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Dienstag, 28. Februar 2017

Star Trek Discovery: Neuer Starttermin

Es tut sich was bei Star Trek Discovery. Der Geschäftsführer von CBS, Les Moonves, gab heute via treknews.net ein Startdatum bekannt: Irgendwann im Herbst („sometime late, early fall“) :/
Als Begründung nennt Moonves die umfangreichen Spezialeffekte, die in der ersten Staffel benötigt werden.
Der Abgang des ausführenden Produzenten und Entwicklers Bryan Fuller hatte sicherlich nichts damit zu tun…Für die Vertriebsstrategie via des neu-geschaffenen Streaming.Services CBS All Access nannte Moonves eine einfache Erklärung: Star Trek verkauft sich hervorragned auf Netflix! Ist doch schön zu hören,dass sich Star Trek Fans weiterhin verlässlich melken lassen – aber genug des Zynismus!

Zuletzt noch eine Spoilerwarnung für Folgendes: Es ist zwar schon einige Zeit her, will hier aber dennoch erwähnt werden. Mitte Februar tauchten auf Twitter interessante Bilder vom Drehort in Toronto auf, welche die Kostüme der Kingonen zeigten. Obwohl die Serie im Prime-Universum spielen soll erinnert das Aussehen eher an die Klingonen der Kelvin-Timeline. Aber cool sieht´s schon aus!



Montag, 27. Februar 2017

Eaglemoss 55: Vulkanischer D'Kyr - Typ


Einleitung

Vom Football zum Raumkreutzer...
Seit dem ersten Auftauchen eines vulkanischen Schiffes auf der großen Leinwand im ersten Kinofilm "The Motion Picture" hat die Gestalt der Raumflotte der "Spitzohren" eine erstaunliche Wandlung vollzogen. Geblieben ist das kupfer-rotbräunliche-Erscheinungsbild, das war es aber auch schon. Das aus exakt angeordneten geometrischen Formen zu bestehende scheinende Shuttle wurde durch organisch geformte, eher rund erscheinende Modelle ersetzt. Wie schon in unserem Bericht zur "Surak-Klasse" erwähnt, konnten sich die Schiffsdesigner von ST:Ent hier richtig austoben. Es gefällt mir sehr gut, dass man die Grundfarbe, welche stark an das Aussehen der vulkanischen Heimatwelt erinnert, beibehalten hat. Gehen wir einmal davon aus, dass Vulcan außerhalb des von J.J.Abrams geschaffenen Paralleluniversums weiter Bestand hat, wäre es für zukünftige Schiffsentwicklungen ein Alleinstellungsmermal sein, wenn man diese Farbe beibehalten würde.

Spocks Shuttle Surak aus ST:TMP
Warum jetzt "Football"?
Im Begleitheft erfährt man hierzu auf Seite 12: "(John) Eaves...erster Grobentwurf (war) in eigenen Worten 'an einen Football angelehnt, der wie eine Sandale aufgeschnitten wurde'" Grundlage für dieses design war die Vorgabe, dass ein Shuttle, welches in der ST:Ent Episode "Carbon Creek" auf der Erde notlanden musste, harmonisch am Mutterschiff andocken sollte. Und dies nicht wie bei den Raumschiffen der Erde üblich in einem Hangar sondern ergonomisch außen am Rumpf.
Frontansicht
Draufsicht
Das Hinterteil, kaum zu erkennen der Impulsantrieb
Die Nase mit der Hauptbrücke

Positive Aspekte

Fangen wir mit dem Begleitheft an. Der Informationsgehalt bezüglich Entstehungsgeschichte und  Design des Schiffes überrascht mich hier sehr positiv. Angefangen bei der Idee, das Shuttle quasi außen am Pott zu parken bis dahin, dass der Warpantriebsring ursprünglich klappbar angedacht war...alles neue Infos für einen unwissenden geneigten Fan wie mich
Ich muss wirklich sagen, je mehr ich darüber nachdenke, um so genialer finde ich diesen schwenkbaren Ring. Könnte es sein, dass sich die Entwickler von Spocks Jellyfish davon inspirieren lassen haben?
Am Modell selbst gefällt mir neben der Farbe auch die gute Erkennbarkeit des Shuttles. der Schiffsrumpf selbst ist aus Metall gefertigt, wohingegen Shuttle und Warpantriebsring aus Plaste gefertigt sind. Die Bemalung wirkt recht dezent und nicht aufdringlich, was gut zu den Charaktereigenschaften der Vulkanier passt.
Gut zu erkennen: das Shuttle!

Negative Aspekte

Ich muss mich an dieser Stelle mal outen, ich empfinde die vulkanischen Schiffe durchweg als gelungen und "faszinierend"! Trotzdem gibt es auch an diesem Modell von Eaglemoss einige kleine und einen größeren Kritikpunkt. Auf der Unterseite des Modells kann man am dreieckigen Andockmodul (zumindest nehme ich an, dass es das sein soll, denn dies ist im Begleitheft nicht weiter beschrieben) einen ringförmigen Grat erkennen, der wohl vom Gußprozess her rührt - nicht schön! Ebenso sind wieder einmal die uns schon bekannten Spalten zwischen den Materialien zu erkennen. Ich persönlich habe aber meinen Frieden damit geschlossen. Ich denke, bei diesem doch relativ geringen Preis für solch detailierte Modelle, ist das in der Herstellung wohl gar nicht anders machbar. Die Alternative wäre wohl ein aus einem Stück gegossenes bzw. ein mit einem 3D-Drucker hergestelltes Modell, aber diesen Preis zu zahlen wird wohl im Moment keiner bereit sein!
unschöner Gußring an der Unterseite
Wir kennen sie schon, die berühmte Spalte zwischen den Materialien.
Auf dem Cover des Begleitheftes ist das blaue "Glühen" noch zu erkennen...
Wirklich geärgert habe ich mich aber über das Fehlen des charakteristischen blauen Glühens des vulkanischen Warpantriebs. Dies wäre doch mit einem blauen Innenanstrich des Warpantriebsrings leicht zu machen gewesen. Ich will ja gar nicht soweit gehen, an dieser Stelle dort einen blauen transparenten Innenring zu fordern - wäre natürlich noch cooler gewesen. Das es geht, hat man ja beim ersten vulkanischen Eaglemossmodell gesehen. Schade, hier vergibt sich das Modell eine noch bessere Wertung. Übrigens kommt dieses Modell komplett ohne Klarteile aus, was wirklich bedauernswert ist, denn auch die "Rücklichter", also der Impulsantrieb, sind nur rot angedeutet und auf dem dunklen kupferfarbenen schiff kaum zu erkennen.

Spezifikationen 


Daten zum Modell

 
  • L x B: ca.120 mm x 58 mm
  • Höhe mit Stand: ca. 80 mm
  • Material: Kunststoff und Metall
  • Gewicht mit Base: ca 110g
  • Hersteller: Eaglemoss Collections 2017
  • L x B: ca.160 mm x 75 mm
  • Höhe: 80 mm
  • Material: Kunststoff
  • Gewicht: ca 110g
  • Hersteller: Hallmark Keepsake Ornament 2004
  • Besonderheit: Miniaturbeleuchtung über Kabel
links Eaglemoss, rechts Hallmark
Wunderschönes blaues Leuchten des Antriebsrings beim Hallmark Modell
Das Modell ist über diverse Anbieter noch erhältlich.

Fazit und Bewertung


Eure Bewertung 


Weitere bewertete Modelle findet man hier:

http://star-trek-tafelrunde.blogspot.de/p/eaglemoss.html

Sonntag, 26. Februar 2017

Star Trek Stammtisch vom 24.02.2017 - Mit Warp ins Wochenende

2017 nimmt so langsam an Fahrt auf. Zum zweiten Mal dieses Jahr traf sich die Star Trek Tafelrunde im Stammlokal Hiemke. Wieder läutete ein angenehmer Abend mit köstlichem Bier, leckeren Speisen und vielen Freunden das Wochenende ein. Was könnte es besseres geben? Hier nun die Bilder des Abends.
Star Trek Tafelrunde Stammtisch

Anwesende Fangruppen

Ein großer Dank geht wieder an die anwesenden Fangruppen wie Euderion Original, Enterprise E Bridge und USS K'Ehleyr. Vermisst haben wir Euderion Infinity und hoffen, dass Ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid. Sehr gefreut haben wir uns auch über den Besuch von Mister Spock, alias Jens

Bilder des Abends

Es folgen die Bilder des Abends. Mit dabei waren wieder viele schöne Momente und tolle Kostüme. Großen Dank auch an dieser Stelle an die Bordcrew des Restaurants Hiemke, die wieder für eine tolle Atmosphäre und Bewirtung gesorgt hat :)
Diesmal direkt im Kreis...Vorher...
...Nachher...Mit voller Besetzung
Spaß und Freude
STO-Veteranen unter sich
Tom Jones und Katie O'Clare
Rok und Katie O'Clare

Fans, Kostüme und Requisiten

Jens als Spock, danke für Deinen Besuch :)
Fotoshooting mit Spock
Adriana und Frank Conan
Turon47 mit Ansage
Willkommen im Quarks
Treklektüre!
Damn it Jim!
Worf bewacht sein Bat'leth

News Ticker

  1. # - Unser Tafelrundenmitglied Lawxana hat auf ihren noch jungen YouTube - Kanal die ersten 100 Abonnenten zusammen, Glückwunsch! 
  2. # - Euderion Original drehen aktuell intensiv an Ihrem neuen Fanfilm - Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, werden wir hier sofort berichten.
  3. # - Tom Jones, Produzent und Fanfilm-Macher, hat für seinen neuen Film einen ersten Teaser veröffentlicht - Hier könnt Ihr den Teaser anschauen

 

Bis zu nächsten Tafelrunde am 17.03.2017 um 19 Uhr

Samstag, 25. Februar 2017

Nachträgliche Geburtstagsgrüße!

Am gestrigen 24.Februar traf sich nicht nur die Star-Trek-Tafelrunde zum 2. Treffen in diesem Jahr (Bericht folgt), nein, es war auch der 40. Geburtstag unseres Freundes Robert! Schön dass Du trotz, oder gerade wegen Deines eigenen Jubiläums den Weg nach Babelsberg gefunden hast! Happy Birthday!

Freitag, 24. Februar 2017

Eaglemoss Bonus-Edition Nr.1: S.S. Yorktown NCC-1717

Einleitung

Mittlerweile sind 50 Jahre vergangen, seit die erste Episode von "Star Trek: The Original Series" im US-Fernsehen Premiere hatte. Kaum einer konnte sich damals vorstellen, weder der Erfinder Gene Roddenberry noch die ersten Fangemeinden, dass sich diese Serie mal zu einem der erfolgreichsten Science-Fiction-Phänomene überhaupt entwickeln würde. Fünf Serien, eine Zeichentrickserie, und zehn Kinofilme bezeugen den Erfolg. 2009 gab es dann den Neustart für das Star-Trek-Universum durch J.J.Abrams und bisher wurden bekanntlich drei Filme produziert. Auch steht die neue Serie in den Startlöchern, die gute Chancen haben wird, den Erfolg fortzusetzen.
Doch alles fing mit den Ideen des Chefdesigners der ersten Serie an. Walter Jefferies erschuf die ersten Filmsets und natürlich auch das Raumschiff, das bis heute Sinnbild von Star Trek ist. Bis heute basiert jedes Sternenflottenraumschiff  auf den Grundlagen der ersten Entwürfe der U.S.S. Enterprise. Dabei hatte Jefferies es nicht leicht, den Roddenberry bestand darauf, dass weder Raketenschiffe noch fliegende Untertassen die Grundlage für das Design des neuen Sternenschiffs bilden sollten. Ziemlich früh entschied sich Jefferies dazu, den Antrieb vom Rest des Schiffes zu trennen. Die ersten Entwürfe sahen aber dennoch aus wie ein Raketenschiff mit Ringantrieb und wurden dementsprechend abgelehnt. Interessant ist aber, das dieser Entwurf später im Freizeitraum der umgebauten Enterprise in "Star Trek: Der Film", zu sehen ist.

Jefferies erste Schiffsentwürfe.
Daraufhin experimentierte Jefferies mit neuen Formen. So kombinierte er Röhren, Zylinder und Kugeln. Den Antrieb sollten zwei lange Röhren bilden und der Maschinenraum wurde in einem separaten Rumpf untergebracht. Es entstand die Zeichnung eines Raumschiffes, das beinahe angenommen und umgesetzt wurde. Schließlich aber hob Roddenberry das "Verbot", eine Untertasse zu verwenden, auf und Jefferies setzte sich noch einmal an den Zeichentisch. Die nun nicht mehr verwendete Zeichnung sollte aber Jahre später noch Verwendung finden und zwar als Grundlage eines Schiffsmodells, das in der Serie "Star Trek: Deep Space Nine" das Büro von Captain Sisko zierte und als Daedalus-Klasse ein Bestandteil des Star-Trek-Universums werden sollte.
Der Entwurf, der beinahe angenommen wurde.
Jefferies experimentierte mit einer Untertasse, seinem Röhrenantrieb und dem separaten Rumpf. Nach wenigen Zeichnung fand er ein Design, das sowohl Roddenberry als auch den Produzenten gefiel. Zusammen wurden nach und nach die letzten Details des Raumschiffes erdacht - es fehlte nur noch der Name.
Das finale Desing des Raumschiffes für Star Trek.
Roddenberrys erster Name für das Schiff lautete S.S. Yorktown NCC-1717. Benannt nach dem Flugzeugträger der 1942 in der Schlacht um Midway versenkt wurde. Das S.S. steht für Star Ship (Sternenschiff). Da Roddenberry und Jefferies beide Piloten waren, übernahmen sie auch für ihr Raumschiff eine Kennziffer, die bei Flugzeugen in der Regel als Rufzeichen via Funk verwendet wurden. Jefferies fügte dazu die in den 1960er Jahren üblichen Flugzeug-Kürzel NC für Amerika und CC für Russland zusammen. Er nahm an, ein Raumprojekt in der Größenordnung der Sternenflotte könnte nur von beiden Großmächten gleichzeitig finanziert werden. Die erste 17 sollte für das 17-te Kreuzergeschwader der Sternenflotte und die zweite für das 17-te Schiff stehen.
Über den Namen machte sich Gene Roddenberry dann doch noch einmal Gedanken. Der Flugzeugträger Yorktown nahm nun einmal kein glückliches Ende, da er im Krieg versenkt wurde. Wesentlich mehr Glück hatte dagegen das Schwesterschiff, die USS Enterprise CV-6. Der Träger nahm an 17 Einsätzen im Pazifik teil, die er alle, trotz manchmal recht heftiger Beschädigungen, überstand.
Ein glückliches Schiff, dessen Name nun endgültig für das neue Raumschiff Pate stehen sollte. Die ursprüngliche zweite 17 in der Registriernummer wurde noch in 01 geändert. Schließlich kam noch ein U für "United" dazu, so das der endgültige Name für das Schiff U.S.S. Enterprise NCC-1701 lautete. Ein Schriftzug, der bis heute untrennbar mit dem Star-Trek-Universum verbunden ist. Der Name "Yorktown" wurde aber dennoch für ein Schwesterschiff der Enterprise in der Serie verwendet.

Leider leben heute die Erfinder der ersten Star-Trek-Serie und ihres kultigen Schiffes nicht mehr. Aber wir Fans sind bis heute dankbar und begeistert von dieser Welt, die zwei idealistische Menschen mit ihren genialen Visionen erdacht haben.
Gene Roddenberry 1921-1991  Bild:Wikipedia
Walter Jefferies 1921-2003  Bild: memory-alpha

Das Modell

Zum 50. Jubiläum der ersten Star-Trek-Serie brachte Eaglemoss ein Modell heraus, welches ausschließlich über den Online-Shop erhältlich ist. Im Prinzip ist es natürlich genau das gleiche Modell, wie das Modell der Enterprise aus Ausgabe 50, einzig der Schriftzug "S.S. Yorktown NCC-1717" wurde hinzugefügt. Zu dem Modell gibt es kein Begleitheft, denn was soll man dazu auch noch großartig sagen? Über die Entstehung des Schiffdesigns wird schließlich in Ausgabe 50 ausführlich berichtet.

Ich kann die Spalte an diesen Modellen langsam nicht mehr sehen.
Die Halterung ist natürlich genau die gleiche wie die für die Enterprise...
... nur das bei dieser der Aufkleber auf der Unterseite gold- und nicht silberfarbig ist.

Daten zum Modell

  • L x B: ca. 144 mm x 68 mm
  • Höhe mit Stand: ca 79 mm
  • Material: Kunststoff und Metall
  • Hersteller: Eaglemoss Collections 2016

Bewertung und Fazit

Das Modell erinnert an die Entstehungsphase der ersten Star-Trek-Serie und ist eine schöne Ergänzung für die Raumschiffsammlung.