Sonntag, 24. Juli 2016

Die Tafelrunde beantwortet die fünf brennendsten Fragen zur neuen Star Trek Serie


Einleitung.
Auf der momentan laufenden Comic Con in San Diego kam es selbst für Star-Trek-Fans, die sich nicht unter die anwesenden Besuchermassen mischen konnten, aufsehenerregende Neuigkeiten. In einer Pressekonferenz nach dem überfüllten Panel zur kommenden Serie stellte sich Bryan Fuller zusammen mit seiner Kollegin Heather Kadin den neugierigen Fragen der Presse und gab erste (vorsichtige) Einblicke in die neue Serie. Zudem veröffentlichte er über den Kurznachrichtendienst Twitter einen ersten Teaser zum Haupthandlungsträger der Serie:
Einem Schiff namens USS Discovery.



Wie wird die nächste Serie heißen?
Die  neue Serie wird nach dem Schiff den Titel "Star Trek Discovery" tragen. Damit ist den Produzenten ein ebenso programmatischer wie traditionsreicher Star-Trek-Titel gelungen. Zum einen bietet der Begriff (der Titel ließe sich auf deutsch in etwa mit "Entdeckung", "Enthüllung" oder "Fund" übersetzen) einen Einblick auf die Ziele, die Fuller sich (im Interview nach dem Panel) selbst für die siebente Star-Trek-Serie gesetzt hat:

"I feel like what the new series has to do is continue to be progressive, continue to push boundaries."

Meine bescheidene Übersetzung dazu:

"Ich habe das Gefühl, dass die neue Serie weiterhin den Fortschritt transportieren und weiterhin alle Möglichkeiten überschreiten muss."

Erstes Überschreiten von Möglichkeiten: Drei Warpgondeln?

Diesen ursprünglichen Geist transportiert der Name tatsächlich gut, wie Fuller weiter ausführte:

"There are so many reasons why we settled on Discovery. But the chief one amongst them was that I couldn't think of a more Star Trek-themed name for a ship than Discovery."

Meine wiederum bescheidene Übersetzung dazu:

"Es gibt so viele Gründe, warum wir uns auf Discovery geeinigt haben. Das Hauptargument war allerdings, dass ich an keinen Namen denken konnte, der mehr zu Star Trek passt als 'Discovery'."

Und das nicht nur als Ausblick auf mögliche Star-Trek-Grundthemen, zu denen die 'Entdeckung' neuer Welten, unbekannter Lebensformen und neuer Zivilisationen seit seiner Entstehung vor fünfzig Jahren fraglos gehört.
Das Spaceshuttle Enterprise hatte nämlich neben der Columbia, Challenger, Atlantis und Endeavour noch ein weiteres Schwesterschiff: Die Discovery. Die bereits bei Enterprise eingeläutete Rückbesinnung auf diese Traditionslinie (vgl. die NX-02 Columbia) wird auf diese Weise einfühlsam fortgesetzt.



Was erwartet uns in der neuen Serie?
Die beste Nachricht aus San Diego ist wahrscheinlich, dass die Serie definitiv in der Original-Zeitlinie spielen wird und sich nicht der von J.J. Abrams erdachten Kelvin-Verwerfung anschließt.
Ansonsten bleiben Informationen über die Serie noch immer spärlich gesät (was nicht zuletzt daran liegt, dass bislang noch nicht einmal Schauspieler für Discovery verpflichtet wurden).
Immerhin hat Fuller den Gerüchten, dass die Serie nach dem sechsten Kinofilm "Das unentdeckte Land" und TNG spielen würde, bereits eine deutliche Absage erteilt und auch die vergleichsweise niedrige Registrierungsnummer der USS Discovery NCC-1031 lässtwohl eher auf eine Zeit um oder vor TOS schließen.
Deutlich ist hingegen absehbar, wie die neue Serie aufgebaut sein wird. Die erste Staffel wird in dreizehn aufeinander aufbauenden Episoden, einer sogenannten Serial, ausgestrahlt werden. Eine ähnliche Folgenkonzeption gab es zuvor mit dem Xindi-Handlungsbogen lediglich in der dritten Staffel "Enterprise", der jedoch auf gemischte Reaktionen unter den Fans stieß.
Ferner gab Fuller bekannt, dass Gastauftritte bekannter Star-Trek-Gesichter innerhalb der Serie prinzipiell möglich seien. Auch beim unmittelbar anstehenden Casting zielen die Produzenten in bester Star-Trek-Tradition auf eine große Diversität der einzelnen Charaktere ab. Wie sich die Crew aber genau zusammensetzt, wird man wohl erst in den Meldungen kommender Tage erfahren können...


Wie kann ich mir die neue Serie in Deutschland ansehen?
Ab dem Januar 2017 werden die dreizehn Episoden der ersten Staffel im Wochentakt ausgestrahlt. Während sich die Zuschauer in den USA und Kanada dem neugegründeten Bezahl-Streaming-Dienst von CBS unterwerfen müssen, haben die Fans außerhalb Nordamerikas Glück im Unglück:
Sie können sich die einzelnen Folgen beim Internet-Stream-Konkurrenten Netflix ansehen, denn höchstwahrscheinlich verfügt CBS am Ende doch noch nicht über die nötigen Ressourcen und rechtlichen Voraussetzungen für einen weltweit operierenden Streaming-Dienst, weswegen die Rechte zusammen mit der Möglichkeit, auch alle anderen Star-Trek-Serien dort sehen zu können an den Pionier des Netzfernsehens veräußert wurden, der damit weiter Fuß auf dem europäischen Markt fassen will.
Der Haken ist natürlich, dass preiswerteste Netflix-Grund-Account 7,99€ im Monat kostet und Zugang zum Internet erfordert. Gegenüber einer von Werbeunterbrechungen finanzierten Ausstrahlung im Free-TV hat der Erwerb aber auch deutliche Vorteile für die hiesigen Fans. So werden die einzelnen Folgen spätestens vierundzwanzig Stunden nach der Premiere in den USA werbefrei verfügbar sein und wahrscheinlich in beiden Sprachen angeboten werden. Hinzu kommt, dass sich jeder Nutzer bei Netflix nicht nur jederzeit Discovery und alle anderen Star-Trek-Serien ansehen kann, sondern auch Zugang zu anderen spannenden Serien wie "Orange is the New Black" (mit Kate Mulgrew), "Daredevil" oder die teilweise in Berlin angelegte Sci-Fi-Serie "Sense8" der Wachowski-Geschwister erhält.
Ein weiterer Punkt, der gegen eine Free-TV-Veröffentlichung spricht, sind die Zugeständnisse die das Format an erzählerische Belange bietet. Dazu Fuller in einem Interview mit Collider:

"I think our runtime is flexible because it’s streaming."

Meine wiederum bescheidene Übersetzung:

"Ich denke unsere Episodenlänge ist aufgrund des Streamings flexibel."

Dahingehend wäre das hiesige Privatfernsehen mit seinen festen Werbeblöcken und Ausstrahlungszeiten weit weniger anpassungsfähig und bevor der ein oder andere Sender die Kürzungsschere zückt um eine vom üblichen Format abweichende Folge zurechtzustutzen, bleibt die Entscheidung für Fans wohl die bessere Wahl.



Wie sieht das neue Schiff aus?
Um es kurz zu sagen:
Die USS Discovery ist hässlich wie die Nacht.
Es erinnert an ein uneheliches Kind aus der USS Vengeance ("Into Darkness") und dem Enterprise-Modell Ralph McQuarries aus der  nie Wirklichkeit gewordenen Phase-II-Star-Trek-Serie der Siebziger Jahre.


Aber auch damit ist wahrscheinlich eine gewisse Programmatik verbunden. Es ist ein weiterer Hinweis auf die deutlichen Wurzeln in der Originalserie und der Absicht, einen Serienableger zu produzieren, der viel mit dem damals so ambitionierten Phase-II-Projekt gemein hat.
Opfer sind dabei allerdings die eleganten, geschwungenen Grundformen, die von der TOS-Constitution-Klasse, über die den Kinofilm-Refit, von der Galaxy-Klasse zur Voyager bis hin zur Abrams-Enterprise reichten. Vermutlich liegt darin aber eine absichtliche Abkehr von althergebrachten Sehgewohnheiten, mit denen die kommende Serie brechen dürfte.


Ist schon irgendetwas zum Pilotfilm bekannt?

Zwar ist der Inhalt bislang der ersten Episode der prominent besetzten Schreiber- und Produzentenriege um Fuller, Kadin, Alex Kurtzman, Trevor Roth, Nicholas Meyer, Rod Roddenberry und Kirsten Beyer vorbehalten, aber immerhin sickerten sich auch hier einige Informationen zur Produktion an die Öffentlichkeit.
So wird der Film – wie der Rest der Serie auch – erstmals in der Star-Trek-Geschichte nicht in Los Angeles, sondern im kanadischen Toronto abgedreht werden.
Die künstlerische Leitung wird der verdiente TV-Regisseur David Semel innehaben, dessen auffälligste Arbeit bislang der Pilotfilm zu "Heroes" gewesen ist. Darüber hinaus konnte man seine Arbeit in verschiedenen Episoden von "Homeland", "Dr. House", "Roswell" oder "Buffy" bewundern. Semel wurde von CBS für ein ganzes Pilotfilm-Paket verpflichtet und wird bis zum Drehbeginn für Discovery den Regie-Stuhl noch bei drei weiteren ersten Folgen verschiedener Serien führen.


Persönliche Schlussworte.
Auch wenn die beiden bislang veröffentlichten Teaser noch längst kein Offenbarungseid waren, bleibt im gleichen Atemzug festzuhalten, dass sie zum Setting, zur Handlung und der generellen Atmösphäre kaum nennenswerte Auskünfte liefern konnten. Auch wenn mir ganz persönlich das Design der Discovery wenig bis gar nicht zusagt, kann ich darüber hinwegsehen, wenn es der kommenden Serie gelingt, inhaltliche Ausrufezeichen zu setzen.
Darüber hinaus freut es mich als jemand, der ohnehin Netflix nutzt, dass es dem innovativen Internet-Fernseh-Anbieter gelungen ist, diesen großen Fisch ans Land zu ziehen.
Noch immer überwiegt die Vorfreude auf die Serie, die trotz eines ansehnlichen Abramstrek-Kinofilms für mich der Höhepunkt des Star-Trek-Jubiläumsjahr bleibt - nicht zuletzt, weil Star Trek bislang sein Potential vor allem in Serienform ausschöpfen konnte. In der Verlegung auf Internet-Streaming sehe ich eher ein Zeichen dafür, dass die Franchise auch marketingtechnisch endlich wieder mit der Zeit geht - das erste Mal seit TNG.



Freitag, 22. Juli 2016

Turons Senf zu Star Trek: Beyond [Spoilers!]

Spoilerwarnung. Vorsicht, dieser Text enthält massive Spoiler!


Einleitung. Fünfzig Jahre wird Star Trek in wenigen Tagen alt und der langerwartete Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist nun im Kino erschienen: Mit "Star Trek Beyond" schickt sich der insgesamt dreizehnte Kinofilm an, alte und neue Fans zu gewinnen. Im Rahmen einer Vorpremiere konnten sich Mitglieder der Tafelrunde bereits vorab einen ersten Eindruck des Films verschaffen.


Story. Amtsmüde erreicht Kirk als Kommandant der USS Enterprise die State-of-the-Arts-Raumstation Yorktown, um neue Energie für die ermüdende Fünf-Jahres-Mission zu tanken, die ihn und seine Crew etliche Kraftreserven gekostet hat. Sowohl er als auch sein erster Offizier Spock beginnen jedoch allmählich, an der Rechtmäßigkeit ihres Platzes an Bord zu zweifeln.
Ein vermeintlich letztes Mal brechen sie gemeinsam auf, um eine gestrandete Crew zu retten und geraten dabei in einen sorgfältig orchestrierten Hinterhalt: Plötzlich wird das Schiff von unaufhaltsamen Kleinstschiffen attackiert, denen es nicht nur gelingt, den Großteil der Crew zu entführen, sondern auch die stolze Enterprise zu zerstören.
Voneinander getrennt versuchen die Besatzungsmitglieder auf der Oberfläche eines nahen Planeten, die Umstände ihrer prekären Situation zu ergründen und müssen dabei herausfinden, dass weit mehr als nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht: Die gesamte Existenz der Föderation ist bedroht wenn es Kirk und seiner Crew nicht gelingt, die Pläne ihres Widersachers zu durchkreuzen.

Lobenswerte Aspekte.


Freiräume. Waren die beiden vorangegangen Star-Trek-Reboot-Filme noch zentriert auf das neu zusammengewürfelte Trio Kirk-Spock-Uhura, bleibt der große Verdienst dieses Films, nicht nur der eigentlichen Original-Konstellation um Kirk, Spock und Pille angemessen Tribut zu zollen, sondern auch den sonst eher vernachlässigten Nebencharakteren weitreichende Freiräume zu lassen, die selbst denen in "Das unentdeckte Land" mühelos das Wasser reichen können.
Besonders ab dem Moment, in dem sich Zweier-Teams formieren, um gemeinsam auf Altamid herumzustreunen, glänzen plötzlich selbst jene Figuren, die zuvor kaum über den Status schmückenden Beiwerks hinauskamen.
Der mittlerweile leider verstorbene Anton Yelchin etwa, dessen Interpretation Chekovs ein emotionaler Höhepunkt dieses Films war. Oder Montgomery Scott, dem es gelang, sich vom humoristisch-überladenen Keenser-Schatten zu lösen und wirkliche Akzente zu setzen.
Der wahre Gewinner allerdings war Leonard McCoy, der im Zusammenspiel mit Spock erstmals jene unverkennbaren Schlagabtäusche lieferte, die die Seele der Original-Serie maßgeblich ausmachen (Urban wäre allerdings auch ohne diese Ausweitung seiner Rolle wohl kaum zu halten gewesen).
Im Prinzip sind die Nebendarsteller der große Star des Films, auch wenn Chris Pine und Zachary Quinto wie gewohnt außergewöhnlich gute (Pine) oder gute (Quinto) Darstellungen boten.
Die einzigen Verlierer waren hingegen Sulu und Uhura. Während die späteren Szenen des Steuermann der Enterprise wohl eher wegen seiner eingangs angedeuteten Homosexualität in den Hintergrund gedrängt wurden, blieb die Teilzeit-Geliebte Spocks größtenteils auf ein Schmuckstück reduziert, das ihr von ihrem Lebensabschnittsgefährten verliehen wurde.


Musik. Hier ein paar TOS-Anleihen, dort klingt es ein wenig nach den ersten sechs Kinofilmen und dann doch wieder die inzwischen wohlbekannten Hornbläsereinsätze des Abrams-Universums – die einfühlsame musikalische Untermalung aus der Feder Michael Giacchinos war fraglos ein Höhepunkt des Films. Die Symbiose aus den verschiedenen Star-Trek-Bereichen gelingt vor allem musikalisch und selbst wenn man viele Stücke zuvor bereits gehört hat, kann man sagen, dass dieser Soundtrack der wohl reifste aller Reboot-Vertonungen ist.
Im Vergleich dazu wirkte der dritte Auftritt der Beastie Boys oder die Abspann-Untermalung von Rihanna jedenfalls arg bemüht und eher künstlich in Szene gesetzt.

Abramstrek ohne Abrams. Das Beste zu Beginn: Es gibt keine Lensflares!
Selten hat die Abwesenheit eines Stamm-Regisseurs einem Film so gut getan wie diesem, denn mit dem Fehlen des Star-Wars-Regisseurs geht auch der Verzicht auf dessen stilprägende Fehlleistungen einher.
Es gibt keine Wunder-Gimmicks wie rote Materie mehr; kein Augment-Superblut hindert die Crewmitglieder am Sterben und sie beamen sich auch nicht einfach mit Super-Transwarp-Transportern auf den Planet Kralls.
Klingt komisch, aber als längjähriger Star-Trek-Fan liegt für mein Empfinden darin ein großer Pluspunkt des Films.
Doch damit nicht genug!
Sofia Boutella, der weibliche Hauptgaststar des Films muss sich nicht erst bis auf die Unterwäsche entblößen, um einen veritablen Charakter innerhalb des Gesamtensembles darzustellen. Zwar verfehlt der Film noch immer den Bechdel-Test, aber immerhin bietet die abgeklärte und toughe Frau ein Rollenmodell für Frauen, wie es bei Star Trek es mit Deanna Troi, Jadzia Dax oder Kathryn Janeway längst schon zur Tradition und Unterscheidungsmerkmal geworden ist.
Mit der neuen Führungsriege rückte der Reboot somit erstmals in die Nähe dessen, was Star Trek eigentlich ausmacht.
Hinzu kommen einige neue Ideen, wie die Ansicht der Yorktown-Station, der Funktionsweise der Krall-Schwarms oder der vielen neuen Alien-Masken. Das Bemühen, dem Zuschauer neue Welten, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen vorzustellen, ist Star Trek Beyond deutlich anzumerken.


Anspielungen für die Fans. Vielen uneingeweihten Zuschauern werden die Details sicherlich entgehen, die alte Star-Trek-Hasen vor Entzückung mit der Zunge schnalzen lassen. Die Erwähnung einer grüne Hand etwa. Oder die Benennung der Station Yorktown, die an die NCC-1701-A denken lässt (und von einer Paris geführt wird). Oder Demora Sulu, das Kind, dessen Foto der Steuermann der Enterprise in Ehren hält. Der Absturz der Enterprise auf dem Planeten, die an die Notlandung der Enterprise-D auf Veridian III erinnert. Die USS Franklin, die erstaunliche Ähnlichkeit mit der nie offiziell bestätigten Loknar-Klasse aufweist. Die Erwähnung der Stargazer auf der Yorktown-Station und die Lösung des Rätsels, was mit den MACOs nach der Gründung der Föderation geschah.
Dem Otto-Normal-Zuschauer werden solcherlei Informationen wohl kaum im Gedächtnis hängenbleiben, doch für die vielen Fans sind sie zum fünfzigsten Jahrestag ein gelungenes Ausrufezeichen ihrer Lieblingsfranchise.


Würdiger Abschied. Als gegen Ende des Films Kirk anlässlich seines (oder Star Treks) Geburtstag sein Glas auf "abwesende Freunde" erhebt, fasst er mit nur einem Toast treffend zusammen, was den Film letztendlich besonders macht. Der Abschied von Legenden wie Nimoy und dem vielversprechenden Nachwuchs-Chekov Yelchin machen diesen Film für Fans zu einer emotionalen Achterbahnfahrt und zu einem eindringlichen Erlebnis.
Vielleicht mag sich dieser Aspekt und dieses Gefühl bei nachfolgenden Zuschauergenerationen nicht mehr einstellen, aber besonders jenen, die in den letzten Tagen, Monaten und Jahren Abschied von so vielen verdienten Darstellern nehmen mussten, wird dieser Film nicht zuletzt deswegen in (etwas wehmütiger) Erinnerung bleiben.

Kritikwürdige Aspekte.


Der Bösewicht. Eines der größten Mankos Star Trek Beyonds ist sein durchweg blasser Bösewicht. Zugegeben, Star-Trek-Filme haben selten mit so wirklich überzeugenden Antagonisten aufwarten können und es wirkte aufgrund der vorangegangenen zwölf Versuche umspannenden Schurken-Fluches fast schon folgerichtig, dass J.J. Abrams für den Vorgängerversion "Into Darkness" mit Khan den einzigen Widersacher reanimieren musste, der aus dem traurigen Haufen von Shinzons, Kruges, Ru'afos oder Doughertys deutlich herausragte.
Krall, bzw. Balthazar Edison blieb die knapp hundertdreiundzwanzig Filmminuten über jedenfalls meilenweit hinter den Erwartungen der Zuschauer zurück.
In diesem Zusammenhang war die Besetzung mit Idris Elba wohl Segen und Fluch zugleich: Der fraglos großartige Schauspieler vermochte es trotz hoher Vorschusslorbeeren nicht, unter den meterdicken Make-Up-Schichten sein schauspielerisches Potential angemessen abzurufen. Selbst  gegen Ende des Films, als es ihm gestattet war, die vermeintlich störenden Latexprothesen abzulegen, war es ihm nicht vergönnt, den längst festgefahrenen Karren aus dem sprichwörtlichen Dreck zu ziehen und die Kinogänger maßgeblich davon zu überzeugen, dass das Scheitern dieser Rolle 'nur' jener Begrenzung der Mimik geschuldet sei.
Der vernichtetende finale Eindruck lag allerdings nicht nur in der eher mäßigen Darbietung begründet, sondern auch in der kaum nachvollziehbaren Figurenmotivation, den unklaren Absichten des Charakters und den fragwürdigen Ressourcen, mit denen dieser Kleinkriminelle plötzlich aufwarten konnte.
Am Bösewicht Krall war an dessen viel zu absehbarem Ende schlichtweg kaum etwas angsteinflößendes, bedrohliches oder gar überlegenes zu erkennen, so dass man seine Anwesenheit im Film am Ende eher als Ballast denn Bereicherung empfand. Verglichen mit  anderen Antagonisten der  Star-Trek-Filmgeschichte wirkten schließlich selbst schillernde Außenseiter wie V'ger, die Walsonde oder gar Gott glaubwürdiger und fürchtenswerter als dieser farblose Aushilfskontrahent.


Ein Actionfeuerwerk. Warum ausgerechnet Justin Lin zum Regisseur des dreizehnten Kinofilms gekürt wurde, war wohl eher ein mäßig schwierig zu lösendes Rätsel für die meisten eingefleischten Star-Trek-Anhänger, die im Vorfeld im Star-Trek-Reboot ohnehin nur einen Ausverkauf der Franchise vermuteten. Wer aber (wie ich zum Beispiel) innig gehofft hatte, dass der verdiente Regisseur diese Gelegenheit am Schopfe packen würde um der wartenden Welt zu beweisen, dass er mehr leisten könnte als sinnfreie Action-Steifen auf Speed, der muss vom diesem Film wohl zumindest in weiten Teilen auf den Boden der Realität zurückgeholt werden.
Justin Lin hat seine zuvor hinlänglich erprobte Handschrift deutliche auf Beyond übertragen können und auch wenn es erfreulich ist, dass Lens Flares in diesem Film keinen Einsatz erfuhren, bleibt die rasche Abfolge von streckenweise mäßig sinnvollen Action-Sequenzen ein weiterer großer Kritikpunkt dieses Films. Dem Zuschauer blieb kaum die Möglichkeit, zwischen den unzählbar vielen Explosionen, Stunts und Kampfszenen überhaupt ausreichend Luft zu holen.
Dieser Zelluloid gewordene Gegensatz zur eher mäßigen Handlung wird durch solcherlei extremistische Überbetonung der Action eher weiter verschärft und es bleibt im direkten Vergleich festzuhalten, dass gegen diesen Streifen sowohl Star Trek 11 und Into Darkness wie ein gemütlich vor sich hinplätschernder Rosamunde-Pilcher-Streifen wirken.
Verstärkt wird dieser Eindruck zusätzlich durch den ebenso extensiven wie sinnfreien Einsatz von 3D-Effekten, den man sich genauso gut auch hätte sparen können.


Unstimmigkeiten. Natürlich versteht es sich von selbst, dass es kaum einen Star-Trek-Film ohne Widersprüche gibt.
Zum Beispiel Chekov, der im "Zorn des Khan" den genetisch aufgepimpten Supermenschen wiedererkennt, obwohl er zu dessen Auftritt in der Originalserie noch gar nicht zur Besatzung der Enterprise gehörte. Oder Klingonen, die sich kurzzeitig beim Schießen tarnen können, nur um diesen cleveren Trick im Verlauf der nächsten hundert Jahre wieder zu vergessen. Oder gar Kirk, der als erwachsener Mann in der Originalserie kein Auto fahren kann (vgl. "Epigonen"), aber im elften Kinofilm schon als Kind die Corvette seines Vaters über die sandigen Schotterpisten von Iowa pflügen lässt.
So gesehen muten die vielen Fehler im Film nur folgerichtig an.
Etwa der absichtliche Absturz der Franklin, den die Crew in Ermangelung eines Starthilfekabels zur Flucht vom Planeten nutzen. Oder die Tatsache, dass dieses Schiff das erste gewesen sein soll, das mit Warp vier fliegen konnte, obwohl selbst die NX-01 schon mühelos mit Warp fünf durch die Weiten der Galaxis kurvte. Oder gar die extrem bemühte Idee, dass man die einzelnen Schwarmschiffe Kralls durch eine Radioübertragung der Beastie Boys aus geringer Distanz gezielt zur Explosion bringen könnte.
Zugegeben, das alles klingt schrecklich schlecht zusammengeschustert, aber wenn man als neutraler Zuschauer ehrlich ist, haben all diese kleineren Schwachpunkte nicht nur irgendeinen nahen Verwandten in anderen Star.Trek-Filmen, sondern reichen darüber hinaus lange nicht an so dämliche Ideen wie das medizinisch wertvolle Unsterblichkeitsblut aus Augment-Venen, die rote Materie zur Planeten-Exterminierung oder das Beamen quer durch die Galaxis heran.



Die Figurenmotivation, hinlänglich bekannte Topoi und die grundlegende Botschaft.
Auch wenn sich Chris Pine und Zachary Quinto echt einen Wolf spielen und sich mächtig ins Zeug hängen, bleibt festzuhalten, dass es um ihre Motivation im Film ähnlich bestellt ist wie um die Kralls. Es ist ganz einfach nach zwei Filmen, in denen hinlänglich etabliert wurde, wie sich beide für die Enterprise entschieden haben, durch dick und dünn gegangen sind und für ihre Ansichten bereits zahlreiche Leben geopfert haben vielleicht ein paar Spuren zu dick aufgetragen, dass beiden nun plötzlich Zweifel um die Rechtmäßigkeit ihrer Anwesenheit kommen. Es wirkt mitunter so konträr, dass man streckenweise das Gefühl erlangt, dass dieser Kirk kaum mehr etwas mit dem gemein hat, den man über zwei Filme kennengelernt hat.
Dass sich hinter Krall dann auch noch ausgerechnet ein Mensch verbirgt, ist wieder einmal ein Beleg für die Einstellung vieler Schreiber, dass der Kosmos trotz seiner vielen fremden Spezies', seiner unendlichen Weiten und vielen Klasse-M-Planeten nicht in der Lage ist, Widersacher zu produzieren, die nicht der menschlichen Rasse entspringen. Wieder einmal sind die Bewohner der Erde nicht nur der Nabel der Welt, sondern des ganzen Weltalls.
Doch damit nicht genug, denn Lins Ankündigung im Vorfeld, dass Krall der Idee der Föderation ein gänzlich widersächliches Konzept entgegenhalten könnte, war nicht minder euphemistisch. Im Endeffekt war sein 'Gegenentwurf' zur dieser Menschheitsutopie in etwa so sinnvoll wie das Wahlprogramm der APPD eine echte Alternative zur Demokratie der Bundesrepublik ist.
Wer darin jedenfalls ernsthaft einen oder eine kritische Auseinandersetzung mit den Privatsphäre-Spionen der NSA, dem weltweiten Terrorismus oder der Daseinsberechtigung demokratischer Grundwerte sieht, den beglückwünsche ich hiermit amtlich für seine ausgesprochen lebhafte Fantasie und bemerkenswert wohlwollende Interpretationsfähigkeit.
Hinzu kommen massive Anleihen aus anderen Star-Trek-Folgen, die mehr oder weniger verschleiert daherkommen.
Der Plot um einen verjüngenden Planeten in einem lebensfeindlichen Nebel?
Klingt arg nach "Der Aufstand".
Die Station Yorktown?
Erinnert doch stark an die Dyson-Sphäre aus "Besuch von der alten Enterprise".
Und diese fiesen kleinen Schiffe, die dem Sternenflottenschiff das Leben schwer machen?
Die gab es auch schon in der Voyager-Folge "Der Schwarm".


Die Handlung. Hand auf's Herz:
Dieser Film wird den Fans nicht aufgrund seiner clever inszenierten Story in Erinnerung bleiben. Sie war eher ein mäßig schmückender Rahmen für die geballte Action, die den Film einem scheinbar nicht mehr an 'intellektuellen Inhalten interessierten Publikum' verkaufen soll.
Aber auch wenn dieser Punkt die allgemeine Kritik auf sich zieht, bleibt anzumerken, dass es wohl das Beste war, was der Autor und Darsteller Simon Pegg aus dem Script herausretten konnte. Nur zur Erinnerung: Nachdem Paramount ein vorheriges Drehbuch als „zu trekkig“ abgelehnt hatte, stand der Brite vor dem Dilemma, ein Drehbuch zu fabrizieren, das sowohl dem Regisseur, den
geldgebenden Paramount-Verantwortlichen und Fans gerecht werden sollte.
Als ob dieser Balance-Akt nicht schon schwierig genug wäre, musste er darüber hinaus auch den Tod Leonard Nimoys angemessen einarbeiten, den Inhalt mit dem überbordenden Star-Trek-Kanon in Einklang bringen, mehr oder weniger clevere Anspielungen für die eingefleischten Fans einbauen, ins Milieu passende Gags ersinnen und ausreichende Screentime für die siebenköpfige Stamm-Crew und die zwei Hauptgaststars generieren.
Auch wenn Pegg ein verdienter Autor ist, war diese Aufgabe eine wahre Mammut-Mission, bei der von Beginn an absehbar war, dass der ein oder andere Aspekt dabei zu kurz kommen würde. Misst man seine Fähigkeiten an seinen vorherigen Arbeiten, erreicht Beyond zwar beileibe nicht die anarchistisch-revolutionäre Qualität von Streifen wie "Hot Fuzz" oder "Shaun of the Dead", aber bildet eine stabile Leistung wie "The World's End" oder "Paul". 



Fazit. Auch zum fünfzigsten Jubiliäum erfindet sich trotz neuen Personals weder Star Trek,  noch der Abrams-Reboot neu. Stattdessen bietet Paramount wieder einmal einen Film, der den Spagat zwischen dem vermeintlichen Interesse unbedarfter Kinogänger und den Erwartungen alteingesessenen Fans versucht.
Tatsächlich werden dabei (mehr als üblich) viele Nuancen und Feinheit nur Fans zugänglich sein, denen der Film darüber hinaus Gelegenheit bietet, einen angemessenen Abschied von den verstorbenen Darstellern Leonard Nimoy und Anton Yelchin zu nehmen,
Dennoch bleibt Star Trek Beyond auch ohne direkte Mitwirkung J.J. Abrams ein Teil seines Erbes, in dem man vergeblich nach dem Anspruch, der philosophischen Grundhaltung oder gesellschaftlichen Auseinandersetzung vergangener Tage sucht.
Durch Rückbesinnung auf die Charaktere und ihre Interaktionen ist es dem Film zum fünfzigsten Jubiläum aber immerhin gelungen, erstmals ein echtes Bindeglied zwischen dem stilprägenden Original und dem rasanten Reboot auszubilden.


Einordnung in die Film-Reihe. Will man Star Trek Beyond mit den restlichen Star-Trek-Filmen vergleichen, verlangt die Ehrlichkeit zu bescheinigen, dass er bei Weitem nicht mit den Glanzlichtern der Reihe wie "Der Zorn des Khan", "Der erste Kontakt" oder "Das unentdeckte Land" mithalten kann.
Andererseits liegt er trotz vorhandener Makel noch immer qualitativ Längen vor "Star Trek: Der Film" oder "Am Rande des Universums".
Ich persönlich muss sogar hinzufügen, dass ich ihn – gerade weil er positiv aus der Tradition typischer Abrams-Filme herausbricht – für den stärksten der Reboot-Filme halte, weil er als erster eine wirkliche Brücke zwischen dem Original und der Neuauflage zu schlagen vermag.
Doch die Mängel in puncto Handlung, Antagonist oder Action-Verteilung hieven Beyond eher auf eine Stufe mit „Auf der Suche nach Mr. Spock“ und vor „Nemesis“; wobei die offensichtlichen Ähnlichkeiten den Streifen am ehesten in eine unmittelbare Nähe zu „Der Aufstand“ rücken.
Letztendlich kann man dem Film im Gesamteindruck eine Position im unteren bis zentralen Mittelfeld zuweisen: In meiner (ganz persönlichen) Liste ist dem Film eine Platzierung um Rang sieben sicher.

Bewertung.


Denkwürdige Zitate.

"Auf abwesende Freunde."
James T. Kirk

Mittwoch, 13. Juli 2016

Eaglemoss 37 Andorianischer Schlachtkreuzer

Einleitung

Ich habe keine Ahnung, warum man früher, also noch vor dem Start des Sputnik im Jahre 1957, immer dann, wenn man von außerirdischen Leben gesprochen hatte, zuerst auf die Marsianer verwiesen hat. Diese waren klein, grün und in manchen Darstellungen hatten sie sogar Antennen auf dem Kopf.
Sei dem hat sich einiges geändert, die Menschheit ist zum Mond geflogen, bewohnt dauerhaft Raumstationen - ja, wir haben es sogar geschafft, unseren Blick über den Tellerrand unseres Sonnensystems und unserer Galaxis zu werfen.
Eines hat sich aber nicht geändert - unser Glaube an außerirdische Zivilisationen. Star Trek zeigt uns, wie diese aussehen könnten. Und da sind wir wieder bei den kleinen grünen, oh Pardon, blauen Männchen mit den Antennen!
Eine der wohl nicht nur bei Fans beliebtesten außerirdischen Spezies sind die Andorianer, und das nicht erst seit Shran bei ST:Ent zum Kult wurde.

Positive Aspekte

Schon als ich das erste Mal in ST:Ent dieses Schiff sah wusste ich, das möchte ich mal in den Händen halten. Dieses an eine Mischung an U-Boot und Flugzeug erinnernde Objekt überraschte mich auf voller Länge. Das Design mit dem langen kantigen Rumpf und den fast schon niedlich anmutenden Flügelchen hatte einfach was! Ästhetisch sehr gelungen ist das um 90° zum Bug gedrehte Heck. Auch das Modell geizt nicht mit kleinen Details, und da meine ich dieses Mal nicht nur die geschickt eingesetzten transparenten Teile, welche bei entsprechenden Lichteinfall wunderbar in blau und rot leuchten. Gut zu erkennen sind, weil farblich etwas golden abgesetzt, die Ladeluken. Auch hat das Schiff eine interessante und aus meiner Sicht für solch ein selten gesehenes Modell recht aufwendige Bemalung. So sind seitlich Fenster und technische Aufbauten zu erkennen. Das Modell ist insgesamt gut verarbeitet und ansprechend bemalt. Die Halterung zu diesem Modell ist gut durchdacht und hält die Kumari stramm zwischen den Schenkeln.
Interessant sind mal wieder im Begleitheft die Entwurfzeichnungen zu dem Modell. Anscheinend haben die Leute um John Eaves mit verschiedenen Schiffsdesigns gespielt (Romulaner, Son'a) Das endgültige Modell wurde dann bei Eden FX erstellt.

Negative Aspekte

Sehr überrascht hat mich das Gewicht, oder zumindest das gefühlte Gewicht. Ich weiß nicht warum, ich hätte trotz des doch recht filigranen Aussehens etwas mehr Masse erwartet. Aber vielleicht suggeriert dies auch einfach nur der metallische Glanz des Modells. Jedenfalls kommt die Kumari als echtes Leichtgewicht daher. Ich habe das Modell sogar extra in den Kühlschrank gelegt um anhand der unterschiedlichen Wärmeleitung das Metall vom Plaste zu unterscheiden. Man spürt zwar, das das Heck etwas schwerer ist, es fühlt sich aber dennoch nicht metallisch an. Erst der Temperaturtest macht deutlich, nur die Flügel sind aus Metall. Hier hätte ich mir tatsächlich mehr Masse gewünscht.
Mir fehlen im Heft zum Modell dieses mal ein paar mehr Details auf der Überblicksseite zum Modell. Zum Teil sind gekennzeichneten Stellen zu ungenau (Partikelkanone) oder man hat einfach gleich ganz auf eine Beschriftung verzichtet! Vielleicht wussten die Modellbauer aber auch einfach selbst nicht genug über das Modell, schließlich ist es ja nicht so ein "alter Hut" wie die gute Enterprise. Aber dies haben wir ja schon bei anderen, nur am Computer erzeugten Schiffen, festgestellt.
Erinnert in dieser Ansicht etwas an eine landende Ente...

Fazit

Wieder gelingt Eaglemoss bei mir dieses selige Lächeln hervorzurufen, ein wirklich schickes und absolut gelungenes Modell!

 Spezifikationen

Daten zum Modell


L x B:                    ca.140 mm x 70 mm
Höhe mit Stand:    60 mm
Material:                Kunststoff und Metall
Gewicht mit Base: ca 95g !
Hersteller:              Eaglemoss Collections 2016

Unsere Bewertung

Leichtgewichtige Ente im Sturzflug!

Eure Bewertung


Weitere bewertete Modelle:
Eaglemoss 01. USS Enterprise NCC-1701-D
Eaglemoss 02.
USS Enterprise NCC-1701 [Refit]
Eaglemoss 03.
Klingonischer Bird-of-Prey
Eaglemoss 04.
Enterprise NX-01
Eaglemoss 05.
Romulanischer D'deridex-Warbird
Eaglemoss 06.
USS Excelsior
Eaglemoss 07.
USS Defiant 
Eaglemoss 08.
K't'inga Klasse
Eaglemoss 09.
USS Voyager
Eaglemoss 10.
Akira-Klasse
Eaglemoss 11.
Jem'Hadar Schlachtkreuzer
Eaglemoss 12.
USS Reliant NCC-1864 
Eaglemoss 13.
Borg Sphäre 
Eaglemoss 14.
Romulanischer BoP (2152) 
Eaglemoss 15.
Tholianisches Schiff (2152)
Eaglemoss 16.
USS Prometheus
Eaglemoss 17.
Xindi-Insektoiden-Schiff
Eaglemoss 18.
USS Enterprise NCC-1701-E
Eaglemoss 19.
Vor'Cha Klasse
Eaglemoss 20.
Die USS Dauntless
Eaglemoss 21.
Der Ferengi Marauder
Eaglemoss 22.
Die Nova-Klasse
Eaglemoss 23.
Die Galor-Klasse
Eaglemoss 24.
Die USS Stargazer
Eaglemoss 25.
Bajoranischer Sonnensegler
Eaglemoss 26.
Nebula-Klasse
Eaglemoss 27.
Krenim-Zeitwaffen-Schiff
Eaglemoss 28. Maquis-Raider
Eaglemoss 29. Jem'Hadar Jäger 
Eaglemoss 30. Nausicaanischer Raider
Eaglemoss 31. Romulanischer Warbird Valdore
Eaglemoss 32. Runabout Orinoco
Eaglemoss 33. Cardassianische Hideki-Class
Eaglemoss 34. Surak-Klasse
Eaglemoss 35. Bird of Prey (22. Jahrhundert)
Eaglemoss 36. Oberth-Klasse
Eaglemoss 37. Andorianischer Schlachtkreuzer

Premium 001. Shuttle Typ 6
Premium 002. Shuttle Galileo

Sondermodell 01. Deep Space 9
Sondermodell 02. USS Enterprise 1701 (2009)
Sondermodell 03. Die USS Vengeance
Sondermodell 04. Klingon D4 Angriffsjäger
Sondermodell 05. USS Kelvin

Abo Geschenk 01. Borg-Kubus
Abo Geschenk 02. Future Enterprise