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Mittwoch, 31. Juli 2013

Update: Waschhaus Open Air und Filmparknacht

Die Mitglieder der Star Trek Tafelrunde haben heute eine Mail mit den Details zu den beiden bevorstehenden Außenmissionen bekommen. Für alle anderen Leser unseres Blogs hier und heute noch einige Informationen zu den beiden Ereignissen am kommenden Wochenende.
Am kommenden Donnerstag und Freitag läuft im Waschhaus Kinosommer Open Air "Star Trek Into Darkness". Wir als Potsdamer Star Trek Tafelrunde sind da natürlich mit von der Partie. Unter anderem werden wir unsere Kostüme/ Uniformen tragen und das legendäre Star Trek Quiz unseres Turon47 präsentieren. Also, wer mag, am Freitag ab 20:00 Uhr treffen wir uns zu unserer Außenmission im Waschhaus-macht Euch bemerkbar und fragt nach uns, als Mitglied der Tafelrunde genießt Ihr freien Eintritt!
Turon47 in Aktion
So, und nun noch einige Informationen zur Filmparknacht am3.August 2013.


Wir treffen uns 16:00 Uhr in der Metropolis Halle, also Backstage im Bürotrakt der Metropolis Halle, 2. Etage, der Raum 2.1 Bitte sagt, dass Ihr zur ST Tafelrunde gehört, eine namentliche Liste liegt vor.
Der Raum fürs Catering wird in der 1. Etage sein, dort wird es ab 14:00 Uhr was zu trinken geben. (Für die, die schon eher da sein wollen)
Ab 16:30 Uhr gibt es auch warmes Essen den ganzen Abend lang.
Ab spätestens 18:00 Uhr geht es dann los am Filmparkeingang, die Gäste begrüßen. Um 18:00 Uhr werden wir uns zuerst für das große Gemeinschaftsfoto vor dem Eingang versammeln!
Das geht bis 19:00 Uhr und von dort geht es dann über das Studio Babelsberg Gelände zum Sammelpunkt für die Parade.

Montag, 29. Juli 2013

Romulanische Geschichte Teil I: Die Abspaltung

Über die Abspaltung der Romulaner von den Vulkaniern wird viel spekuliert. Zumindest habe ich oft meine Fantasie spielen lassen und mir ausgemalt was eventuell auf Vulkan passiert ist. Wie es genau zur Abtrennung kam, erfahren wir in keiner Serie.
Allerdings gibt es einige non-canon Erklärungen. Zwei davon möchte ich kurz zusammenfassen.

Zunächst einmal die Theorie aus den Büchern von Diane Duane.


Vulkan war gespalten in hunderte Clans und Stadtstaaten, mit eigenen Regierungsformen und Religionen. Die Bewohner waren wild, gewalttätig und schreckten auch nicht davor zurück ihren Nachbarn zu ermorden. Anlass für die Kriege waren oft Kämpfe um Rohstoffe und Wasser.
Um 80 vor Christus (terranische Zeitrechnung) trat ein Mann namens Surak in den Mittelpunkt des Geschehens. Er propagierte Pazifismus und Logik und somit brach eine Welle des Strebens nach Friedens und Emotionskontrolle über Vulkan herein.
Suraks Meisterschüler S'Task sollte in der kommenden Zeit eine wichtige Rolle spielen.
Der erste Kontakt zu anderen Lebensformen endete für Vulkan in einem Krieg. Die Fremden proklamierten zunächst Frieden, doch planten die Versklavung der gesammten Bevölkerung. Nur durch ihre geistigen Psi-Fähigkeiten konnten die Vulkanier die Fremden dazu bringen sich gegenseitig zu bekämpfen. Dem während des Krieges gefangen genommenen S'Task gelang die Flucht. Er wurde im Weltraum fast verhungert in einer Rettungskapsel gefunden. Dieses Ereignis bedeutete einen Wendepunkt für S'Task. Von nun an lehnte er Pazifismus ab, doch offen wollte er Suraks Lehren nicht bekämpfen und suchte nach einem Ausweg. Diesen fanden sie in der Technologie der Fremden. S'Task wollte nach einer neuen Welt suchen, weit ab von Vulkan mit einer eigenen Kultur, Sprache und Philosophie. So starteten 50 Jahre später mehrere riesige Generationsschiffe auf Vulkan und machten sich auf, einen neuen Heimatplaneten zu suchen.


Eine weitere Erklärung findet sich in "The way of d'era - the romulan star empire" von Last unicorn games.


Hier wird die Abspaltung als "Time of Awakening" (Zeit des Erwachens) bezeichnet. Die frühen Vulkanier waren wilde, blutdurstige Lebewesen, die von ihren Emotionen kontrolliert wurden. Die Emotionen waren so tief in der Kultur verwurzelt, dass jede Emotion eine Gottheit darstellte. Die wichtigsten nannten sich Ket-cheleb, der Gott des Krieges und seine Frau D'era, der endlose Himmel. D'era tauchte in Gestalt eines großen Vogels auf.
Die Vulkanier bekämpften sich gegenseitig im Namen ihrer Götter. Für Jahrhunderte bekämpften sich die vulkanischen Stämme und formten mit der Zeit Staaten, die um die Vorherrschaft auf Vulkan kämpften.
Nun kommt der Wendepunkt - Surak. Er nannte die Emotionen falsche Götter und machte sich ihren Sturz zur Aufgabe. Zunächst war seine Anhängerschaft klein und er wurde belächelt. Mit der Zeit jedoch wuchsen diejenigen, die die Schwerter beiseite legten um seinen Vorstellungen zu folgen. Einer der größten Gegenspieler Suraks war Tellus, der sich Ket-cheleb und D'era verschrieben hatte. In einem Krieg zwischen beiden Parteien ging Surak als Gewinner hervor.
Tellus entschied sich mit seinen Anhängern Vulkan zu verlassen (Im Jahre 369 nach terranischer Zeitrechnung). Sie selbst bezeichneten den Aufbruch nicht als Exil oder Flucht, sondern als Schritt hin zum endlosen Himmel.


Ich persönlich finde beide Theorien sehr ansprechend, wobei ich jedoch die Erklärung von 'Last Unicorn Games' bevorzuge, da dort der kriegerische Charakter mehr hervorsticht. Auch erkennt man dort bereits wesentliche Charakterzüge der Romulaner, wie wir sie kennen. Sie versuchen immer sich selbst nicht als 'Verlierer' zu bezeichnen, auch wenn dies vielleicht zutreffen mag.


Quellen:
Last Unicorn Games (Hrsg.); The way of d'era - the Romulan Star Empire; 1999.
Diane Duane and Peter Morwood; The Romulan Way; 1987.

Sonntag, 28. Juli 2013

Star Trek Marathon, Teil XII: Into Darkness

Abschluss für den Marathon bildet die gemeinsame Erinnerung an den zwölften Kinofilm. Allerdings ist nach dem Root-Beer nur noch sehr wenig Bereitschaft vorhanden, weitere Speisen oder Getränke zu sich zu nehmen.



An guten Ideen mangelt es freilich nicht: Thomas Harewoods Anschlag auf das Sektion-31-Quartier in London soll mit Brausetabletten nachgestellt, die Unterwasserwelt Nibirus mit Tintenfischenringen simuliert und auch Khans Blut mit Cassis-Likör (zu medizinischen Zwecken) nachempfunden werden. Doch längst hat eine allgemeine Lethargie alle Teilnehmer erfasst.



Immerhin macht der Flachmann mit dem Whiskey noch seine Ehrenrunde, das kühle Bier wird von einigen dankbar hinuntergeschüttet und auch das Wasser findet dankbare Abnehmer.
Andererseits besteht auch ein allgemeiner Konsens darüber, einen finalen Blutwein sowie (Human) Popsicles zu verzehren und selbst die Minimaiskolben finden an der richtigen Stelle ("Are you out of your corn fed mind?") ebenso Platz im Magen wie die Pistazien aus der Bar in San Francisco.



 

Und der Film? Nun, 'Kronos' ist falsch geschrieben, die Erdanziehungskraft und ihre Auswirkungen sorgen für verwirrte Gesichter in der Runde und die Wolkenszene ist - wie vieles andere auch - eine Prise zu stark am unmittelbaren Vorgänger angelehnt. Als dann schließlich der Abspann kommt, empfindet man doch irgendwie Dankbarkeit. Vielleicht nicht unbedingt für 'Into Darkness', aber sicherlich für die Aussicht, friedlich ins eigene Bett fallen zu können...


Denkwürdige Zitate:

"Star Wars!"
Baldavez

"Hello boob lady."
Tatzel zu Carol Marcus

"Die Koordinaten sehen aus wie eine IP."
Tatzel

"Holy Schnitt!"
Tatzel

"Judge Dredd - a.k.a. Grumpy Cop."
Tatzel

"Nach zwölf Filmen bleibt die Höflichkeit auf der Strecke."
Miri

Star Trek Marathon XI: Der Namenlose Film

Der Geist war willig, aber das Fleisch war schwach. Nein, das stimmt natürlich nicht. Auch der Geist war schwach. Bei gefühlten 45°Celsius in Miris aufgeheizter Neubauwohnung, einer viel zu großen Menge durcheinander getrunkener Alkoholika und dem viel zu wenigen Schlaf in der Nacht zuvor, mussten wir eine kurze, knapp fünfstündige Pause einlegen, um den verbleibenden Filmen noch folgen zu können.



Tribbles und Apfelstücke bestimmen die Kost zu Beginn des Filmes. Dazu gibt es - wie von Uhura in der Werftbar bestellt - rote Slushos (gecrushtes Fruchtsafteis mit Schweppes Wildberry aufgegossen), Budweiser Classic und cardassianische Sunrises (Johannisbeerschnaps mit Orangensaft; den klabnianischen Feuertee - Ingwertee mit Pepperoni aufgebrüht -  haben wir ob der viel zu großen Hitze lieber ausgelassen). Da alles aus dem Kühlschrank, bzw. gar aus dem Tiefkühler stammt, stellt sich sogar kurzfristig ein gewisser Erfrischungsgrad ein. Allerdings ist es hierzulande gerade erschreckend schwierig, amerikanisches Budweiser zu erwerben. Immerhin schmeckt der echte, tschechische 'Klassiker' auch wirklich nach Bier.



Zum Auftritt Scottys werden einzelne Kidney-Bohnen und Sandwiches aus der Zukunft in der Runde verteilt.


Am ekligsten ist allerdings das Root-Beer, das passend zu den Akademieszenen bereitsteht. Es schmeckt nach einer Mischung aus Zahnpasta und Hustensaft und wird nur von den ganz besonders leidensfähigen Teilnehmern ausgetrunken.


Und der Film? Irgendwo schwirrt R2-D2 durch das Trümmerfeld, Spock wird zur galaktischen Halbwaise und man fragt sich schon, warum die Narada diesmal nicht wieder in die Vergangenheit gesaugt wird, obwohl die Umstände erschreckende Ähnlichkeiten zum ersten Zeitsprung aufweisen. Aber es sind ja J.J. Abrams-Filme - da ist die Handlung nicht so wichtig wie die Effekte...

Weitere Sachen, die hätten serviert werden können:

- Cupcakes
- Grapefruit

Denkwürdige Zitate:

"Ist das schon die Budweiser-Brauerei?"
Kalami

"Ich glaub ja, er ist der Böse..."
Baldavez über Nero

"Bubblegum of Destruction."
Baldavez über Rote Materie

"Die haben den Vox-Ball geklaut!"
Tatzel

"Die bandagieren - wie rückständig!"
Baldavez

"Guck mal, Spock sieht aus wie Kenny!"
Tatzel

"Na toll, das offene Fenster blendet auf dem Fernseher gegen..."
"Nein, Du kannst den Film mit den vielen blendenden Lens Flares nicht mehr richtig sehen!"
Turon47 und Baldavez

"Vielleicht wurde das romulanische Schiff ja von MC Escher entworfen..."
Baldavez

Star Trek Marathon, Teil X: Nemesis

Und schon ist der letzte TNG-Kinofilm angebrochen. In anderen Worten: Wir haben bereits ein gutes Dreiviertel aller Filme hinter uns gebracht. Aber das bedeutet auch, dass noch immer drei Werke vor uns liegen. Und während Fernseher, Computer und DVD-Player heißlaufen, bricht längst der nächste Tag an und die Sonne schaut höhnisch auf uns herab...



Menütechnisch sind wir bei Hochzeitskuchen angelangt. Miri verteilt extrem leckere Cupcakes in Sternform an die nach zusätzlicher Energie dürstenden Mannschaft. Das funktioniert sogar, zumal zusätzlich zu den Backerzeugnissen auch Kaffee ausgehändigt wird. Der Vorschlag, zudem auch romulanisches Ale, Sekt, Tee oder gar Rotwein zu trinken, stößt aber auf keinerlei Mehrheit mehr.



Und der Film? Wheaton! Immerhin können wir erkennen, dass Wesley Crusher zurückgekehrt ist. Genauso wie Janeway, die sogar in den Rang eines Admirals aufgestiegen ist. Und was passiert, als die Psychologin wieder einmal das Ruder an sich reißt??
Ansonsten lachen wir bei unserem Müdigkeitsgrad ohnehin längst über so ziemlich alles - selbst über Sachen, die unter normalen Umständen nur verstörte Blicke ernten würden. Der Schlafentzug zerrt an unserem Verstand und scheint zu gewinnen....

Weitere Sachen, die hätten serviert werden können:

-einen Talaron-Cocktail

Denkwürdige Zitate:

"Die haben den Goldfilter wiedergefunden!"
Baldavez

"Blaue Disruptoren..."
"Jetzt hab' ich alles gesehen!"
Tatzel und Baldavez

"Wer baut solche Raumschiffe?"
"Die Frage stellst Du jetzt? Warte mal noch zwei Filme..."
Baldavez und Miri

"Spider-Ship, Spider-Ship! Does whatever a Spider-Ship does!"
Baldavez

Star Trek Marathon, Teil IX: Der Aufstand gegen die Müdigkeit

Müdigkeit übernimmt langsam, aber sicher die Kontrolle. Es ist dunkel, heiß und äußerst schwierig, die matten Augen noch aufzuhalten - vom Schreiben diverser Blogeinträge ganz zu schweigen. Doch abgesehen von Kalami, die auf der eigens ausgelegten Matratze davongeratzt ist, hält der harte Kern noch immer durch.



Was aber nicht bedeutet, dass es keine größeren Opfer gibt. Diverse geplante Menüpunkte sind bereits ad acta gelegt. Zum Einen ist kaum mehr jemand hungrig und zum anderen ist der Aufwand mit fortschreitender Nachtstunde viel zu hoch.
Die Hors-d'oeuvre sind daher genauso wie das Obst oder der Salat taktischen Kürzungen zum Opfer gefallen. Gerade einmal ein Salatblatt schafft ein jeder noch zu verzehren.



Und der Film? Schwer zu sagen. Inzwischen sind die klugen Kommentare längst wichtiger als der Film. Woher Tatzel und Baldavez die Reserven für ihre unablässigen Einwürfe nehmen, bleibt Miri und Turon47 verschlossen. Gelegentliche Versuche, sich in die Dialoge der beiden einzumischen, enden rasch.

Weitere Sachen, die hätten serviert werden können:

- romulanisches Ale (zum Empfang)
- Weißweinschorle mit Minze
- Barbecue (zum Dorfleben)
- Fisch (zu den Unterwasserszenen)
- Sternenflottenrationen (in den Marschpausen)

Denkwürdige Zitate:

"Was für ein dämlicher Cut. Jeder vernünftige Porno wäre jetzt ..."
Tatzel

"Dafür, dass sie nicht schwimmen kann, hält sie sich überraschend lange über Wasser."
"Flotation devices..."
Turon47 und Tatzel

"Ein Dubstep-Kolibri."
Baldavez

Star Trek Marathon, Teil VIII: Der erste Kontakt

Es ist schon echt dunkel da draußen. Kalami macht sich auf der Matratze breit, ist allerdings (noch) nicht eingeschlafen. Aber langsam wird es immer schwerer, die arg belasteten Augen offen zu halten...





Dieses Mal bildet Earl Grey (heiß) den Auftakt zum Film. Zwar hält er einigermaßen warm, trägt aber zur Erhöhung der gefühlten Temperatur bei. Der goldene Tequila (inklusive Orange und Zimt) verschafft keinerlei Abkühlung, obgleich wir ebenso verzweifelt wie Zefram Cochrane versuchen, danach mit den Armen zu wackeln.




Überpünktlich zur Dixon-Hill-Barszene auf dem Holodeck gibt es Wodka Martini. Immerhin ist das Getränk kalt und süffig - wirklich wach macht es aber nicht. Die Beteiligten schwitzen jedenfalls nicht weniger als die Borg-Königin selbst.



Zudem macht wieder ein Flachmann mit Whiskey die Runde, als Cochrane versucht, sein Heil in der Flucht zu suchen.


Und der Film? Crusher ist ebenso plötzlich wie grundlos erblondet, die Borg experimentieren wie wild mit Laserpointern und einer von ihnen hat einen geschminkten Kopf, aber keine geschminkten Hände.

Weitere Sachen, die man hätte servieren können:

- Kaffee (für die erste Szene auf der Erde)
-Hühnchenhaut oder Bacon (für Datas Assimilierungsszenen)

Denkwürdige Zitate:

"Ich fühl' mich grad wie Picard. Nur mit mehr Haar. Und mehr Bauch."
Baldavez

"iEye!"
Baldavez über Geordis Visorersatz

"Wow! Da war immer noch Knoblauch dazwischen. Beeindruckend!"
Tatzel nach dem Aufstoßen

"Your check-engine-light is on..."
Tatzel

"Fliegende Klaviere..."
Baldavez zum Start der Rettungskapseln

"Sei nicht traurig über Deine Crew - wir haben Sie uns nur ausge-Borg-t..."
Tatzel

"Ich bin größer als was?"
Kalami

Samstag, 27. Juli 2013

Star Trek Marathon, Teil VII: Treffen der Geronten

Es dunkelt allmählich in Berlin, als die tapfere Marathon-Gemeinschaft sich einem Wendepunkt in der Star-Trek-Filmlandschaft nähert. Mit dem siebenten Kinofilm wird der Staffelstab für vier Abenteuer lang an die nächste Generation weitergereicht. Die Vorfreude überwiegt und noch ist der Großteil optimistisch, bis zum bitteren Ende durchzuhalten....



Wie der Film auch beginnt der Abend stilecht mit einer Flasche Dom Perignon von 2265 - oder zumindest einer dreisten Kopie davon:



Für wirklich angewiderte Reaktionen sorgte "Etwas Neues von Forcas III". Vielleicht, weil die Mischung aus Wodka, Kokosmilch, Sauerkrautsaft und frisch gepresstem Knoblauch bestand. Den Geschmack wieder von der Zunge zu bekommen, war eine Herausforderung, die den gesamten Abend Beschäftigung bot auf jeden Fall wieder wach gemacht hat.


Wir lassen den Wein, den Picard am Weihnachtsabend im Nexus trinkt, links liegen, weil niemand wirklich Appetit auf Wein hat. Nichtsdestotrotz hat Kalami ein schönes Label dafür vorbereitet.



Obwohl kaum mehr jemand allzu viel essen könnte, sehen wir den ktarianischen Eiern, die Kirk für seine Liebste zubereitet, mit einiger Spannung entgegen. Immerhin bietet der Geschmack von Dill und Oregano die Gelegenheit, den Knoblauch-Kokos-Geschmack aus dem Mund zu bekommen.



Und der Film? Der wird bei der tödlichen Mixtur aus Knoblauchduft und Mordshitze zur Nebensache. Allerhöchstens Rikers Fönfrisur, Alexander Delarge, der extreme Gelbfilter oder der "Lebensformen-Song" bleiben länger als einen Moment im Gedächtnis hängen. Und natürlich die Erkenntnis, dass es Unglück bringt, eine Psychologin das Steuer eines Raumschiffes übernehmen zu lassen.

Weitere Sachen, die man hätte servieren können:

- Tribbles (in der Evakuierungsszene ist noch einer zu sehen)

Denkwürdige Zitate:

"Die Katze ist schnurrig!"
Tatzel

"Aber er ist nie zu traurig für das Picard-Manöver..."
Tatzel

"Boah, Du riechst nach Knoblauch, wenn Du aufstößt!"
"Du auch!"
Kalami und Miri

"Also wenn Riker irgendetwas in seiner Zeit auf der Enterprise gelernt hat, dann, sich an seinem Stuhl festzuhalten."
Turon47

"Boah, hat sich irgendjemand das Nummernschild dieses Planeten aufgeschrieben?"
Baldavez

"That's one annoyed cat!"
Tatzel

Star Trek Marathon, Teil VI: Das unentdeckte Land

Bergfest!
Langsam wird es jedoch echt warm. Drinnen sitzen fünf Menschen mit ihrer Körpertemperatur; zusätzlich laufen ein Fernseher, ein Computer und ein DVD-Player. Die Luft ist aufgeheizt, zum Schneiden dick und viel zu warm. Dennoch halten bislang alle Beteiligten mutig durch um dorthin zu gelangen, wo nie ein Star-Trek-Marathon zuvor gewesen ist...



Ob der brütenden Hitze lassen alle einstimmig Captain Sulus heiße Tasse Tee außen vor, zumal Miri irgendetwas dagegen hat, dass wir ihren Boden mit heruntergefallenem Getränken besprenkeln. Höhepunkt sind die mit alkoholfreiem Blue Curacao eingefärbten Glasnudeln mit Salat, die Miri gezaubert hat. Dazu gibt es wieder romulanisches Ale und klingonischen Blutwein.


Und natürlich Kaffee um dem unausweichlichen Kater entgegenzuwirken.


Den Kartoffelbrei, dessen Topf im Film durch Phaserbeschuss vaporisiert wurde, kam direkt aus dem Kühlschrank und sorgte für etwas zusätzliche Abkühlung.


Rechtzeitig zum Horchposten Morska wird saurianischer Brandy gereicht:



Saurianischer Brandy. Das Lieblingsgetränk Benjamin Siskos.
Zutaten: Birnensaft, brauner Rum, Birnenlikör, Lime Juice und Muskatnuss.
Mischungsverhältnis: 3:2:2:1.
Zubereitung: Flüssigkeiten im Shaker mixen, danach mit Muskatnuss abschmecken.

Und der Film? Janice Rand taucht zum dritten Mal auf und bildet schon wieder das Epizentrum des allgemeinen Unheils. Die Sets im Büro des Föderationspräsidenten sind dreist aus Zehn Vorne geklaut und Odo trägt provokativ einen Pornobalken im Gesicht. Und lauter Jubel begleitete den Kurzauftritt Christian Slaters - jedenfalls von den anwesenden weiblichen Zuschauern.

Weitere Sachen, die hätten serviert werden können:

- Sulus Tee
- Wasser zur Föderationskonferenz zur Lage im klingonischen Raum
- Spocks und Valeris' Tee
- ein Drink in der Farbe des klingonischen Blutes
- Truthahn und Pfannkuchen (aus der Raumschiffküche)
- Rura-Penthe-Eis

Denkwürdige Zitate:

"Pink amount Pictures. It's written in blood - Klingon blood."
Baldavez

"Tee-Alarm! Tee-Alarm!"
Tatzel

"Das ist aber wirklich ein häßliches Bild..."
"Das ist ein Spiegel!!"
Baldavez und Tatzel

"Sherlock Spock Holmes."
Baldavez

"Welcome to Hoth - the Klingon Empire Strikes back..."
Baldavez

"Guck mal - der Bud-Spencer-Klingone!"
Tatzel

"Moustache time (can't shave this)!"
Baldavez

"Hat Spock ein Doppelohrläppchen?"
"Freak!"
"Spock ist selbst am Ohr alt..."
Miri, Tatzel und Baldavez

Star Trek Marathon, Teil V: Am Rande des Universums

Eigentlich versucht der DVD-Player die fünf tapferen Recken vor dem drohenden Unheil zu bewahren - er weigert sich zunächst, die Disk abzuspielen. Doch er fängt sich wieder und wir müssen den erklärten Lieblingsfilm des Tafelrundenmitgliedes Strifes' ansehen.



Die Südstaaten-Bohnen mit der geheimen McCoy-Familienzutat sind bei diesem Wetter und dem engen Beieinander mehrerer Menschen eine echte Herausforderung. Aber gerade mit der zusätzlichen (wenn auch nicht kanonischen) Bratwurst gibt es doch die gewisse Basis für die Flasche Bourbon, die zeitgleich ihre Runde macht.


Zudem werden 'Marschmelonen' über einem Toaster geröstet, was der Raumtemperatur noch einige zusätzliche Grad Celsius beschert. Zudem werden die Marshmellows so weich, dass sie in den Toaster zu fließen drohen.



Die Ankunft eines klingonischen Bird-of-Preys markiert eine zusätzliche Gelegenheit, klingonischen Blutwein zu trinken. Doch dabei bleibt es nicht - schließlich gibt es einen Abschiedsdinner mit romulanischem Ale und auch Scotty ist am Ende des Filmes gestattet, seinen Scotch an den Klingonen zu bringen.


Und der Film? Immerhin wird der Soundtrack mehrfach gelobt. Der fehlende Finger James Doohans  sind deutlich zu erkennen, Spock vollzieht einen vulkanischen Nervengriff an einem Einhorn undam Ende sind alle doch recht froh, dass der zäheste Teil der Filme durchgekaut ist...

Weitere Sachen, die man hätte servieren können
:

- Kaffee für den Camping-Ausflug
- Ein 'grünes'Getränk in der Bar auf Nimbus III
- Chips beim gemeinsamen Dinner von Uhura und Scotty
- Spare Ribs - zum Versammlungspunkt auf dem Planeten Gottes

Denkwürdige Zitate:

"Save me, Sean Connery!"
Tatzel

"Der Untertitel müsste lauten 'We are deeply sorry'."
Baldavez

"What? The first gays at the stars??"
Baldavez

"Sollten Sie ins Zentrum des Universums reisen - vorher auf Toilette gehen!"
Tatzel

"Karl Marx ist Gott. [...] Ich bin Karl Marx - ich habe das vorhergesehen."
Baldavez

Star Trek Marathon, Teil IV: Zurück in die Gegenwart



Langsam wird die Meute hungrig. Das hindert freilich niemanden daran, den angebrochenen Film (Sheldon Coopers Lieblingsfilm) mit einer wiederholten Einnahme klingonischen Blutweins zu beginnen - dem recht nüchternen Magen zum Trotz.
Doch Erlösung naht!
Immerhin gibt es in Star Trek IV eine Pizza mit Pilzen und Zwiebeln:


Und um die Wartezeit auf dieses kulinarische Highlight zu verkürzen, werden filmgetreu Brotstangen gereicht,


Auch wenn einige diese Freiheit etwas stark ausnutzen:


Das amerikanische Bier (Miller's genuine draft) schmeckt zwar wie plörriges Wasser, doch durch den Umstand, dass es eine gesamte Nacht lang im Kühlschrank lag, erfreut es sich bei den hitzegeplagten Marathonteilnehmern besonders großer Beliebtheit.


Und der Film? Der beginnt mit einer in diesem Fall völlig überflüssigen Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse. Dem folgt eine Widmung für die Opfer der Challenger-Katastrophe und schließlich bleibt noch anzumerken, dass Catherine Hicks in "Eine himmlische Familie" mitgewirkt hat (Miri: "Ach, ehrlich?!").

Weitere Sachen, die man hätte servieren können:

- Bountys (nach dem geklauten klingonischen Schiff)
- unsere norwegischen Leser könnten bei dieser Gelegenheit auch passenderweise Walfleisch verzehren

Denkwürdige Zitate:

"Vielleicht sind das Überreste von vulkanischem Koks..."
Baldavez über dem merkwürdigen Nasenschatten bei Spock zu Beginn des Films

"Auf jeden Fall sind die Wale realistischer als 'Super Shark'."
"Der Warpantrieb ist realistischer als 'Super Shark'."
Miri und Baldavez

"Hat die grad Kirk auf den Arsch geguckt?!"
Tatzel

"Nobody expects the Spanish Inquisition!"
Tatzel und Turon47 im Chor

"Nehmt Euch ein' Ozean, Ihr Schweine!"
Baldavez über zweisame Wale

"The Hunchback-Whale of Notre Dame..."
Tatzel

"Vielleicht haben die ja Wal-Telefonsex... 'Öhm, nein danke, ich bin schon schwanger'..."
Baldavez

Star Trek Marathon, Teil III: Auf der Suche nach Herrn Spock



Mit einem aggressiv-freundschaftlichen "Qapla'" wird gleich zu Beginn des dritten Filmes mit Blutwein auf den Auftritt der Klingonen angestoßen. Doch damit ist die Getränkeliste allerdings noch längst nicht abgeschlossen:


Zu Kirks Trauerfeier gibt es nochmals romulanisches Ale. Für dessen Unterhaltung mit seinem Vorgesetzten gibt es Toffees (Miri wird in diesem Zusammenhang feierlich zur Toffee-Fee erklärt).


Und für die Szene, in der McCoy in der Bar versucht, ein Schiff zum Genesis-Planeten zu chartern, gibt es neben gebratenen Tribbles (von unserer Meisterköchin nach diesem Rezept gestaltet) zum Verzehr


auch Moscow Mule (Wódka, Ginger Ale, Salatgurke) und Altairwasser (Sprudelwasser mit Lime Juice) zum Hinterkippen.


Zur Einstellung, in der die Klingonen auf dem Genesis-Planeten von Riesenwürmern angegriffen wurden, reicht Miri passend dazu ebenfalls einen kleinen Snack:



Und der Film? Nun ja, die Oberth verfügt offensichtlich über Hello-Kitty-Sitzgelegenheiten, Miguel Ferrer aus "RoboCop", "Crossing Jordan"oder "The Stand" hat neben anderen wie John Laroquette oder Christopher Lloyd eine Rolle ergattern können und man kann klassisches Kirk-Fu in Action sehen.
Die allgemeine Stimmung ist trotz der langsam, aber stetig wandernden Sonne noch gut; allerdings ist auch erst der dritte Kinofilm angebrochen und der Alkoholpegel lässt ohnehin die allgemeine Stimmung steigen. Langsam wird aber auch eine Abwaschpause notwendig...

Weitere Sachen, die man hätte servieren können:

Mal(t)z-Bier

Denkwürdige Zitate:

"Oh, Lando ist hier!"
Tatzel zum Auftritt des Sternenflotten-Geheimdienstoffiziers in der Bar

"Dirt Busters!"
Baldavez zum Auftritt einer Reinigungskraft mit Staubsauger auf dem Rücken

"It's a child! Kill it! Now!"
Baldavez, zum Auffinden des juvenilen Spocks

"Sceptical Navigator is sceptical."
Tatzel

Star Trek Marathon, Teil II: Der Zorn des Khaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaan

"Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird."

Beinahe logisch, dazu Eiskaffee zu servieren - schließlich herrschen da draußen Rekordtemperaturen und die Probanden kämpfen nach dem ersten Film ohnehin gegen die Müdigkeit an. Schön, dass der beste Star-Trek-Film gleich auf einen der schwächsten folgt.



Und wie sagt McCoy so schön?


"Fürchte die Romulaner, wenn sie Geschenke bringen."

Romulanisches Ale. Ein Getränk ausschließlich für medizinische Zwecke.
Zutaten: Zubrówka Wodka, Curacao, Lime Juice.
Mischungsverhältnis: 2:1:1
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Shaker, durchschütteln und kalt servieren.


Zum besonderen Moment, in dem Terrell und Chekov ein Tau-Ceti-Aal ins den Gehörgang gepflanzt wird, reicht die begnadete Chefköchin Miri Vanille-Kipferl in einer ganz besonderen Form an ihre Gäste aus:


Zudem darf auch der Verzehr der Frucht des Sündenfalls in diesem Zusammenhang nicht fehlen:


Und der Film? Nun, es fallen einige Bemerkungen über Khans Plaste-Brust, den wandernden Blutfleck auf Kirks Uniform und natürlich den Tod des wissenschaftlichen Offiziers.


Weitere Sachen, die man hätte servieren können:


Mirinda (zum Auftauchen der Miranda-Klasse)
Mäusespeck (passend zum Auftritt der Ratte auf der Regula-I-Station)

Denkwürdige Zitate:

"Sieht aus wie Peter Weller - Peter Dauer-Weller."
Tatzel über die Haartracht der Achtziger

"Es ist eine Ratte unter uns."
Tatzel und Turon47 im Chor

"Ich muss sagen: Es hat was, "Amazing Grace" auf einem Dudelsack zu spielen. Nichts Gutes, aber es hat was."
Baldavez

"Boah, zum Glück stirbt der im nächsten Film."
Baldavez über David Marcus' über-sentimentalen Vater-Sohn-Dialog

Star Trek Marathon Teil I: The Motionless Picture

Berlin-Lichtenberg, 27. Juli 2013, 8Uhr41. Eine Gruppe von fünf Star-Trek-Anhängern opfert sich für ein einzigartiges Experiment: Sie versuchen, alle zwölf Star-Trek-Filme am Stück zu sehen. Und als ob das Martyrium nicht schon groß genug wäre, verspeisen sie dazu leckere - thematisch passende - Speisen, die Chefköchin Miri für die abenteuerlustige Crew vorbereitet hat. Dazu gibt es einige exotische - thematisch passende - Drinks, um die Leiden abzufedern, die vom Chefmixologen Turon47 zubereitet wurden.



Den Anfang bildet natürlich unweigerlich der erste Kinofilm. Der Film mit seinem Vorspann, seinem zweiten Vorspann und seinen zähflüssigen Schiffansichten. Dazu flößen sich die Teilnehmer die ersten Tassen Kaffee ein, frühstücken gemeinsam und geben intelligente Kommentare zum Geschehen auf dem Bildschirm. So fällt zum schätzungsweise einhundersten Mal die Bemerkung, dass Stephen Collins in "Eine himmlische Familie" mitgespielt hat, Williams Shatners schauspielerische Fähigkeiten und körperliche Ausmaße werden angemessen gewürdigt und die Indianer unter den Offizieren der USS Enterprise bejubelt.
Zu jeder Sichtung eines Klingonenschiffes und mindestens eines Klingonen wird ein Shot mit Blutwein gereicht.


Klingonischer Blutwein. Das Getränk für Krieger.
Zutaten: Cranberrysaft, brauner Rum, goldener Tequila, Lime Juice, Tabasco-Soße.
Mischungsverhältnis
: 6:4:4:2 + mit einigen Tropfen Tabasco abschmecken.
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Shaker, durchschütteln und kalt servieren.

Trotz der deutlichen Längen erkennt der Fan noch immer die Höhepunkte des Werkes: Der Wilhelm-Schrei, die Titelmelodie oder Anleihen aus Star Trek Online. Im Zusammenspiel mit dem vielen sinnvollen Kommentaren, die alle Zuschauer permanent zum Besten geben, entsteht ein gewisser Unterhaltungswert...

Weitere Sachen, die man hätte servieren können:

- einen Oreo-Keks (als die Enterprise in V'Ger hineinfliegt)
- mehr Kaffee (als Kirk und McCoy die "Meisterin Propper" Ilia undihren früheren Ab-Decker via Videoüberwachungssystem beobachten)

Mittwoch, 24. Juli 2013

Sommermusik, Star Trek Catan und Jeri Ryan

Wenn ein Tafelrundenmitglied abends mit seiner Gitarre in den Abend hinein musiziert und die Sonne einsam gen Horizont wandert, die Hitze des Tages schwindet, und Abkühlung naht, dann kann ein entspannter Abend beginnen. Ein letzter Ton, ein frisches Bier, so kann man einen erfüllten Tag auf der Freundschaftsinsel in Potsdam ausklingen lassen. Eine Impression und ein Musikmitschnitt folgen...

Abendsonne über Potsdam

Das besagte Tafelrundenmitglied, nennen wir ihn Rok, stößt später bei seinem nächtlichen Rundgang im Weltnetz auf einen überraschenden, den Blutdruck erhöhenden und der Hitze wiederkehrenden Namen: Jeri Ryan. Als Seven of Nine, hat sie ihn, wie auch vielen anderen Männern in Star Trek Voyager, den Kopf verdreht. Und dann sitzt sie da, zusammen mit Wil Wheaton, und spielt Star Trek Catan. Subjektiv gesehen um kein Jahr gealtert, gingen die Jahrzehnte an ihr spurlos vorbei. Eine Austrahlung wie zu besten Zeiten. Wenn also so Leute, wie das besagte Tafelrundenmitglied, die letzten Sonnenstrahlen genießen, spielt auf der anderen Seite (na fast) des Globusses eine prominente Gruppe Star Trek Catan. Gastgeber der Veranstaltung war unser Lieblings - Ensign Wil Wheaton. Wie schon einst von Kalami beschrieben, stellt sein Video-Blog (Table Top) unterschiedlichste Brettspiele vor und spielt diese vor laufender Kamera mit wechselnden Gästen. Die Regeln werden in diesem Zuge ebenfalls erklärt. Zu Gast waren diesmal, wie erwähnt Jeri Ryan, Will Wheaton, sein Sohn Ryan und Kari Wahlgren. Eine interessante Runde, aber seht selbst...

Montag, 22. Juli 2013

Waschhaus Open Air zeigt Star Trek Into Darkness

 

Laue Sommernächte, wie gemacht für Kino-Spektakel unter dem Sternenhimmel! Was liegt da nicht näher, mit einem Film zu den Sternen zu reisen? Das haben sich auch das Potsdamer Waschhaus in Zusammenarbeit mit dem Thalia Arthouse Kino Babelsberg gedacht und bringen am 1.und 2.August 2013 Star Trek Into Darkness auf die große Leinwand. Wie sich jeder denken kann, wird der Film mal nicht im für mich überbewerteten 3D gezeigt, sondern schlicht und einfach auf altmodischen 35 mm! Also ich fnde es richtig Knorke und würde mich über viele Star Trek Fans im Waschhauskessel freuen, vielleicht sogar im Sternenflotten Outfit?

Quelle: inselkino-potsdam.de

Sonntag, 21. Juli 2013

Netzfundstück: Bierbrauer Wil Wheaton

Wheeeeeaton! Bieeeeeer!
 Das dürfte einiges erklären, unser Fähnrich Wesley (Wil Wheaton) Crusher ist in den letzten Jahren ein wenigf runder geworden. Das liegt wahrscheinlich nicht zu letzt an seiner Vorliebe für (Computer) Spiele. Da ich selbst ja auch die Erfahrung machen durfte, dass zu einem richtigen Spieleabend der Pizzalieferdienst und nicht zuletzt eine ordentliche Ladung an Bier gehört, könnte dies die Ursache für Wils etwas verändertes Aussehen sein. (Ich darf das sagen, befinde mich schließlich in einer ähnlichen Situation) Und wie es sich für ein richtigen Nerd gehört, hat sich Mr. Wil Wheaton gedacht, wenn schon, dann mache ich einfach mein eigenes Bier.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Kleine Presseschau: Transparentes Aluminium & Windows 8

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus.
Wieder einmal hat Spiegel Online sich dazu herabgelassen, in einem seiner Artikel direkt auf Star Trek Bezug zu nehmen. Das liegt allerdings weniger am neuen Kinofilm, sondern viel eher an der prophetischen Verwendung von Technologien, die streckenweise vor fast fünfzig Jahren über den Bildschirm flimmerten und mittlerweile zum guten Ton innerhalb der Design-Sparte verschiedener Anbieter gehören.

Bildquelle: Cheezburger.com


Dieses Mal rechtfertigen die Nachrichten jedoch einen größeren Medienrummel, denn niemand geringeres als Microsoft setzt dazu an, ein Stück Star-Trek-Technologie zu einem Alltagsgegenstand werden zu lassen.
Oder, wie der Spiegel es pathetisch formuliert: "Smartwatch: Microsoft baut angeblich eine Uhr aus 'Star Trek'-Glas". Der geneigte Fan erkennt wohl schon an der Wortwahl, dass es sich um transparentes Aluminium handeln muss. Und wie dieses Stück Ingenieurskunst in den Besitz der Menschheit kam, muss man den Lesern dieses Blogs nicht erst langwierig erklären:



Allerdings wird das durchsichtige Metall dieses Mal nicht verwendet, um Wale aus den grausamen Achtzigern zu befreien und in der Zukunft anzusiedeln, sondern soll in intelligenten Armbanduhren eingesetzt werden.
Ob sich Kosten und Nutzen in diesem Fall decken, bleibt abzuwarten. Immerhin gehen die Planungen in die Richtung, Windows 8 auf diesen Geräten zu installieren. Doch wenn man es geschickt vermarktet, kann es selbst bei einem Verkaufsflop noch immer als Merchandise für die vielen kaufkräftigen Star-Trek-Anhänger auf den Markt geworfen werden.
Falls sich ähnliche Produkte wie Google-Glasses nicht als Erfolsmodell erweisen sollte, dürften sie mit nur wenigen Modifikationen doch zumindest die Sammlerherzen der Fangemeinde erfreuen...

Im Komitee saß kein Star Trek-Fan

Vor einem halben Jahr war auf dem Blog zu lesen, dass das SETI-Institut Namen für zwei neu-entdeckte Plutomonde sucht. Gewonnen hat damals mit überwältigender Mehrheit der "Vulcan".
Anfang Juli hat sich die Internationale Astronomische Union nun leider für die zweit.- und drittplatzierte Namen "Cerberus" und "Styx" geeinigt (danke V´Nai für den Hinweis) - schade eigentlich!

Begründet wurde die Entscheidung damit, dass der "Vulkan" bereits in der Astronomie Verwendung fand: So wurde der hypothetische Planet genannt, mit dem im 19. Jhd. die exzentrische Umlaufbahn des Merkurs um die Sonne erklärt werden sollte. Außerdem gibt es sog. Vulkanoiden.
Nicht zu vergessen die allseits beliebte Vulkanette...

ABER, Freunde der Sonne, es gibt Hoffnung: Soeben wurde ein neuer Mond im Orbit des Neptun gesichtet. Mithilfe des Hubble Teleskopes wurde S/2004 N 1 in einer Umlaufbahn zwischen den Monden Larissa und Proteus entdeckt. Da er fast schwarz ist und nur einen Durchmesser von knapp 20km hat war es eben schwierig, ihn zu sehen. NASA schätzt, dass S/2004 N 1 etwa 100 millionenmal schwächer leuchtet als der schwächste, mit bloßem Auge auszumachende Stern am Nachthimmel (...).

Nichtsdestotrotz gilt S/2004 N 1 mit seiner runden, 23 Stunden dauernden Umlaufbahn (vorerst) als
14. Neptunmond - und hätte damit auch einen richtigen Namen verdient, oder?!
Mal sehen, wann das SETI Institut einen Aufruf startet.

Sonntag, 7. Juli 2013

Jenseits der Sterne

Gruppenbild mit K'olbasa
Ein bischen habe ich mich wie Benjamin Sisko in der gleichnamigen DS9 Episode gefühlt. Es war wie der Blick durch die geschlossene Tür der OPS auf das Promenadendeck, und man erblickt unbekannte, seltsam anmutende und nicht ganz in diese Realität gehörende Menschen.

Quelle: memory alpha
Am 6.Juli 2013 versammelte sich eine elustre Meute von Captains aus dem Star Trek Online Universum am Potsdamer Platz in Berlin. (Wir berichteten) Nun hält mich die Begeisterung für dieses Online Game aus dem Star Trek Universum zwar auch schon eine Weile-mal mehr und mal weniger- in seinen Bann, kann ich aber trotzdem nicht behaupten, wirklich viel von Online Games und der dazugehörigen Community zu verstehen. Da aber kein andrerer unserer Flotte, den "Darnells Erben" (den Namen haben wir übrigens unserem Rok zu verdanken), Zeit hatte, habe ich den weiten weg ins Herz unserer Hauptstadt auf mich genommen, um mir mal eine andere Premiere als die eines Star Trek Films am gleichen Ort anzuschauen. Zu meiner Überraschung waren tatsächlich ca. 50 zu meist männliche Gamer erschienen. Somit wäre schon mal ein Klischee bestätigt, Computerspiele sind (noch immer) "Männersache". Nur 2 Frauen hatten sich unter dem Zelt des Sony Centers eingefunden.

Im Kreise einer männlichen Überzahl
Begrüßt wurden die anwesenden "Captains" dann von Brandon und Fero, den jeweiligen Community Managern des deutschen und des US-amerikanischen STO Forums. Die Anzahl der erschienen Personen war für die Beiden dann aber auch eine Überraschung, in Amsterdamm waren gerade 8, bei ähnlichen Treffen in Schottland und London nur jeweils ein Dutzend Leute erschienen.

Links Fero, rechts Brandon
Dank meiner Unwissenheit habe ich mir zu Anfang auch gleich schräge Blicke eingehandelt, als ich erwähnte, noch nie im STO Forum aktiv gewesen sei. Aber so sind Foren nun einmal, alles ganz wichtig und mit einem Eigenleben versehen. Egal, ich hab mir dann mal die Leute genauer angesehen...und ja, auch hier wurden so einige Klischees bestätigt. So mancher sah aus, als ob er zum ersten Mal seit längerer Zeit das heimische Wohnzimmer verlassen hätte und überrascht festgestellt hat, das Sommer ist. Anders kann ich mir die blassen Gesichter und unpassenden Bekleidungen nicht erklären.
Es gab aber auch einen Menschen in einem etwas zu eng geratenen Next Generation Oberteil (der Gute hatte nur nicht bemerkt, dass er das Shirt verkehrt herum angezogen hatte, zudem war der Ort der Befestigung der Rangabzeichen auch etwas "kreativ" gestaltet.) Gekommen war er mit dem im Foto zu sehenden Fahrrad, dessen Sattel mich irgendwie an das Fell eines Tribbels erinnerte...
Redshirt
Außerdem waren einige in ihren Flottenshirts erschienen, die wirklich gut gemacht waren. Angereist waren sie von weit her, irgendwie aus Süddeutschland, mir ist wie Stuttgart! Hier geht es zum Link der Flotte:  58. Geschwader und Yan Isleth  Auch aus Dresden und anderen Gegenden dieser Republik waren einige Leute zum Treffen gebeamt. 
Flottenhemden
Nachdem eine halbe Stunde am Potsdamer Platz auf evtl. noch erscheinende Nachzügler gewartet wurde, ging es geschlossen in den Tiergarten. Dort begrüßte der "US Community Manager BranFlakes" die Meute, Fero übersetzte für die der englischen Sprache nicht ganz so mächtigen Anwesenden. So erfuhren wir, dass für 2013 noch eine neue Staffel zu STO geplant sei. Details konnte er aber nicht erzählen, es fehlten ihm schlichtweg die Infos. Zu den Übersetzungsfehlern im Spiel, die ja nach der Einführung der Romulanerfraktion scheinbar zugenommen haben, konnte Brandon logischer Weise auch nix sagen, das ist eher ein hausgemachtes Problem der deutschen Abteilung der Spieleanbieter. Dazu meinte Fero, dass er bemüht ist, dies im Namen der Community den Spielemachern mitzuteilen und dies auch schon so macht. Dann wurden noch Autogramme gesammelt. Im Gegensatz zur FedCon waren aber dieses Mal die Teilnehmer die Autogrammgeber, und natürlich verlangte auch keiner auch nur einen Streifen Goldgepreßten Latinums dafür.
Tja, das wars dann auch schon. Die beiden Manager verteilten dann noch ein paar Gimmicks, eine Büchse Romulanischen Ales (Kommentar eines anwesenden Captains: "Das ist ja Schlumpfpisse!"), eine Freikarte zu "Star Trek Into Darkness" und einen besonderen Code für eine Holo-Leeta, einem sehr seltenen holografischen DOff (was auch immer das heißt). Die Holo-Leeta dürfte ja einigen Mitgliedern der "Darnells Erben" schon bekannt sein, die gab es auch schon als Zugabe auf der FedCon 2013.
Folgenden kleinen Videoschnipsel zum Treffen habe ich gerade von den Jungs von der "Omega-Flotte" im Weltnetz gefunden, ich stelle ihn mal hier unkommentiert ein:



Mein Fazit:
Das Treffen wirkte sehr improvisiert, war es scheinbar auch. Trotzdem finde ich es eine gute Idee, zeigt es doch, welches Potential unsere Region hat, schließlich haben sich ca. 50 Menschen trotz weniger Informationen auf den Weg gemacht. Mein Dank gilt dem deutschen Community Manager Fero für diese Initiative, und natürlich dem US-amerikanischen CM Brandon. Interessant war der Blick hinter die Kulissen des Spiels, wenn auch aktuelle Infos nur sehr rar waren. Und spannend fand ich die realen Gesichter zu so manchen Raumschiff, welchen man im STO-Universum schon begegnet ist.
So, nun noch ein paar fotographische Momentaufnahmen vom Treffen:

Deutsch-Amerikanischer Austausch
Die Omega-Flotte
Er läuft noch: Star Trek Into Darness auf großer Leinwand
Es wurden auch Autogramme gesammelt, dieses Mal waren die Teilnehmer die Stars!
Ein bischen wie im Central Park, der Berliner Tiergarten!
Hier geht es zum STO Forum mit der aktuellen Berichterstattung des Treffens!