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Samstag, 5. Januar 2019

Imperialer Schlachtkreuzer - Die I.S.S. Avenger NX-09

(Bild: memory alpha)

Einleitung

Die imperiale Sternenflotte braucht Schlachtkreuzer! Das stand nach dem Erfolg des Prototypen der NX-Klasse fest. Die schwer bewaffneten Kriegschiffe sind mit Systemen der unterworfenen Vulkanier ausgerüstet und verwenden Pulsphaserkanonen und richtige Photonentorpedos. Es folgt ein umfangreiches Bauprogramm von mehreren Raumschiffen, aus dem auch das neunte Schiff der Reihe, die I.S.S. Avenger hervorgeht. Die Avenger besitzt anscheinend nur ein Shuttle und auf der Brücke befindet sich, hinter dem Platz des Captains, eine Trennwand mit zusätzlichen Computermonitoren. Außerdem ist sie auch mit einer verbesserten Deflektorscheibe ausgerüstet. Die Besatzung setzt sich neben Terranern auch aus unterworfenen Völkern wie Orionern, Andorianern und Vulkaniern zusammen.
Im Jahr 2155 befindet sich das terranische Imperium mal wieder im Krieg mit einer Rebellenallianz und die Avenger ist Teil einer Flotte, die gegen eine der Allianz kämpft. Der Kampf verläuft sehr schlecht für die Sternenflotte und am Ende ist jedes imperiale Schiff zerstört und auch die Avenger steht kurz vor ihrer Vernichtung. Dies wird im letzten Augenblick von der U.S.S. Defiant NCC-1764, die die Crew der I.S.S. Enterprise NX-01 gekapert hat, verhindert.
Gemeinsam machen sich die beiden Schiffe auf dem Weg zur Erde, doch unterwegs entwickelt sich eine Form des Widerstandes unter den nicht-menschlichen Crewmitgliedern, die zurecht fürchten, dass die aus der Zukunft stammenden Waffen der Defiant für Genozide an ihren Völkern benutzt werden. 
Als erstes übernehmen diese Leute die Avenger und versuchen die Verteidigungssysteme der Defiant zu sabotieren um das Schiff zu zerstören.
Doch der Plan scheitert und die Avenger wird daraufhin von der Defiant mit nur wenigen Schüssen zerstört.

Die Avenger im Kampf mit der Rebellion.

Zusammen mit der Defiant auf dem Weg zur Erde.

Das Ende der I.S.S. Avenger. (Bilder: Memory Alpha)


Die I.S.S. Avenger NX-09 war die Idee des Autors Mike Sussman, der das Drehbuch für die Episode "Die dunkle Seite des Spiegels Teil.2" geschrieben hat. Der Name des Schiffes ist tatsächliche eine Hommage an den Klassiker "Star Wars - Das Imperium schlägt zurück" wo der Sternenzerstörer Avenger den Millenium Falken verfolgt.


Der Sternenzerstörer Avenger. (Bild: starwars.wikia.com)

Mein Modell

Da die Reihe an Schiffen des Spiegeluniversums mit nur drei Vertretern von Eaglemoss recht dürftig ausgefallen war, wollte ich mir gerne selbst noch das ein oder andere Schiff bauen. Nach der I.S.S. Defiant und der I.S.S. Roger Young war nun die I.S.S. Avenger an der Reihe.

Ausgangsbasis ist natürlich das Modell der I.S.S. Enterprise, bei dem nur die Beschriftung entfernt und farblich noch ein paar Ergänzungen hinzugefügt werden musste. Mit Nagellackentferner wich die original Beschriftung problemlos vom Modell und mit panzergrau wurden jene Bereiche bemalt, die das Spiegelschiff auch vorzuweisen hat, wobei natürlich auch die Fenster neu bemalt wurden.
Bauen musste ich nur die größere Deflektorscheibe, die aus einem Stück Kunststoff zurechtgeschnitten und modelliert wurde.
Fehlte nur noch der neue Schiffsname, der natürlich mit Decals hinzugefügt wurde und: Fertig!

Zum Schluss noch eine kleine Galerie meiner I.S.S. Avenger.

Das Modell noch unbeschriftet und unbemalt.

Der Hauptdeflektor im Bau.

Der fertige Deflektor an seinem Platz.

Das fertig bemalte Modell mit der Neubeschriftung.

Natürlich wurde auch die Nummer NX-09 auf der Unterseite nicht vergessen.

Meine komplett fertige I.S.S. Avenger.


Mittwoch, 12. Dezember 2018

Tödlicher Unfall auf der S.S. Vico NAR-18834

Das Wrack der Vico. (Bild: Memory Alpha)

Einleitung

Die Erforschnung des Weltraums ist und bleibt ein großes Abenteuer. Hinter jedem Asteroidenfeld und auf allen Planeten lauert das Unbekannte oder neue Zivilisationen. Aber auch natürliche Phänomene im Weltraum üben eine Faszination aus, die das Interesse und die Neugierde von Forschern und Entdeckern wecken. Aber das große Abenteuer kann auch ganz schnell gefährlich werden und in einem tödlichen Unfall enden.
Eben dies passiert dem Forschungsraumschiff S.S. Vico NAR-18834, das zur bewährten Oberth-Klasse gehört. Das Schiff ist kein Sternenflottenschiff sondern ein ziviles und untersteht einer Forschungsabteilung der Föderation. Der einfache Name des Schiffes hat einen historischen Hintergrund und erinnert an Giambattista Vico, einen italienischen Philosophen, der 1668 in Neapel geboren wurde und 1744 starb.
Im Jahr 2366 untersucht die Vico den schwarzen Cluster, eine Region des Weltraumes der aus einem dunklen Nebel besteht und im Laufe von neun Milliarden Jahren durch die Kollision von hunderten Protosternen entstand. Schon beim Hineinfliegen in das Phänomen bemerkt die Crew der Vico, dass ihr Schiff von mehreren Gravitationswellen getroffen wird die aber zuerst keinerlei Probleme darstellen, da die Schilde halten. Dies geht einige Tage lang gut und die Vico wagt sich immer tiefer in den Cluster, wobei die Wellenfronten immer mehr an Intensivität zunehmen und der Captain des Schiffes anordnet, mehr Energie auf die Schutzschilde zu transferieren. Ohne es zu bemerken begeht die Crew damit einen fatalen Fehler, denn die Energie wird von den Wellen absorbiert und verstärken diese. Schließlich kommt es zur Katastrophe als die sich so aufgeladenen Wellenfronten in einer mächtigen Explosion direkt vor dem Schiff entladen und die Vico dabei fast zerstört wird. Zwar übersteht das Schiff die Explosion, aber sie ist schwer beschädigt, denn ihre Untertassensektion wurde frontal aufgerissen und die vordere Hälfte der Antriebsektion wurde vom Schiff abgerissen. Dabei sterben alle Besatzungsmitglieder; entweder direkt bei der Explosion oder dadurch, dass sie durch die massiven Hüllenschäden in den Weltraum geblasen werden. Lediglich Timothy, der Sohn des zweiten Offiziers und einer Ingenieurin, überlebt hinter einem Notschott und wird noch gerade rechtzeitig von der Crew der U.S.S. Enterprise NCC-1701-D gerettet.

Die Enterprise findet die Reste der Vico. (Bild: Memory Alpha)

Mein Modell

Ich hatte einfach mal wieder Lust ein zerstörtes Schiff zu bauen und hatte das Wrack der Vico schon länger im Fokus. Besonders das Bild des Studiomodells in der Ausgabe 36 hatte es mir angetan und schon damals kam der Gedanke, "Sowas will ich auch für meine Sammlung".
Als es mir nun endlich gelang, nochmals eine Oberth-Klasse von Eaglemoss günstig bei Ebay zu ergattern, stand dem Modellbauspaß nichts mehr im Wege.

Das Studiomodell der S.S. Vico. (Bild: aus Ausgabe 36)

Zuerst wurde der Diskus aufgefräst. Anschließend wurde mit dünnem Kunststoff die Inneneinrichtung zusammengebastelt, bemalt umd eingeklebt. Als nächstes wurde der untere Rumpf mit dem Bohrer bearbeitet. An der Spitze wurde der entsprechende Teil abgeschnitten und wiederum eine kleine Einrichtung eingebaut. Auch die Warpgondeln mussten aufgefräst werden. Von den beiden ist die Backbordgondel am schwersten beschädigt und bietet so einen Einblick in ihr Inneres. Leider lässt sich bei der Filmvorlage nicht genau erkennen, wie es hier im Inneren genau aussieht. Darum ließ sich wieder etwas künstlerische Freiheit nicht vermeiden und das Innere stellte ich mit Messingteilen aus der Restekiste dar. Nachdem alles zusammengebaut wurde, wurde es Zeit für die bewährte „Aschefarbe“. Damit wurden noch die Brandschäden verfeinert und fertig. Insgesamt war der Bau meiner S.S. Vico nur ein zweitägiges Projekt, das mir aber trotzdem viel Spaß bereitete und ich dadurch ein weiteres kleines Unikat für meine Raumschiffsammlung erhielt. 

Zum Abschluß noch eine kleine Bilderstrecke meiner Vico








Dancing in the Space 


"I Get Knocked Down (Tubthumbing)" von Chumbawamba (1997)

Montag, 20. November 2017

Eaglemoss XL-Edition Nr.2: U.S.S. Enterprise NCC-1701-D

Einleitung

Seit fünfhundert Jahren wurde jedes Schiff, das den Namen Enterprise trug, zur Legende. Bei diesem ist es nicht anders.“
Dieses Zitat stammt aus der TNG-Episode "Wem gehört Data?" und scheint sich, wohl auch unbewusst auf die ganze Serie "The Next Generation" zu beziehen. Redet man heute von der Vorgängerserie "Star Trek", oder umgangssprachlich einfach als "die Originalserie", bezeichnet, wird diese als der Star Trek-Klassiker schlechthin bezeichnet. Aber mittlerweile kann man den Nachfolger wohl auch in diese Sparte schieben. "The Next Generation" hatte seine Ur-Premiere 1987, was schon mittlerweile über dreißig Jahre her ist. Hauptprotagonist dieser Serie ist natürlich die Enterprise-D, die das erste hochmoderne Raumschiff nach Captain Kirks Enterprise darstellt. 'Groß' und 'sehr elegant' beschreiben dieses Schiff recht simpel, das aus der Ideenschmiede des Designer Andrew Probert stammt. Legendär ist wohl auch bis heute die Idee mit der Autoseparation der Untertassensektion, die aus der Enterprise-D zwei Schiffe macht.
Ich glaube es tat vielen Trekkies in der Seele weh mit anzusehen, wie dieses Schiff, das die Fans in sieben Staffeln TNG mitbegleitete, im Film „Treffen der Generationen“ zerstört wurde. Aber dafür trat an seiner Stelle ein Nachfolger, der in Sachen Größe und Eleganz genau diese Eigenschaften erfolgreich fortsetze.

Die Enterprise, im Jahr 2364, kurz vor dem Start zu ihrer ersten Mission. (Bild: Memory Alpha)

Sieben Jahre später wird das Flaggschiff der Sternenflotte schließlich zerstört. (Bild: Memory Alpha)

Das Modell 

Seien wir mal ehrlich: Das schon fast perfekte Modell der Enterprise-D aus Ausgabe 1 war für viele schon der Anreiz schlechthin die Reihe fortzusetzten und die Schiffe zu sammeln. Allein dieser Begeisterung verdanken wir heute dieses große XL-Modell der D. 
Wie das kleine Modell besteht auch das große aus zwei Materialien. Antriebssektion und Warpgondeln aus Kunststoff, die Untertasse aus Metall.
Im Unterschied zur Version aus Ausgabe eins hat man sich beim XL-Modell für eine andere Farbgebung entschieden; war die eine in einem hellgrauen Grundton lackiert, verwendete man für das Großmodell einen hellblauen, ähnlich der Nebula-Klasse. Was auch auffällt ist das optisch deutlich hervortretende Aztec-Muster auf der Hülle. Durch die Größe des Modells lässt sich eine enorme Detailvielfalt darstellen, die das Modell einfach nur zu einem optischen Highlight macht. Angefangen mit den hunderten aufgedruckten Fensterreihen, über die zweifarbige Registrierung bis hin zum Sternenflottenlogo.
Kritisieren könnte man lediglich, das der Hauptdeflektor nicht mit einem Klarteil dargestellt wird. Aber wozu auch?
So wie er hier gestaltet wird, naja, das geht schon in Ordnung. Und ich glaube eine zweifarbige Deflektorscheibe wäre mit einem Klarteil auch nicht möglich, sondern einfach nur trostlos blau. Zum Vergleich sollte man sich das so vorstellen wie bei den Modellen der Enterprise (2009) und der USS Kelvin. Nichtsdestotrotz hätte Eaglemoss den Deflektorbereich besser darstellen können. Wie es besser hätte aussehen können zeige ich am Ende des Beitrags😉.
Apropos Klarteile, natürlich hat das Modell welche. Die Bussardkollektoren und der Impulsantrieb der Antriebssektion in Rot und die Warpfeldgitter natürlich in Blau. Aber warum gibt es keine Klarteile für die Impulsmotoren der Untertasse?
Das wäre schon allein deshalb nicht gegangen, weil der Diskus aus Metall gegossen ist.

Alle Fensterreihen, Aztekmuster, und Beschriftung wurden sehr gut umgesetzt.

Kein Klarteil beim Hauptdeflektor. Ist zwar nicht schlimm, hätte aber besser aussehen können.

Klarteile wurden aber dafür bei den Warpgondeln und dem Hauptimpulsantrieb verwendet.

Die Halterung

Man könnte sagen, das diese ebenfalls eine XL-Version der Halterung für das kleinere Modell darstellt. Einziger Unterschied: Um das Gleichgewicht zu halten hat die Halterung für das Großmodell ein Podest mit der Öffnung ganz hinten.



Ein Vergleich

Auch hier lohnt es sich die beiden Versionen mal nebeneinander zu stellen.

Schon beachtlich der Größenunterschied.

Begleitheft

Der erste Artikel berichtet von den  Anfängen der zweiten Star Trek-Serie "The Next Generation", die mit der Episode "Der Mächtige" am 28. September 1987 ihre Premiere hatte. Der Leser erfährt z.B. wie die Kulissen und die vielen Requisiten entstanden sind. Angefangen über die Brücke, das Holodeck, den Handphasern, den Kommunikatorpins, die Uniformen und den Tricordern. Es war die erste Star Trek-Serie mit einem Budget, die eine besondere Liebe zum Detail zuließ. Bis zu ihrem Ende wurde diese Enterprise immer durch ein Studiomodell dargestellt. Selbst der spektakuläre Absturz der Untertasse wurde mit einem riesigen Modell gefilmt, das extra für diese Szenen angefertigt wurde. Die letzten Seiten befassen sich mit einem Dossier über die Hauptcharakter der Serie.


Das Untertassenmodell, das zum Filmen des Absturzes benutzt wurde. (Bild: Memory Alpha)

Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

L x B: ca. 220 mm x 159 mm
Höhe mit Stand: ca 93 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2017


Bewertung und Fazit


TNG-Fans, die ein gutes Modell der Enterprise-D suchen, werden mit dem XL-Modell nicht enttäuscht werden.




Nachtrag


Apropos Deflektor, ich kam doch nicht drumherum zu versuchen diesen doch besser zu gestalten. Mit den farben "holzbraun, dunkel" und "lichtblau" wurde der Hauptdeflektor meines Modells neu bemalt.

Die Vorlage. (Bild: Memory Alpha)

Und das Modell nach dem Bemalen.


Freitag, 10. November 2017

Das Wrack der U.S.S. Constellation NCC-1017

TOS: Planetenkiller. (Bild: memory alpha)

Einleitung

Die U.S.S. Constellation NCC-1017 ist ein typisches Raumschiff der Constitution-Klasse und steht unter dem Kommando des Sternenflottenveterans Commodore Matt Decker. Bei Sternzeit 4202.1 befindet sich das Schiff auf einer Routinepatrouille und stößt dabei im Sternensystem L-374 auf ein unbekanntes Objekt. Dieses vermag mit einem Antiprotonenstrahl die Planeten des Systems regelrecht zu zerschneiden um sich anschließend die Trümmer dieser Welten einzuverleiben. Statt die Sternenflotte zu kontaktieren, greift Decker das gigantische Objekt an, welches die vorläufige Bezeichnung "Planetenkiller" erhält. Die Schilde der Constellation brechen schon beim ersten Gegentreffer zusammen und das Schiff wird schwer beschädigt. Trotz Dauerfeuer mit den Schiffsphasern, gelingt es der Constellation nicht, den Planetenkiller zu beschädigen. Dessen Außenhülle besteht aus massiven Neutronium, von dieser prallen die Phaserstrahlen einfach ab. Nachdem die Phaserenergie aufgebraucht ist und die Lebenserhaltung zu versagen droht, ordnet Commodore Decker die sofortige Evakuierung an und die Besatzung beamt sich auf den dritten Planeten des Systems, der Commodore bleibt allein auf dem sterbenden Schiff. Unglücklicherweise nimmt der Planetenkiller nun direkten Kurs auf eben diese Welt. Decker gelingt es noch einmal, die Phaser zu aktivieren. Doch nach einem weiteren Angriff der Waffe ist die Constellation endgültig erledigt. Die Transporter sind ausgefallen und die Energieversorgung zusammengebrochen. Während der Planetenkiller den dritten Planeten zerstört, fleht die Besatzung Decker nahezu panisch an, wieder auf's Schiff zurück gebeamt zu werden. Decker muss hilflos mit ansehen, wie die 400 Männer und Frauen seiner Crew sterben. Stunden später empfängt die U.S.S. Enterprise den automatisierten Notruf ihres Schwesterschiffes. Als sie bei diesem eintrifft, ist die Constellation nur noch ein lebloses Wrack, welches durch den Raum treibt. Captain Kirk begibt sich an Bord des Schiffes und findet Decker, der unter den Folgen eines schweren Schocks leidet. Er wird auf die Enterprise gebracht und kurz darauf entdeckt der Planetenkiller auch die Enterprise und greift sie an. Decker reißt das Kommando an sich und will sich mit dem Schiff an dem Planetenkiller rächen. An Bord der Constellation gelingt es dem Außenteam unter Kirk die Impulsantriebe und eine Phaserkanone zu reaktivieren und Kirk schafft es, den Killer von der Enterprise abzulenken. Decker wird des Kommandos enthoben und stiehlt daraufhin ein Shuttle, mit dessen er sich in den Schlund des Planetenkillers stürzt. Deckers Tod soll aber nicht umsonst gewesen sein, den Kirk bemerkt, dass durch die Explosion des Shuttles die Energiepegel der Waffe schwankten. Das bringt den Captain auf die Idee, die Constellation in die Waffe zu steuern und dort die Antriebe des Schiffes zu überlasten. Das waghalsige Manöver gelingt, und die Waffe wird durch die Explosion von innen heraus deaktiviert.

Die Episode "Planetenkiller" gehört mit zu den besten Folgen der Originalserie. Sie zeigt, wohin starke Schuldgefühle, in Kombination mit Rachegedanken führen können. Was mir aber aus dieser Folge im Kopf geblieben ist, ist ein Zitat von Kirk, welches mit zu seinen lustigsten Äußerungen gehört. "Mr.Washburn, versuchen Sie den Bildschirm wieder hinzubekommen. Ich bin ein Fernsehfan, das wissen Sie doch."

Das Wrack der Constellation wird von der Enterprise entdeckt. (Bild: memory alpha)

Schon kurz darauf wird auch die Enterprise von der Superwaffe angegriffen. (Bild: memory alpha)


Diese kann schließlich mit der Constellation deaktiviert werden. (Bild: memory alpha)

Mein Modell

Die U.S.S. Constellation ist ein Schiff, welches nicht zuletzt geprägt durch dieses Abenteuer in meiner Raumschiffsammlung fehlt und das ich unbedingt haben wollte. Um dies zu verwirklichen, musste ich mir das Schiff selber bauen. Dafür bräuchte ich eigentlich eine weitere Original-Enterprise von Eaglemoss, aber diese hat ja mittlerweile schon Seltenheitswert. Die beste und günstigste Alternative bot sich in Form des Modells der I.S.S. Enterprise an. Da das Schiff ja quasi kaputt gemacht wird, sind die Unterschiede des Spiegelschiffes irrelevant.
Nur welche Version darf's denn sein? Durch die digitale Neubearbeitung gibt es zwei Versionen des Wracks. Bei der ersten verwendeten die Produzenten ein Enterprise-Modell aus dem Spielzeugladen, das mit einem Lötkolben und Feuerzeug bearbeitet wurde, bis man ein passendes Wrack zum Filmen hatte. Die zweite Version ist ein CGI-Modell, das natürlich viel detaillierter ist als das Original. Tja, damit hat das CGI gewonnen. 

Im Vergleich, Originalmodell...

...und Computermodell (Beide Bilder: memory alpha)
Zuerst wurde die I.S.S. geköpft- denn wir fangen mit dem Umbau beim Diskus an. Dann wurde mit Nagellackentferner erstmal die Beschriftung entfernt und anschließend habe ich alle Fenster mit schwarzer Farbe ausgemalt, denn ohne Energie ist es an Bord schließlich zappenduster. Mit einer Nadel wurden die Konturen der späteren Hüllenbrüche eingeritzt. Ja...Hüllenbrüche...ich muss schon beim schreiben schmunzeln, denn das Erstellen der Schäden war dann doch eine Aktion, die ich mir einfacher vorgestellt habe. Der Diskus ist nämlich aus massiven Metall, wobei das natürlich schon klar war - aber ich hoffte das es einen Hohlraum geben würde. Denn so wäre das Bohren etwas einfacher gewesen. Schließlich artete es in harte Arbeit aus, da der massive Bruch an der Backbordseite schwer zu realisieren war. Erst habe ich einige Löcher vorgebohrt und dann diese mit einer Stahlsäge ausgeschnitten.

Kopf ab.

Gondeln ab und Fenster neu bemalen.

Und schließlich die Beschriftung entfernen und die Konturen der Schäden einritzen.

Das Ausschneiden des massiven Hüllenbruchs wurde zu einer Geduldsprobe.

So sieht das Endergebnis der Bohr-und Fräsarbeiten aus.
Da bei dem großen Hüllenbruch ganze Sektionen der Untertasse zerstört wurden, kann man so in das Schiff hineinblicken. Um die zerstörte Inneneinrichtung an dieser Stelle darstellen zu können, wurden Stücke aus dünem Kunststoff und Kupferdraht eingeklebt. Eine extreme Detaillierung ist leider nicht möglich, denn dafür ist das Modell zu klein.


Die Schäden wurden anschließend mit matter schwarzer Farbe ausgemalt. Um die Brandschäden besser darstellen zu können, benötigte ich wieder Aschefarbe. Dafür musste ich mir extra eine Schachtel Zigaretten kaufen und einige abbrennen lassen um an die Asche zu kommen. Ah pfui deibel, wie haltet ihr Raucher bloß diesen Gestank aus? 😆😋
Mit Mörser und Stößel wurde die Asche feingemalen und mit Wasser und farbloser Farbe vermischt.


Die so erstellte Aschefarbe wurde auf die Schäden getupft, um die Zerstörung noch besser darstellen zu können. Ein Verfahren, dass sich bereits beim Bau der beschädigten U.S.S. Equinox bewährte.

Mit dieser, na gut nennen wir sie mal "Stinkefarbe", wurden die Schäden auf der Untertasse noch betupft und fertig. Die Neubeschriftung erfolgt am Ende der Bauarbeiten.


Nun geht es dem Rumpf an den Kragen. Zum Glück ist der aus Kunststoff, was die Arbeiten erleichtert. Zuerst wurden die Hüllenbrüche mit einem Stift vorgezeichnet und anschließend wurden die Löcher mit dem Bohrer ausgefrässt.


Um den Durchblick durch den Rumpf zu beseitigen, wurde das Loch mit Heißkleber ausgefüllt und dieser in Form gedrückt. Anschließend ging es an die Detaillierung. Dafür wurden wieder Kunststoff und Kupferdraht in den Öffnungen eingeklebt und diese wieder bemalt.


Nun geht es mit den Warpgondeln weiter. Die eine wurde um etwa die Hälfte gekürzt und bei der anderen wurde das Endstück abgesägt. Das ist leider eines der Nachteile des von mir verwanten Modells, denn da es sich ja um die Spiegelversion handelt, haben die Gondeln am Ende eine Gitterstruktur und keine Kugel. Aber Glück im Unglück, ich hatte noch ein altes Plastikmodell der Enterprise, das in etwa die selbe Größe hat wie das Eaglemoss-Modell. Von diesem sägte ich einfach das Ende einer der Gondeln ab und klebte dieses auf die Eaglemoss-Gondel.

Von der einen Gondel das Ende abschneiden...

Um es an der anderen Gondel wieder anzukleben.

Auf der Backbordgondel wurde der Schaden auf der Oberseite ausgefräst und wie schon beschrieben bemalt. Der Bussardkollektor wurde noch mit einer Zange zerstört. Eben dieser ist zwar bei der Steuerbordgondel noch vorhanden aber auch beschädigt. Hier wurde der Kollektor mit Schleifpapier getrübt und mit einem Lötkolben der Schaden hineingeschmolzen.



Bleiben wir bei dieser Gondel, denn diese bietet durch ihre Halbierung einen Einblick in ihr Inneres. Da es ja leider nie einen Einblick in die Gondeln der Original-Enterprise gab, werde ich hier etwas künstlerische Freiheit walten lassen.
Aus drei Rundhölzern baute ich etwas, was die an der Bruchkante zerstörten Warpspulen darstellen soll.



Diese kleine Konstruktion wurden mit den Faben "kupfer" und "panzergrau" bemalt und eingeklebt. mit Drahtstücken wurden die Reste der Gondelverkleidung gestaltet.



Die Spitze der Steuerbordgondel wurde ja aufgesprengt. Ist natürlich nicht einfach bei der Größe dort Details umzusetzten, aber ich glaube, meine Lösung skann sich sehen lassen. Ein kleines Stück Rundholz wurde zurechtgeschnitten und mit "gelb, matt" bemalt und eingeklebt. Dazu noch zwei kleine Drahtstücke und das sollte es dann sein.



Nachdem nun alle Komponenten des Modells fertig sind, wird es Zeit, diese neu zu beschriften. Von Robert stammt der kleine Decalbogen mit Name und den Registriernummern. Diese wurden an den entsprechenden Stellen aufgebracht und anschließend wurden die Teile noch mit "farblos, matt" versiegelt. Nach dem Trocknen konnte das Modell wieder zusammengebaut werden und fertig.

Ohne diese Decals währe das Projekt nicht möglich gewesen.

Die nun fertigen Teile müssen vor dem zusammenbau noch trocknen.

Zum Schluß noch ein paar Bilder meiner U.S.S. Constellation.