alex Kurtzman übernimmt.

    http://www.trekzone.de/content/dt/news/2018-06-15-1-cbs-trennt-sich-von-berg-harberts.htm

    Ich bin äußerst gespannt wie es nun weitergeht und ob sich die Produktion der zweiten Staffel signifikant verzögert. Storytechnisch kann es vor allem in der Auflösung der einzelnen Storystränge nur besser werden.

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  8. Jetzt überschlägt sich ja der Sender CBS mit seinen Serienankündigungen, vier Serien sollen geplant seien, wenn eine davon wenigstens Mal nach Archer seiner Zeit ansetzten würde! Wenn das alles jedoch auf der Discovery Basis angesetzt wird, na dann, Prost Mahlzeit!!! :-(

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  9. Diese Woche ist ja der Klingonische D7-Kreuzer (Star Trek 2009) als Sondermodell erschienen. Ich habe wieder ganz regulär im Berliner Zeitungsladen gekauft.

    Das Modell hat eine schöne Größe, welche nur unwesentlich kleiner wie die XL-Modelle ist. Hier muss man sich schon langsam fragen, wie Eaglemoss den doppelten Preis für letztgenannte rechtfertigen will.

    Das Gewicht des Klingonen-Kreuzers ist angenehm hoch, der Materialmix ist ausgewogen und grundsätzlich ist das Modell sehr detailliert und auf den ersten Blick sehr beeindruckend.

    Aber wie gewohnt, fallen spätestens beim zweiten Hinsehen die typischen (teilweise wieder unverständlichen) Fehler auf. Zwar hat man dem Impulsantrieb Klarteile verpasst, leider sind diese aber gelb und nicht rot wie im Magazin zu sehen. Bei den Warpgondeln hat man Klarteile wieder komplett eingespart. Kleinere Mängel in der Verarbeitung sind bei meinem Modell ebenfalls vorhanden.

    Größter Mangel für mich ist allerdings das Fehlen einer deutlichen Einbuchtung bei der typischen Torpedo-Öffnung am Kopf des Schiffes. Diese ist leider nur minimal angedeutet – sehr schwach.

    Trotz allem ist das Schiff ein echter Hingucker, gerade auch wegen der imposanten Größe.

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  10. Jap, ich kann mich der Bewertung von TommyD voll und ganz anschließen, hab mir das Sondermodell gestern geholt. Is schon ein schönes Klopperteil. Werd nochmal an der einen oder anderen Stelle mit´nem Pinsel rübergehen. ;-D

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