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Freitag, 29. Mai 2020

Eaglemoss Nr.127: Eymorg-Raumschiff

 

Einleitung

Das Eymorg-Raumschiff ist ein Überbleibsel einer hochentwickelten Kultur, die ihre Heimat auf dem Planeten Sigma Draconis VI im gleichnamigen Sternensystem haben. Der Bau des Raumschiffes lässt sich auf möglicherweise bis 8000 v. Chr. zurückdatieren und wurde aus einer einzigartigen Technologie gebaut. Es war zu hohen Geschwindigkeiten fähig, da es von einem Ionenantrieb angetrieben wurde, der das gesamte Heck einnahm. Die Frontpartie ist kugelförmig und besitzt keinerlei Fenster oder ein erkennbares Cockpit. Das Schiff besaß auch Transporterfähigkeiten und konnte von nur einem Piloten bedient werden. Im 23. Jahrhundert war von dieser Hochkultur nichts mehr übrig, der Planet befindet sich in einer Eiszeit und nur noch wenige Ruinen zeugen von der einstigen Zivilisation. Die Eymorgs haben sich zu einer primitiven Kultur zurückentwickelt, in der die Männer auf der eisigen Oberfläche leben und die Frauen in einer unterirdischen Anlage, die noch übriggeblieben ist. Dort existiert auch noch ein von den Frauen als "Herscher" bezeichnetes  hochentwickeltes Computersteuerungssystem, welches diese nicht verstehen, da ihnen das Wissen fehlt. Dieser Computer benötigt ein lebendes Gehirn, um einfache Prozesse wie Heizungen und Wasseraufbereitung der unterirdischen Anlage zu steuern. Dieses stirbt nun nachdem es Jahrhunderte lang gehalten hat und muss 2268 ausgetauscht werden. Die Eymorg Kara, zu dieser Zeit die Anführerin ihres Volkes, benutzt ein Gerät, das als "der große Lehrer" bezeichnet wird, um das Wissen ihrer Vorfahren wiederzugewinnen. Kara macht sich mit dem Raumschiff auf denn Weg und begegnet der U.S.S. Enterprise NCC-1701, beamt sich an Bord und schafft es, mit unbekannter Technologie, die gesamte Besatzung zu betäuben. Als die Crew wieder zu sich kommt, stellt sich heraus, dass das Gehirn von Mr. Spock entfernt wurde. Sofort nimmt die Enterprise die Verfolgung auf und folgt der Ionenspur des fremden Raumschiffes. Auf Sigma Draconis VI entdeckt ein Landetrupp die unterirdische Anlage und Dr. McCoy benutzt das selbe Gerät, um das Wissen zu erlangen, um Spocks Gehirm wieder in seinen Körper zu verpflanzen.

Das Eymorg-Raumschiff auf dem Weg zur Enterprise (Bild: memory alpha).

Das Modell

Ein Knubbel mit Antriebsdüsen, an dem ein Ring mit noch mehr Antriebsdüsen hängt. Das beschreibt es eigentlich so ziemlich. Aber an dem Modell ist noch mehr dran, denn dieses ist eine gelungene Umsetzung des Computermodells. Besonder auffällig ist die Umsetzung des Ionenantriebes, der auf der Rückseite mit gelben Klarteilen gestaltet wurde, allerdings gilt dies nur für die Gondeln auf dem äußerem Ring. Beim Mittelteil des Hecks wurde der Antrieb nur mit Farbe umgesetzt. Es wäre doch kein Problem gewesen, da auch Klarteile zu verwenden. Immerhin, die Oberfläche wurde mit einer Art Aztekenmuster bedruckt, das echt gut aussieht.

Das Modell ist annehmbar umgesetzt worden.
Die Gondeln haben gelbe Klarteile bekommen, der Antrieb in der Mitte ist nur aufgemalt.

Die Halterung


Begleitheft

Wie wir erfahren, wurde auch das Eymorg-Raumschiff, für die digitale Überarbeitung von TOS, komplett neu gestaltet. Im Original war das Schiff raketenförmig und ein eher recht simples Gefährt. Aber Raketenschiffe wahren in den 1960er Jahren in Mode und das Studiomodell ließ sich günstig aus Plastikbausätzen zusammenbauen. Für das Computermodell wurde das Raumschiff komplett neu desingnt und erhielt ein viel moderneres Aussehen, damit es auch zu einer fortgeschritteneren Zivilisation passt. Das runde Aussehen ist dabei keine Willkür, sondern das Ergebnis einer Überlegung, wie ein Ionentriebwerk am besten funktionieren könnte.
So sah das Eymorg-Raumschiff im Original aus (Bild: memory alpha).

Spezifikationen

Daten zum Modell

 

L x B: ca. 70 mm x 56 mm
Höhe mit Stand: ca. 106 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2020


Bewertung und Fazit

Das Modell erinnert an eine sehr unterhaltsame Episode der originalen Star -Trek-Serie. Für Fans dieser oder Nostalgiker gehört es in die Vitrine.


 

Sonntag, 24. Mai 2020

Eaglemoss Discovery Nr.20: U.S.S. Hiawatha NCC-815

Einleitung

Die medizinische Fregatte U.S.S. Hiawatha NCC-815 verschwindet 2256 während des Krieges mit den Klingonen und die Sternenflotte nimmt an, dass das Schiff zerstört wurde. Doch in Wahrheit geriet das Schiff in wild schwankenden Gravitationswellen, die von einem riesigen interstellaren Asteroiden stammen. Das Raumschiff wird dadurch schwer beschädigt und stürzt auf den Asteroiden, wobei das Schiff beinahe komplett zerstört wird. Obwohl ein Großteil der Crew und Patienten des Hospitalsschiffes mit denn Rettungskapseln in Sicherheit gebracht werden können, sind doch einige nicht in der Lage, evakuiert zu werden da ihr medizinischer Status dies nicht zulässt. Die Ingeneurin Jett Reno bleibt deswegen freiwillig auf dem Wrack zurück, um sich um diese Patienten zu kümmern. Ganze zehn Monate und elf Tage später wird das Wrack des Schiffes zufällig von der Besatzung der U.S.S. Discovery NCC-1031 unter dem Kommando von Captain Christopher Pike ausfindig gemacht, als sie den Ursprung eines mysteriösen Signals untersuchte. Ein Außenteam rettete Reno und ihre verbliebenen Patienten, bevor der Asteroid und die Überreste der Hiawatha mit einem Pulsar kollidierten.

Das Wrack der Hiawatha wird von der Discovery gefunden (Bild: memory alpha).

Das Modell

In der Episode "Bruder" war die U.S.S. Hiawatha lediglich als graphische Darstellung auf einem Bildschirm zu sehen. Da heutzutage alles am Computer designt und erstellt wird, gib es auch ein digitales Modell der Hiawatha, an dem Eaglemoss sich für ein physisches Modell orientieren konnte. Wobei aber auch Dieses wieder mal nur durchschnittlich dargestellt wird. Bedruckt wurde es mit dem typischen gescheckten Aztec-Muster, der Registrierung und Fenstern, die aber komischerweise in grau oder blau umgesetzt wurden. Natürlich sind alle Details der Warpgondeln nur bemalt und Klarteile sucht man vergebens.

Die Bedruckung ist, wie üblich, soweit ganz gut.
Die Fenster sind entweder in blau...
...oder in grau dargestellt. Wie kommt man nur aus sowas?
Und natürlich gibt es bei den Gondeln auch nichts neues.

Die Halterung


 

Begleitheft

Der Designer Ryan Dening hat die Hiawatha entworfen und die Fregatte als modular aufgebautes Raumschiff ausgelegt. Auf der Unterseite sind von daher einige Module, die als eigenständige Lazarette auf Planetenoberflächen abgesetzt werden können. Dies wird im Heft auch mit diversen Skizzen veranschaulicht.


Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

L x B: ca. 200 mm x 128 mm
Höhe mit Stand: ca. 77 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

Lieblose Umsetzung eines weiteren Hintergrundraumschiffes.







Donnerstag, 21. Mai 2020

Zu Gast bei der Tafelrunde - Zweiter Podcast "Infinity and beyond"

Unser Podcast geht in die zweite Runde!

News aus dem Fandom, Rückblicke aus der Euderion-Welt und spannende Interviews. Das Alles gibt es auch in dieser Folge von "Infinity and Beyond". Zunächst blicken Basti & Tim auf unseren ersten Podcast zurück. Zusammen besprechen sie ihre eigenen Eindrücke der ersten Episode und gehen auf manche Kritik unserer Pilotepisode ein.
Darüber hinaus stellen wir euch "The Delta Flyers" vor, den neuen Podcast der Voyager-Darsteller Garrett Wang und Robert Duncan McNeill. Basti hat zudem zwei neue Magazine im Gepäck die dem geneigten Star Trek und Science Fiction Fan durchaus gefallen dürften. Worum es sich bei der "TV Klassiker" und dem "Corona-Magazin" handelt erfahrt ihr ab Minute 11. Zurück in die Euderion Welt geht es dann ab Minute 17. Nachdem Tim uns bereits in der letzten Folge über seine persönliche "Star Trek"-Geschichte berichtete ist nun Basti an der Reihe. Kommt mit auf eine Reise durch den Wächter der Ewigkeit und erfahrt mehr über Bastis ersten Kontakt mit Star Trek, seine Entwicklung vom einfachen Fan hin zum Trekki und seinen Weg zur Star Trek Fangruppe "Euderion Infinity".
Last but not least ist es uns eine riesige Freude euch die Gründer DER Institution im Bereich Star Trek Fandom in Berlin und Brandenburg vorzustellen. Ab Minute 51 stellen uns Sepp und Micha ihr Baby vor: Die "Star Trek Tafelrunde Herrmann Darnell" in Potsdam Babelsberg
Wie hat alles angefangen? Was ist die Tafelrunde überhaupt? Was hat es mit dem Namen "Hermann Darnell" auf sich? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen erfahrt ihr in diesem schönen Interview. Nun also Kopfhörer aufgesetzt und "Play" gedrückt! Viel Spaß mit unserer neuen Episode von: INFINITY AND BEYOND!!!



Anmerkung #1:
Die Interviews wurden vor der Ankündigung der neuen Pike-Serie aufgenommen
Anmerkung #2:
Alle Interviews wurden unter strickter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln aufgenommen
Shownotes:
Link zu Ronalds Seite:
@ronaldkah
Link zur Star Trek Tafelrunde:
"star-trek-tafelrunde.blogspot.com/"
Podcast "The Delta Flyers:
the-delta-flyers.captivate.fm/
TV Klassiker:
www.ifubshop.com/magazine/tv-klas…abe-2-star-trek/
Corona Magazin:
corona-magazin.de/
Klingon Academy auf Youtube:
www.youtube.com/watch?v=XqVlSNP1jEI
Otherland SciFi Buchladen:
www.otherland-berlin.de/de/
Fanfilm "Euderion: Space Race":
www.youtube.com/watch?v=i2jjQhvuzj0
Seite des Trekertreffens in Trechwitz:
fjvt.de/treckertreffentrechwitz2019/

Dienstag, 19. Mai 2020

Eaglemoss Discovery Nr.19: Shuttle der C-Klasse

Einleitung

In denn 2250ern benutzt die Sternenflotte ein Shuttle, das als Klasse-C bezeichnet wird. Das Shuttle hat einen langen, elegant geschwungenen Rumpf, mit einer großen Cockpitscheibe. Eng am Rumpf sind zwei Warpgondeln montiert, die das Shuttle bis auf Warp 5 beschleunigt. Am Heck befindet sich die runde Zugangsluke, die auch als Andockschleuse benutzt werden kann. Rundherum um diese befinden sich die Düsen des Impulstriebwerks. Im Inneren finden zwei Piloten und bis zu 10 Passagiere Platz. Zusätzlich verfügt das kleine Schiff über einen Transporter, der bis zu drei Personen gleichzeitig beamen kann. Das Shuttle mit der Kennung DSC-01 ist der U.S.S. Discovery NCC-1031 zugeteilt und wird 2256 benutzt, um ein Bergungsteam zur havarierten U.S.S. Glenn NCC-1030 zu bringen.

DSC-01 kurz vor dem Start von der Discovery (Bild: memory alpha).

Jetzt wird gemeckert
So chick und elegant das Shuttle aus "ST-Discovery" auch gelungen ist, was haben die Produzenten sich schon wieder dabei gedacht? Das Design des Shuttles passt überhaupt nicht in diese Epoche des 23. Jahrhunderts, denn wenn wir dem Kanon folgen, stellt die Sternenflotte ca. ab 2264 die Klasse-F in Dienst, das dann ja technisch ein Rückschritt zur C-Klasse wäre. Denn die F-Klasse hat keinen Warpantrieb, keinen Transporter und warum sollte die Sternenflotte ein so fortschritliches Design gegen ein primitiveres tauschen? Ist es eigentlich schon aufgefallen, dass das Discovery-Shuttle für die neue Serie "ST-Picard" recycelt wurde? In mindestens zwei Szenen taucht dieses auf und da stellt sich wieder die Frage, warum ein 143 Jahre alter Shuttletyp im Jahr 2399 verwendet wird? Eigentlich ganz simpel, denn die Produzenten haben gespart und mal eben das CGI-Modell aus DISCO verwendet. Vielleicht dachten die Produzenten, das fällt keinem auf, ist es aber. Aber vielleicht war es zu überfordernd, die Archive zu durchsuchen und die Computermodelle der Shuttles zu verwenden, die damals für die siebte Staffel von "ST-Voyager" erstellt wurden.

Die F-Klasse aus der Originalserie (Bild: memory alpha).
Ein Discovery-Shuttle in ST-Picard...
...und ein 143 Jahre altes Taxi (Bilder: selbstgemacht)

Das Modell

Das Schönste bei dieser Umsetzung ist die Wahl der Größe (siehe Daten zum Modell). Das Modell wurde detailliert dem Vorbild nachempfunden und ist umfangreich bedruckt. Dazu gehören die Zierstreifen, Piktogramme, Registrierungen und auch das Logo der Sternenflotte wurde nicht vergessen. Das Modell besitzt einige Abnutzungsspuren, die die Benutzung des Schiffes nachstellen soll, so wie es beim Vorbild ja auch der Fall ist. Die Bussardkollektoren bestehen aus leuchtend roten Klarteilen. Die Impulstriebwerke sind nur bemalt - hier blaue Klarteile zu verwenden, wäre doch eigentlich nicht das Problem gewesen.

Die Alterungsspuren wurden sehr gut nachgebildet.
Bei der Bedruckung wurde nichts vergessen...
...weder Piktogramme noch Registrierungen.
Auf der Unterseite wurden auch die Landestützen nicht vergessen.
In die Bussardkollektoren wurden rote Klarteile eingebaut.
Das Heck ist ebenfalls sehr detailreich ausgefallen, lediglich blaue Klarteile für den Impulsantrieb fehlen.

Die Halterung

Das Modell wird auf einen Sockel gestellt, der sich der Rumpfform anpasst und das Shuttle stabil trägt.

Begleitheft

Im Heft gibt es einige Konzeptskizzen, aus denen es nach und nach entstanden ist.

Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

L x B: ca. 210 mm x 90 mm
Höhe mit Stand: ca. 85 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

Das Shuttle passt zwar nicht in seine Zeit, aber das Modell ist wunderschön gelungen.


Montag, 4. Mai 2020

Eaglemoss Discovery Nr.18: Klingonischer Raider

Einleitung

Wenn es ein Raumschiff aus dem Discovery-Universum gibt, dass keinen Sinn ergibt, dann ist dies der klingonische Raider. Dieses kleine Kampfschiff sieht nähmlich aus wie eine Libelle, die Indianer spielt. Der Bug besteht aus einem großen Cockpit, in dem zwei Personen Platz finden und darüber und darunter befinden sich zwei Geschütze, die sich wahrscheinlich um 360° drehen lassen. Das Heck besteht aus einem langgezogenem schlanken Rumpf, der das Triebwerk und zwei starre Heckgeschütze beinhaltet. Das Gebilde auf der Unterseite scheint ein zusammengeklapptes Landegestellt zu sein. Wenig Sinn ergeben die langen Ausleger, die aus dem Rumpf ragen. Im Klingonisch-Föderalen Krieg von 2256-57 werden die Jäger in Massen eingesetzt. Auch im Spiegeluniversum ist dieser Schiffstyp vorhanden.

Der klingonische Raider aus "Star Trek - Discovery" (Bild: memory alpha)

Das Modell

Keine Ahnung, was Eaglemoss sich dabei gedacht hat. Dieses Modell bietet einige Kuriositäten, die es bisher bei noch keinem Modell in der gesamten Raumschiffsammlung gegeben hat. So muss es nach dem Auspacken erst mal zusammengebaut werden, denn mit diesen langen Ausleger hat das Modell nicht in die Verpackung gepasst. Das Montieren der Ausleger ist aber narrensicher, denn sie müssen nur in die entsprechenden Vertiefungen gesteckt werden. Was die Detaillierung angeht, diese ist wirklich sehr gut gelungen! Angefangen bei der Darstellung des Cockpits. Werden diese in der Regel von Eaglemoss nur als schwarze Flächen dargestellt, wurde dieses aus einem Klarteil gefertigt und besitzt eine erkennbare Einrichtung, bei der die Sitze für die Piloten zu erkennen sind. Die Oberfläche des Modells wurde mit erstaunlich vielen Details versehen und die Darstellung der Geschütze kann sich sehen lassen. Eiziger Wermutstropfen: die kleinen Antriebsdüsen sind wieder mal nur bemalt. Klarteile zu verwenden hätte doch eigentlich kein Problem darstellen dürfen?

Das erste Modell der gesamten Reihe, das noch zusammengebaut werden muss.
Die Ausleger müssen noch eingesteckt werden, klappt aber problemlos.

Das Cockpit besteht aus einem Klarteil und besitzt eine Einrichtung.

Auch die Geschütze wurden gut umgesetzt.

Das Modell wurde mit unzähligen Details überzogen.

Das Leuchten der Antriebsdüsen wird nur mit Farbe angedeutet.

Die Halterung

Welcher Intelligenzverweigerer hat bei Eaglemoss die Aufgabe bekommen, die Halterung für dieses Modell zu entwerfen? Kreativ kann dieser Mensch nicht gewesen sein, denn seine Lösung ist schlicht und ergreifend ein Loch auf der Unterseite und die Halterung besteht nur aus einem Docht, auf welchen das Modell gesteckt wird. Unglaublich, dass das so abgesegnet wurde, denn Eaglemoss wirbt ja eigentlich damit, das deren Modelle sowas nicht bieten. Kurios.
Montage ist gut.
Das Loch auf der Unterseite...
...wird in einen Docht eingesteckt.

Begleitheft

John Dickerson heißt der Designer, der dieses "Kampfschiff" entworfen hat und ich frage mich, was er sich dabei gedacht hat? Für das Design ließ er sich tatsächlich von Insekten inspirieren, was ja ansich nicht schlimm ist, aber hat Dickerson sich jemals eine Folge von Star Trek angesehen? Gerade wenn es um die Klingonen geht, die in der Vergangenheit immer durchdachte Kriegsschiffe hatten, ist sein  Raider nahezu lächerlich. Nicht nur diese merkwürdigen Ausleger, die aus dem Schiff herausragen und deren Länge - keine intelligente Kriegerrasse würde einen Angriffsjäger entwickeln, der so einfach abzuschießen wäre. Ohne diese Ausleger und mit einem etwas kürzeren Heck, wäre der Jäger klein, wendig und sicherlich eine ernstere Bedrohung. Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Produzenten so etwas abgesegnet haben!

Spezifikationen

 

Daten zum Modell

 

L x B: ca. 220 mm x 265 mm
Höhe mit Stand: ca. 174 mm
Material: Kunststoff und Metall
Hersteller: Eaglemoss Collections 2019


Bewertung und Fazit

Im Grunde ist es ein schönes Modell. Es wurde reichlich detailliert umgesetzt, aber die Halterung geht gar nicht.